Freitag, 13. April 2018

Tag 3, gute Angewohnheit - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Es geht weiter mit dem 3. Tag der "31 Days of Self Love" Challenge! :)

Heute ist das Thema eigentlich "What good habit do you want to begin this month"? , also "Welche gute Angewohnheit willst du diesen Monat beginnen?". Da Laura und ich nicht wirklich diese Frage so machen wollten, weil sie uns einfach nicht gefiel, haben wir die Frage ein bisschen umgeschrieben.

Das Thema heute ist nämlich "Welche gute Angewohnheit hat dir in der Vergangenheit geholfen?". 

Ich habe lange gebraucht um mich zu entscheiden worüber ich heute schreiben möchte, beziehungsweise kam ich auf keine Idee hier für. Doch durch Laura habe ich jetzt doch einen Plan worüber ich schreiben möchte, also los geht's! :)

Ich schreibe jeden Abend in mein Bullet Journal ( wer nicht weiß, was das ist, es ist eine Art selbst gestalteter Kalender. Bald folgt auch noch ein Post dazu), was an diesem Tag positiv und schön war und meinen neuen Weg. Das Ganze habe ich bei meinem ersten Aufenthalt in der Klinik angefangen, weil das dort auch eine Hausaufgabe der Therapie war. Ich fand die Idee aber so toll, sodass ich es auch zuhause weiter gemacht habe. 
Mir fällt es unheimlich schwer die positiven Ereignisse wahr zu nehmen, die so an einem Tag passieren, besonders dann, wenn es mir nicht gut geht und meine Sichtweise generell negativ eingestellt ist. Es hilft mir sehr beim Aufschreiben abends fest zu stellen, dass es am Tag doch viele schöne Dinge gab, die ich so nicht wahrgenommen habe und die sonst untergehen würden. Gerade in depressiven Phasen ist eine große Unterstützung für mich. Dadurch das man den Fokus nur auf das Schöne lenkt, trainiert man auch seine positive Wahrnehmung. 
Außerdem hat es mir sehr geholfen eine andere Sichtweise auch für die kleinen Dinge im Alltag zu bekommen, die man schnell nicht mehr wahr nimmt und auch nicht wertschätzt, denn auch eine leckere Tasse Kaffee zum Beispiel, gehört definitiv abends auf meine Liste. Zum Beispiel heute nach meiner Stunde bei meiner Therapeutin ging ich zurück zu meinem Auto und ein kleines Mädchen von ca. 4 Jahren ging mit ihrer Mutter vorbei und sagte "Hallo" zu mir, winkte und lächelte mir zu. Mich hat das wirklich so sehr gefreut und im Laufe des Tages würde ich es aber wieder vergessen. Dadurch das ich mich heute Abend wieder hinsetzen werde und meinen Tag durch gehe, fällt es mir wieder ein und auch für einen Moment habe ich dann wieder dieses Glücksgefühl von heute Morgen. 

Diese Angewohnheit hilft mir sehr zu sehen, dass mein Tag nicht immer nur schlecht war, denn mal ehrlich, man behält sich immer nur die negativen Dinge eines Tages und resümiert dann gerne, dass der ganze Tag schlecht war. Doch ich habe die Erfahrung gemacht, dass es eigentlich nie so ist. Auch wenn heute Abend nur auf meiner Liste das "Hallo" des Mädchens stehen sollte, trotzdem gab es dann diesen einen schönen Moment und so war der Tag nicht komplett negativ. 
Ich habe viel Übung gebraucht, um auch diese kleinen Dinge im Alltag zu erkennen und damit auch bewusst das Positve wahrzunehmen, doch es lohnt sich defintiv! :)

Ich möchte mein kleines Abendritual definitiv nicht vermissen und kann es wirklich nur jedem empfehlen es auch mal auszuprobieren. Es bedarf auch nicht viel Zeit, denn ein paar Minuten am Abend ,kurz vor dem Schlafen gehen, hat bestimmt jeder. 

Liebe Grüße,
Karo :)

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