Montag, 22. Oktober 2018

Tretet der Depression in den Hintern! Tipps für depressive Phasen und mehr Realität hier

Hallo ihr Lieben :)

Es ist schon eine Zeit her seit ich mich das letzte Mal gemeldet habe, aber trotzdem habe ich mir viele Gedanken für neue Blogposts gemacht und gerade auch zu dem heutigen.

Die letzten Beiträge waren von der "31 Days of Self Love Challenge" und schon während dem Bloggen der Challenge entstand bei mir ein Gedanke, der mich nicht mehr los gelassen hat: "Das erweckt alles den völlig falschen Eindruck und ist nicht die Realität". Es wirkt alles so, als wäre alles einfach bei mir, als würde alles immer super laufen und als würde ich ständig nur Fortschritte machen. Aber das ist nicht so.

Die Challenge war eben dafür ausgelegt nur das Positive zu zeigen, aber der Eindruck der dadurch entsteht entspricht nicht wirklich der Wahrheit. Ich wollte euch einfach auch mal teil haben lassen an meiner Realität, denn mit einer psychischen Erkrankung ist es eben absolut nicht leicht, und es gibt ganz oft viele Rückschritte zwischen den Fortschritten. Ich möchte euch nicht entmutigen, aber ich möchte auch nicht, dass ihr euch wegen mir schlecht fühlt, weil ihr vielleicht denkt, dass es bei euch nicht so läuft. Die Challenge hatte den Fokus einfach auf das Positive, aber auch Rückschritte gehören dazu und nach denen wird es auch wieder besser werden, glaubt mir :).

Die letzten Monate waren etwas chaotisch, stressig und anstrengend, sodass Bloggen eh nicht wirklich drin war. Sobald der Stress und die Anstrengungen vorbei waren, ging es mir stetig immer schlechter. Die letzten Wochen waren wirklich ein Alptraum für mich. Meine Stimmung war fast durchgehend sehr schlecht, ich hatte absolut keinen Antrieb oder Energie für irgendwas, kaum Freude mehr an vielen Dingen und auch meine Gedanken und Sichtweisen wurden immer negativer. Ich habe relativ schnell gemerkt, dass die Depression mal wieder "Hallo" sagen möchte und war am Anfang so genervt von mir selbst, dass nichts mehr wirklich so funktionierte wie ich das wollte. Ich kam mit meinem Haushalt nicht mehr richtig klar, Termine wahrnehmen war schwierig und die kleinsten Aufgaben oder Bewegungen wurden gefühlt zum Marathonlauf. Ich musste mich täglich immer wieder hinlegen und schlafen, weil ich einfach so müde und erledigt war. Die Müdigkeit wurde sowieso zu meinem Dauerbegleiter und an manchen Tagen war einfach nichts drin, außer nur im Bett oder auf der Couch zu liegen. Wenn solche depressiven Phasen bei mir anfangen, fange ich oft wie blöd an dagegen zu arbeiten, anstatt damit zu arbeiten. Wenn nichts mehr geht, zwinge ich mich oftmals zu Aufgaben, die erledigt werden müssen, egal ob mein Körper und ich das jetzt können oder nicht. Gut ist das definitiv nicht und bringen tut es mir auch nichts, außer das es mir dadurch nur noch schlechter geht.

Mir hilft es in solchen Phasen mit der Depression zu arbeiten. Ihr fragt euch jetzt sicher, was labert die denn? ;)

Ich erkläre es euch. Ich habe für mich einfach entdeckt, dass es mir absolut nichts bringt, mir was vorzunehmen, was ich machen muss, egal ob ich das jetzt psychisch und körperlich schaffe, sondern viel mehr auf mich und meinen Körper zu hören.
Ganz wichtig ist für mich, auf mich selbst aufzupassen und sich um mich zu kümmern. Das fängt bei mir schon mit ganz grundlegenden Dingen an, wie zum Beispiel darauf zu achten, regelmäßig zu essen und genug zu trinken. Beides vergesse ich gerne mal in solchen Zeiten, aber es ist total wichtig!  Genauso wichtig ist es für mich, regelmäßig meine Medikamente zu nehmen und zu meinen Therapiestunden zu gehen. In den letzten Wochen war es ganz oft so, dass ich vor den Therapiestunden nichts gemacht hatte, um meine Kraft zu schonen um überhaupt dahin und zurück zu kommen und danach musste ich mich sowieso erstmal ein paar Stunden hinlegen, weil nichts mehr ging.
Das wichtigste und gleichzeitig auch das schwierigste für mich ist meine Einstellung und meine Gedanken dazu. Es bringt nichts sich jeden Tag wieder auf's neue dafür fertig zu machen, was man nicht geschafft hat und das fällt mir auch unheimlich schwer. Was ich dieses Mal versucht habe, ist für jedes bisschen froh zu sein, was ich geschafft habe und das zu wertschätzen.
Hey, ich habe es geschafft aufzustehen und mich anzuziehen. Super! Ich habe ein wenig im Haushalt gemacht. Toll! Ich habe einen Termin wahrgenommen. Juhu! :)
Egal was es ist, feiere es und versuch stolz darauf zu sein, denn du hast etwas trotz Depression geschafft, und somit ihr in den Hintern getreten. Auch wenn du den ganzen Tag im Bett gelegen hast, denke nicht negativ über dich. Es ist eben genau das, was du gebraucht hast und somit hast du dich um dich selbst gekümmert. Gib einfach danach nicht auf, vielleicht schaffst du es eben morgen aus dem Bett.
Die Depressionen macht sowieso schon, dass wir uns schlecht fühlen und uns verurteilen und mir hilft es dann, mich selbst so gut es geht zu loben und nicht immer zu denken " Das und Das hast du nicht gemacht. Du schaffst überhaupt nichts. Du bist faul".
Man bekommt sowas auch schon genug von der Umwelt gesagt, aber niemand, der nicht selbst betroffen ist, weiß wie es wirklich ist. Sprüche klopfen kann jeder...

Das Stichwort lautet, sich selbst einfach anzunehmen.

Ich weiß, es ist schwer und viel leichter gesagt als getan. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mir dieses Mal viel geholfen hat so zu handeln und zu denken, auch wenn ich mir ganz oft selbst nicht glauben konnte, dass zum Beispiel aus dem Bett aufzustehen lobenswert ist. Aber das ist es! :)

Genauso wichtig ist auch die Selbstfürsorge. Auch wenn ihr euch fühlt, als hättet ihr nichts Gutes verdient, achtet auf euch, kümmert euch um euch und belohnt euch auch mal selbst. :)

Jeder kleine Schritt, der sich sowieso während einer Depression wie ein Marathon anfühlt, ist toll! :)
Jedes Mal ( verzeiht mir ) tretet ihr der Depression in den Arsch! :) Und sie hat es verdient, in den Arsch getreten zu bekommen! :)

Liebe Grüße,
Karo :)



Dienstag, 12. Juni 2018

Tag 31,wie geht es weiter? - 31 Days of Self Love Challenge + Fazit

Hallo ihr Lieben :)

Mit großer Verspätung kommt heute der letzte Post der "31 Days of Self Love Challenge". Es tut mir leid, dass so eine große Unterbrechung drin war, aber allerdings lag ich letzte Woche ein paar Tage im Krankenhaus mit einem Hörsturz und konnte deswegen nicht weiter bloggen. Ich habe  mich ziemlich gut wieder erholt und hole deswegen heute den letzten Post nach.
Das letzte Thema der Challenge lautet:
"Wie kannst du dich von jetzt an jeden Tag in Selbstliebe üben?"

Ehrlich gesagt, ich habe keinen Plan :D.
Wobei vielleicht doch ;)

Zu allererst sollte ich meine Therapieaufgabe von der Klinik defintiv weiter machen und mir jeden Tag was Gutes tun. Das ist doch schon mal ein Schritt! :)
Damit ist nicht gemeint, dass ich mir jetzt zum Beispiel jeden Tag was kaufen soll oder so was ( mal ehrlich, das würde mein Geldbeutel nicht mitmachen :D), sondern mir Zeit für mich nehme, zum Beispiel meine Lieblingsserie schauen, ein Buch lesen, einen leckeren Tee oder Kaffee trinken. Auch zu solchen Kleinigkeiten muss ich mich oftmals zwingen, weil ich ganz oft denke, dass ich einfach nichts Gutes verdient habe, auch nicht mir Zeit für mich selbst zu nehmen. Das sollte ich definitiv weiter üben :).

Es gibt noch ein paar Punkte, die ich durch die Challenge gelernt habe und die ich üben könnte´, was ihr gleich lesen könnt ;).

Viel Spaß mit meinem Fazit:

Es war meine Idee gewesen diese Challenge zu machen und ich habe es öfters ein  wenig bereut , aber bin so froh, es doch wirklich durch gezogen zu haben. Mir war von Anfang an klar, dass ich nicht die Beste in Sachen Selbstliebe bin, aber die Challenge war für mich sehr aufschlussreich gewesen und hat mir vieles nochmal richtig vor Augen geführt. Manche Fragen und Themen waren sehr interessant, andere sehr anstrengend für mich und wieder andere unheimlich persönlich und auch angsterfüllt.
Mich hat die Challenge gelehrt, dass ich doch ganz okay bin und einfach viel lieber zu mir sein sollte. Ich habe gelernt, dass ich viel mehr auf mich achten muss, sei es meine Gefühle beachten, Auszeiten schaffen oder einfach alles was dazu gehört. Generell sollte ich auch nachsichtiger mit mir sein, denn niemand ist perfekt und ich muss es erst jetzt NICHT sein.
Der persönlichste, schwerste und emotionalste Post war für mich Tag 6 - Vergebung für sich selbst. Ich kam so schnell auf das Thema dieser Frage und das gab mir zu denken. Ich habe nach dem Veröffentlichen noch sehr lange über diesen Post nach gedacht und habe durch diese Challenge ein Stück weit mit dem Verarbeiten weiter gemacht und kann jetzt auch sagen, dass ich mir dafür vergebe. Ich konnte einfach nichts dafür...
Ich habe gelernt, dass ich viel mehr Dinge machen sollte, die mir gut tun und viel mehr den Fokus auf das Positive in meinem Leben lenken sollte.
Doch das Wichtigste, was die Challenge mich gelernt hat ist: Bevor ich anfangen kann mich selbst zu lieben, muss ich mich erst annehmen.
Und ich denke ich bin durch die Challenge noch mehr auf den richtigen Weg dorthin gekommen! :)

Ich hoffe euch hat die Challenge gefallen und ich kann nur jeden ermutigen, sie auch mal auszuprobieren, denn es lohnt sich :) Mir hat es, egal wie schwierig es war, aufjedenfall großen Spaß gemacht! :)

Bis bald und liebe Grüße,
Karo :)


Mittwoch, 30. Mai 2018

Tag 30, Beschreiben - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Es geht weiter mit dem vorletztem Post der "31 Days of Self Love Challenge" mit dem Thema:
"Mit welchen Worten beschreibst du dich selbst? Positiv und Negativ"

Diese Challenge schafft mich einfach .... :D

Beim  ersten Mal lesen dieser Aufgabe hat mein Strafender Modus schon Luftsprünge gemacht und sich zig negative Worte ausgedacht, denn darin ist der echt gut ;).
Blöd nur, dass da steht negativ UND positiv...

Es gab in dieser Challenge schon mal so eine ähnliche Aufgabe, bei der ich schon geschrieben habe, dass mir sowas einfach total schwer fällt. Ich kann mich einfach nicht gut positiv beschreiben, weil ich ganz oft der Meinung bin, dass ich so nicht bin. Mein erster Gedanke ist nämlich, bei mir gibt es nichts positives, wobei dann irgendwann mein Verstand auch einschaltet, denn irgendwas wird es schon geben ;).

Laura hat mir eine Grenze für meine negativ Liste gesetzt, beziehungsweise meinte sie vor ein paar Wochen zu mir, dass ich bei dieser Aufgabe für jede negative Beschreibung zwei Positive aufschreiben muss, damit das nicht überhand nimmt :D.
Ich versuche es einfach mal ;)

Los geht's! :)

Negativ:


  • wertlos
  • dumm
  • nervig
  • egoistisch
  • unsicher/ängstlich/schüchtern
  • ungeduldig
  • perfektionistisch
(= 7)

Hilfe, was habe ich mir hier angetan.... :D

Positiv:


  • offen/tolerant
  • gerecht/fair
  • humorvoll
  • einfühlsam
  • ordentlich
  • hilfsbereit/fürsorglich
  • zuverlässig
  • empathisch
  • aufmerksam
  • bemüht
  • mutig
  • respektvoll
  • rücksichtsvoll
  • schlagfertig
(=14)

Ich habe es geschafft!!! :)

Liebe Grüße,
Karo ;)


Sonntag, 27. Mai 2018

Tag 29, Glaubensgrundsätze - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Mit ein bisschen Verspätung kommt heute mein Post für den 29. Tag der "31 Days of Self Love Challenge" mit der Frage:
"Nach welchen Worten oder Glaubensgrundsätzen lebst du dein Leben / oder willst du dein Leben leben?"

"Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern Mut ist die Erkenntnis, dass es etwas Wichtigeres gibt als Angst!"

Dieser Spruch stammt aus dem Film "Plötzlich Prinzessin 2" und seit ich den Film gesehen habe, liebe ich ihn. Der Spruch ist wirklich zu meinem Lebensmotto geworden, weil er mir sehr viel bedeutet und mir bei meinen Ängsten hilft, weil es einfach genau das ist: 
Am Anfang wenn man gegen seine Ängste kämpft fühlt es sich eben nicht mutig an, wenn man was angsterfülltes macht, sondern einfach richtig schlimm. Mut bedeutete für mich immer, dass man eben keine Angst mehr hat und einfach selbstbewusst Dinge tut, doch das ist es eben nicht. Durch diesen Spruch habe ich gelernt, dass ich Angst haben darf und trotzdem eben sehr mutig bin, weil ich mich der Angst stelle. 
Mut heißt eben nicht, dass man Angst frei sein muss, sondern auch einfach, dass man Angst haben darf, es aber wichtig ist, sich gegen sie zu wehren und das bedeutet Mut für mich! :)


"Strong & Fearless"

"Strong & Fearless" ( Stark & Mutig/Furchtlos ) habe ich auf meinen Unterarm tätowieren lassen als meine Leitworte. Sie symbolisieren, wie ich sein möchte und erinnern mich jedes Mal daran, was ich alles erreicht habe und erreichen kann, weil ich eben "strong & fearless" bin! :)

Das sind die beiden Glaubensgrundsätze und Worte nach denen ich im Moment lebe, aber es gibt auch noch welche, an denen ich arbeite, bald danach zu leben.

Ein Beispiel dafür ist der Satz "Ich habe es verdient, dass es mir gut geht und ich gut behandelt werde ( sei es von anderen oder, dass ich mich selbst gut behandele). 

Ich habe in meinem Leben so viele negative Grundannahmen und Glaubensgrundsätze erlernt und verinnerlicht, die mir absolut nicht gut tun. Ich arbeite in der Therapie sehr daran, diese zum Positiven zu verändern. Es sind einfach wirklich viele und das würde den Rahmen hier heute sprengen ;). Ich habe dafür aber noch einen extra Blogpost eingeplant, der bald auch kommen wird :).

Ich hoffe, der kleine Einblick hat euch gefallen! :)

Liebe Grüße,
Karo :)

Mittwoch, 23. Mai 2018

Tag 28, Vorbilder - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Heute ist schon der 28. Tag der "31 Days of Self Love Challenge" mit der Frage:
"Wer sind deine Vorbilder und welche Eigenschaften teilst du mit ihnen?"

Ich hatte schon als Kind immer Vorbilder, wobei ich mit diesen nicht unbedingt Eigenschaften geteilt habe, aber ich wollte so sein, wie sie sind.
Mein erstes Vorbild war eine rein fiktive Person nämlich Kim Possible aus der gleichnamigen Serie.

Ich liebte Kim Possible einfach so sehr! :) Ich wollte genauso mutig, stark und unabhängig sein wie sie. Ich wollte auch Abenteuer erleben, mich durchsetzen und einfach alles schaffen können, was ich mir vornehme. Ich habe sooft versucht sie zu imitieren und einfach zu sein wie sie, weil der Gedanke, genauso zu sein wie sie etwas sehr tröstliches hatte. Ich hatte viele Schwierigkeiten als Kind und ich stellte mir oft vor, wie Kim Possible das alles machen würde und das half mir immer ein bisschen :).

Als Jugendliche gab es noch eine Lehrerin, die ich damals als Vorbild sah. Ich habe sie bewundert, zu ihr aufgesehen und sie geliebt ( und nein, ich war nicht verliebt in sie. Sie war eine Art Mutterersatz für mich, weil sie sich um mich gekümmert hat.) Im nach hinein ist mir klar geworden, dass da vieles schief gelaufen ist von ihrer Seite und deswegen hat sich meine Ansicht zu ihr sehr geändert. Ich gehe da jetzt nicht näher drauf ein, aber ich bin ihr trotzdem Dankbar für die Zeit und sie war somit zu dieser Zeit auch ein Vorbild für mich. 

Doch kommen wir jetzt zu meinen heutigen Vorbildern :).

Ich habe zwei Vorbilder und zwar Ellen DeGeneres und Hannah Hart, mit denen ich auch Eigenschaften teile. Es gibt ein paar Überschneidungen in unseren Lebensgeschichten, also Ereignisse, die diese beiden Frauen erlebt haben, was ich auch so ähnlich erlebt habe. Deswegen sind diese Zwei auch so besonders für mich, denn ich kann mich mit ihnen ein Stück weit identifizieren. Ich kann von ihnen lernen, mich an ihnen orientieren, sie inspirieren mich und das macht für mich ein Vorbild aus. 


Fangen wir mal mit Ellen DeGeneres an :).


Als ich so mit 16/17 Jahren klar hatte, dass ich bisexuell bin, war ich auf der Suche nach anderen Menschen, die so lebten, weil es mich einfach faszieniert hat und weil ich es sehr interessant fand. Da ich keine bisexuellen oder homosexuellen Menschen in meinem Umfeld kannte, suchte ich einfach mal nach prominenten Menschen und fand im Internet Ellen und ihre Frau Portia De Rossi. Witzigerweise habe ich aber schon circa ein halbes Jahr vorher angefangen im Interenet Videos von Ellen's Show zu schauen, ohne zu wissen, dass sie lesbisch ist und war da schon total begeistert von ihr:D. Ellen DeGeneres ist eine amerikanische Talkshow Moderatorin, Comedian, Autorin und weiß Gott was noch alles, falls ihr sie nicht kennt ;). 

Was ich an Ellen bewundere ist ihren Mut, ihre Stärke, ihre Liebe, ihren Respekt und ihren Humor. 
Sie war mein Vorbild bei meinem Coming Out, wobei es ziemlich witzig ist, weil ihr öffentliches Coming Out völlig schief ging ;). Sie outete sich in ihrer Serie damals und auch in einem Interview, wobei sie danach ihre Serie verlor und ihre Karriere den Bach runter ging, doch das zählt für mich nicht. Sie hatte den Mut offen zu sich zu stehen und hat trotz dieser negativen Reaktionen und Folgen nicht aufgegeben und sich nicht unterkriegen lassen, und das erfordert viel Mut. Als ich mich damals anfing zu outen, gab mir ihre Geschichte irgendwie Mut, denn auch wenn es schief gehen würde, ich würde es trotzdem schaffen können, so wie Ellen :).
Mut heißt aber auch offen zu sich und auch seiner Geschichte zu stehen. Vor ein paar Jahren las ich ein Interview von Ellen, in dem sie unter anderem von ihrer Kindheit erzählte und damit verbunden, von dem sexuellen Missbrauch den sie durchmachen musste. Eigentlich wollte ich euch das Interview verlinken, aber finde es leider nicht mehr, aber es gibt auch ein Video, indem sie kurz davon erzählt. Wenn ich vorher Ellen als Vorbild sah, dann jetzt erst recht. Mich beeindruckte es umso mehr, wie sie es geschafft hatte so eine tolle und starke Frau zu werden, trotz ihrer Geschichte und das gab mir Hoffnung und Mut für mein Leben :). Vor kurzem habe ich das erste Mal hier im Blogpost "Vergebung für sich selbst" geschrieben, dass ich vergewaltigt wurde und und da liegt die Parallele zwischen uns. 
Ich liebe Ellen's Humor! :) Sie hat wirklich Talent dafür, aber würde niemals sich über jemand anderen lustig machen, was ich toll finde. Ein Statement von ihr ist, dass lustig und nett sein kann, und damit Leute unterhalten kann, ohne jemanden zu verletzen! :) 
Ellen DeGeneres ist ein sehr liebevoller und respektvoller Mensch. Jedem begegnet sie mit Liebe und Respekt und das bewundere ich auch sehr! :)
Was uns verbindet sind genau diese Eigenschaften, die ich oben schon benannt habe: Mut, Stärke, Liebe, Respekt und Humor. Wir beide haben oft genug Mut und Stärke bewiesen und tun es noch heute. Genauso wie ihr, ist es mir wichtig jedem mit Toleranz, Respekt und Offenheit zu begegnen und denjenigen anzunehmen, genauso wie er ist. Humor ist auch eine Eigenschaft von mir, die ich mag. Ich bin sehr humorvoll, was aber oftmals schon sehr in Sarkasmus ausartet :D. Genauso ist es mir aber auch wichtig, niemanden damit zu verletzen. Ich kann aber genauso gut, mich über mich selbst lustig machen, was für mich auch zu Humor zählt:). Ich habe auch absolut kein Problem damit mich zum Beispiel über meine Vergewaltigung lustig zu machen und damit meine ich nicht, die Tatsache an sich oder das das besonders lustig war. Es sind einfach so Sprüche wie "Danke, ich hatte schon 5 auf einmal, muss ich nicht nochmal haben" ;). 

Ellen DeGeneres ist für mich einfach eine wundervolle Frau, von der ich viel gelernt habe und von der jeder etwas lernen kann :). 

"I stand for honesty, equalitiy, kindness, compession, treating people the way you'd want to be treated and helping those in needs. To me those are traditional values. That's what I stand for." ~ Ellen DeGeneres

Weiter geht's mit Hannah Hart :)


Hannah Hart ist eine amerikanische Youtuberin und Autorin mit einem wundervollem Youtube Kanal und Podcast ;). Laura sagte schon vor Ewigkeiten ich sollte mir mal ihre Videos anschauen, was ich aber lange nicht getan hatte ;). Während meinem letzten Klinikaufenthalt fing ich an ihre Videos zu schauen und liebte sie sofort. Auch war ich auf der Suche nach einem neuen Hörbuch und bekam ihr Buch "Buffering" auf Audible vorgeschlagen, was ich mir dann aus Neugier einfach mal kaufte und anhörte. Ich war sofort so begeistert von ihr gewesen und fand auch wieder Parallelen zu mir, in unseren Lebensgeschichten und Eigenschaften, was es für mich noch besser war, sie zu verstehen und mich mit ihr zu identifizieren. 
Hannah ist ein lebensfroher, hilfsbereiter, humorvoller und starker Mensch, genauso wie ich. Außerdem inspiriert Hannah mich immer wieder auf's Neue, sei es mit ihrem Buch, ihren Videos oder ihrem Podcast. Sie hatte auch eine schwierige Kindheit und hat auch viel erlebt, was sie für mich umso bewundernswerter macht. Sie ist ein starker Mensch, genau wie ich, weil sie trotz allem was ihr passiert ist, immer weiter gemacht hat und immer weiter gekämpft hat. Genauso kann sie sich aber auch Schwächen eingestehen und beweist immer wieder ihren Mut. 
Genauo wie ich, ist Hannah ein hilfsbereiter Mensch, sei es nun ihre Intention für ihr erstes Youtube Video ( "My Drunk Kitchen", eine Aufmunterung für ihre beste Freundin), ihre wunderbaren Videos oder ihr tolles Buch, was mir so sehr geholfen hat. Ich liebe auch ihre Selbst Ironie, die sie oftmals in ihren Videos zeigt und sie ist sich auch nicht zu Schade, um sich selbst auf den Arm zu nehmen. Mich inspiriert immer wieder auf's Neue ihre lebensfrohe Art, egal wie blöd es läuft, immer noch das Positive zu sehen und weiter zu machen. Sie zeigt mit, egal was man mit gemacht hat, egal was passiert, es wird weiter gehen. Ich liebe auch ihre Ehrlichkeit und Authenzitität in allem was sie macht. Zu sich selbst stehen und auch sich achten, sind Dinge, die ich auch für mich verinnerlichen möchte, was sie ausstrahlt.
Ich kann einfach so viel von ihr mitnehmen für mein eigenes Leben und deswegen ist sie mein Vorbild :).


Ich hoffe euch hat der Einblick in meine Vorbilder gefallen! :)

Liebe Grüße,
Karo :)



Montag, 21. Mai 2018

Tag 27, Danke vom Zukunfts-Ich - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Heute ist der 27. Tag der "31 Days of Self Love Challenge" mit der Frage:
"Welche Entscheidung kannst du genau jetzt treffen, für die dein Zukunfts-Ich dir danken wird?"

Die Antwort fällt mir dieses Mal wirklich sehr einfach :).

Sport, beziehungsweise Bewegung! :)

Ich habe früher ziemlich viel Sport gemacht, sei es Schwimmen ( DLRG), Tanzen oder auch Teakwondo. Doch seit meiner Knieverletzung kann ich vieles einfach nicht mehr machen, obwohl immer ein toller Ausgleich für mich war. Außerdem konnte ich mich lange Zeit durch meine Erkrankungen nicht aufraffen, irgendwas zu machen. 

Ich habe in der letzten Zeit viele verschiedene Sachen ausprobiert, die ich mit meinem Knie machen kann und habe ein paar Sachen gefunden, die mir auch Spaß machen.
Unabhängig von dem gesundheitlichen Aspekt von Bewegung und Sport, bringt es mir auch so viele weitere Bonuspunkte in Bezug auf meine Psyche.
Der erste Bonuspunkt ist definitiv der Stolz, den ich fühle, wenn ich etwas getan habe. Ich konnte mich aufraffen und habe etwas Gutes für mich getan und das fühlt sich immer toll an! :) Außerdem geht es mir auch so viel besser danach. Ich fühle mich einfach viel entspannter durch das Auspowern und kann einfach überschüßige Energie und Anspannung ein bisschen dadurch los werden. Sport zu machen ist ein Ausgleich für mich, denn es hilft mir auch den Kopf wieder frei zu bekommen und einfach positive Energie zu fühlen. Egal wie anstrengend der Sport ist, es stimmt mich immer etwas positiver und hilft mir auch meine Stimmung ein wenig zu verbessern. 
Es ist einfach eine tolle Art für mich, meine psychische Verfassung zu verbessern :). 
Ich versuche meinen Sport immer regelmäßig zu machen, egal wie es mir geht und wie viel Lust oder Kraft ich habe, denn man kann ja Länge und Art einfach anpassen. Hauptsache ich bewege mich etwas :). 

Ich denke mein Zukunfts-Ich wird mir für die Entscheidung mit Sport und Bewegung an zu fangen danken, denn so komme ich auch besser mit mir selbst zu recht und es gibt natürlich auch den großen Gesundheitspunkt ;).

Liebe Grüße,
Karo :)


Samstag, 19. Mai 2018

Tag 26, mein Schatten-Ich - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Es geht weiter mit dem 26. Tag der " 31 Days of Self Love Challenge" mit der Frage:
"Für welche Teil von dir schämst du dich? Wie sieht dein Schatten-Ich aus? "

Für mich ist diese Frage sehr unangenehm und peinlich. Der erste Reflex war auch gewesen, es einfach nicht zu beantworten, aber ich mache es trotzdem, denn es geht ja schließlich darum, für welche Teile von sich selbst man sich schämt ;):

Eine Sache, wofür ich mich sehr schäme, ist mein Aussehen, weil ich mich sehr hässlich und fett fühle. Ich fand mich noch nie wirklich hübsch und deswegen fühle ich mich ganz oft unsicher, wenn ich unter Menschen bin. Vor allem vergleiche ich mich sehr oft mit anderen Menschen und sehe dann viel einfacher bei mir, was bei mir eben nicht so hübsch ist wie bei anderen.
Ich war nie wirklich sehr dünn, aber habe in den letzten Jahren durch Medikamente sehr viel zugenommen, was es nicht unbedingt einfacher macht, mich selbst anzunehmen. Ich schäme mich einfach sehr für mein Aussehen und denke ständig, dass andere mich danach beurteilen.
Oft fällt es mir sehr schwer, in Gegenwart von anderen Menschen zu essen (natürlich auch wegen der sozialen Phobie, aber auch unter dem Aspekt, was ich gleich schreibe), weil ich immer das Gefühl habe beobachtet zu werden und in der Ansicht von anderen Menschen zu viel zu essen. Deswegen esse ich in Gesellschaft von gerade Fremden oder nicht so bekannten Menschen immer nur sehr wenig und sehr kleine Portionen, obwohl ich vielleicht noch Hunger hätte Heute mache ich das nicht mehr so oft, aber früher war es ziemlich extrem. Zum Beispiel auf Geburtstagen oder Feiern oder auch am Anfang bei Lauras Eltern zuhause, wollte ich eigentlich nie was essen bzw. habe wirklich nur ganz kleine Portionen gegessen, damit ich nicht verurteilt werde.

Ich schäme mich auch dafür, dass man so viel Rücksicht auf mich nehmen muss. Durch meine Angststörung kann ich viele Dinge noch nicht alleine machen wie zum Beispiel in Restaurants bestellen, das müssen dann meine jeweiligen Begleiter für mich übernehmen. Es gibt ganz viele solcher Situationen, die für mich unangenehm sind.
Ich bin auch ganz schnell in manchen Situationen durch meine Erkrankungen überfordert und da wird dann auch auf mich Rücksicht genommen, was mir unangenehm ist.

Wofür ich mich noch schäme, ist, dass ich manchmal sehr gemein werden kann, auch wenn ich es gar nicht will. Ich neige dazu, sehr impulsiv Sachen zu sagen, die ich eigentlich gar nicht so meine aber die sehr verletzend sein können. Das tut mir immer im Nachhinein sehr leid und ich mag diese Seite an mir überhaupt nicht.

So das war schwierig…

Liebe Grüße,

Karo :) (das anonyme Erdhörnchen :D)

Freitag, 18. Mai 2018

Tag 25, worin bist du gut - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Tut mir leid, dass wir solange nicht mehr gebloggt haben, aber da ich mir den Daumen ausgekugelt hatte und zusätzlich eine Entzündung der Sehnen in der Hand habe, fällt mir das Tippen einfach sehr schwer. Ich darf nämlich die Hand nicht bewegen und mit einer Hand zu schreiben ist echt anstrengend. Laura hat ja deswegen für mich die letzten Blogposts abgetippt, da sie gerade bei mir war. Heute versuche ich es mal mit nur einer Hand ;) 
Also sorry, dass die Posts etwas verzögert kommen :)

Heute geht es weiter mit der " 31 Days of Self Love Challenge" mit dem Thema:
"What things are you really really good at? ~ Worin bist du wirklich gut?"

Schwierige Frage....
Sehr schwierige Frage....

Mein Kopf gibt mir direkt beim Lesen dieser Frage eine Antwort: In nichts.
Doch das stimmt ja nicht und der Strafende Modus soll auch mal die Klappe halten :D.

Laura gab mir den Tipp, die Frage etwas umzuformulieren in Gedanken, damit ich mir nicht mehr so schwer damit tue. Mit der Umformulierung " Was sagen andere worin du wirklich gut bist?" ging es doch viel besser! :)

Worin bin ich gut? :)

Ich bin wirklich sehr gut in Englisch :). Englisch lag mir immer schon sehr und ich war schon sehr früh deutlich besser als manch andere in meiner Klasse in der Schulzeit. Im 8. Schuljahr, also mit ca 14 Jahren belegte ich den zweiten Platz in einem Englischwettbewerb, der eigentlich nur für Oberstufenschüler war und an dem Schüler aus ganz Rheinland Pfalz teilnahmen ( Und nachher deutschlandweit den 16. Platz :) ).  Ich denke schon, dass ich ziemlich gut Englisch kann, sei es nun schriftlich, im verstehen oder im sprechen, wobei manches etwas eingerostet ist :D: 

Ich bin ziemlich gut im Schreiben, sei es Geschichten schreiben oder auch Blogposts ( und ich hoffe sehr, ihr seht das auch so :D).

Ich bin gut darin, mich um Kinder zu kümmern. Ich spiele sehr gerne mit ihnen, passe auf sie auf, hab endlos Geduld und mache auch einfach alles mit :). Ich finde eigentlich immer ziemlich schnell einen Zugang zu Kindern und sie mögen mich auch eigentlich immer :).

Ich bin sehr gut darin Wohnungen einzurichten und zu dekorieren :). Jeder, der in meine Wohnung kommt, ist immer sofort beeindruckt, wie hübsch ich mir alles gemacht habe und ganz oft wollen Freunde und Familie auch Tipps von mir :).

Ich bin auch ziemlich gut im Kochen :)

Ich bin sehr gut im Planen und Organisieren von Sachen :) 

So ich glaube das reicht jetzt mal, denn mehr fällt mir auch nicht ein :D

Liebe Grüße,
Karo :)

Sonntag, 13. Mai 2018

Tag 24, Zuspruch - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Ich liege gerade im Bett und werde von meiner Freundin genötigt zu bloggen, obwohl ich viel lieber schlafen würde, aber meine Freundin hasst mich so sehr.

Naja egal. Heute ist der Tag Schießmichtot der 31 Days of Self Love Challenge mit der Frage Bla Bla Bla Bla Bla. :D

Es ist ganz schön scheiße, wenn man nicht selber tippen kann.

Jetzt aber mal richtig ;)

Heute ist der Tag 24 der "31 Days of Self Love Challenge" mit der Frage:
"Was wünschst du dir, dass jemand zu dir sagen würde?" ~ "What's something you wish someone would say to you?"

Mir sind relativ schnell bei der Frage zwei Sätze eingefallen, die ich sehr gerne (öfters) hören würde, und zwar:
"Ich hab dich lieb/Ich mag dich (so wie du bist)", und "das hast du gut gemacht".
Die beiden Sätze hängen viel mit dem Kindheitstrauma zusammen, da mir so was nicht sehr oft gesagt worden ist. Um mich nicht selbst zu triggern, möchte ich aber nicht näher jetzt darauf eingehen.

Ich hoffe ihr versteht das :) .

Liebe Grüße,
Karo

Freitag, 11. Mai 2018

Tag 23, Hilfssystem - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben,

Entschuldigung, dass es zwei Tage lang jetzt keinen neuen Blogpost gab, aber ich habe es durch eine Sehnenscheidenentzündung geschafft, mir den Daumen auszukugeln und deswegen kann ich leider nicht tippen, aber Laura ist jetzt für ein paar Tage da und sie übernimmt heute das Tippen für mich :).

Heute ist der 23. Tag der "31 Days of Self Love Challenge" mit der Frage: 
Wie sieht dein Hilfssystem aus? Wie kannst du es verbessern und stärken? ~ What does your support system look like? How can you make it stronger?

Ich habe nie viel von Hilfssystemen in der Therapie gehalten, bis ich das erste Mal in der Klinik war, aber hatte da noch viele Probleme gehabt, mir eins zu erstellen das für mich passt. Dadurch dass ich schon beim ersten Klinikaufenthalt mit Traumatherapie angefangen hatte, war die Zeit sehr knapp für richtig intensiv an einem Hilfssystem zu arbeiten und deswegen war es zu diesem Zeitpunkt noch nicht sehr ausgefeilt. Da ich aber kurz nach meiner Entlassung schon die Therapeutin wechseln musste, wurde daran aber auch nicht wirklich weitergearbeitet, aber beim letzten Klinikaufenthalt hatte ich die Zeit, weiter daran zu arbeiten und habe etwas gefunden, was für mich sehr gut passt. 

Passend zum Thema heute stelle ich euch nun mein Hilfssystem vor:

Das Ganze ist sehr kompliziert zu erklären, weil es auf verschiedene Gefühle und Lagen abgestimmt ist. Mein ganzes Hilfssystem ist darauf ausgelegt, dass ich soweit es geht mit gesundem Verhalten mich selbstregulieren kann, aber auch vor allem nicht alleine bleibe mit meinen Problemen und Gefühlen, wie ich es immer gewohnt war und somit auch mir aktiv Hilfe suche. Aktiv Hilfe suchen kann heißen, dass ich zum Beispiel meine Partnerin, Familie, oder Freunde kontaktiere, sei es per Anruf oder per Nachricht. Gesunde Selbstregulierungsstrategien sind zum Beispiel der Einsatz von Skills, Imaginationen, Anhören von therapeutischen Sprachaufnahmen oder positives Ablenkungsverhalten. 
Zur positiven Ablenkung zählen zum Beispiel Lesen, Musik hören, spazieren gehen, etc, also somit alles Dinge, die einem gut tun. Bald schreibe ich auch mal einen Blogpost, in dem ich erkläre, was der Unterschied zwischen negativer und positiver Ablenkung ist. [Anmerkung von Laura: Hah! Das war grad meine Idee!!!! :D]

Diese zwei Punkte kommen natürlich in unterschiedlicher Reihenfolge und Intensität vor, je nach Stimmung und Problem. Natürlich ist es sinnvoll, Skills einzusetzen gerade bei Anspannungszuständen und Ängsten, aber bei dem Gefühl von reiner Traurigkeit sollte man eben keine Skills einsetzen, die dafür gedacht sind, gegen Anspannung zu helfen, welche zum Beispiel leichte Schmerzen verursachen. Ich habe früher nie eingesehen, warum ich nicht bei allen Problemen und Gefühlen Skills einsetzen kann, vor allem weil ich meinen Igelball sehr sehr liebe, allerdings ist es bei mir meistens so, wenn ich wirklich traurig bin und es mir schlecht geht, dass das Ganze viel mit Traumaerinnerungen zu tun hat und ich somit viel kindliches Verhalten zeige. Würde ich jetzt dementsprechend aber zum Beispiel auch den Igelball einsetzen, der teilweise wirklich leichte Schmerzen verursacht, würde ich mich damit noch selbst zusätzlich dafür bestrafen. Es ist ja auch so, dass man normalerweise, wenn ein Kind traurig ist,  zum Beispiel natürlich nicht noch schlägt.

Wie ich schon oben genannt hatte, ist es sehr kompliziert, das Ganze ausführlich aufzuschreiben, und würde auch vollkommen den Rahmen für einen Blogpost sprengen, denn für jede Situation gibt es einen anderen Notfallplan, den ich aber immer im Kopf haben muss. Aber ich möchte euch heute mal einen bestimmten Notfallplan vorstellen, damit ihr eine Vorstellung davon habt, was ich damit meine.

Durch die komplexe Traumatisierung habe ich sehr viele Flashbacks von den Traumata, die zum einen Angst und Anspannungzustände erzeugen, aber auch sehr viel Traurigkeit. 
Gehen wir jetzt mal davon aus, ich hatte Flashbacks gehabt, und komme wieder richtig zu mir und kann jetzt erst reagieren. Normalerweise würde ich jetzt sehr starke Angstzustände bekommen und dadurch erhöht sich auch das Anspannungslevel. Kurz nachdem die erste Angstwelle vorüber ist, würde dann auch die Traurigkeit zuschlagen und mir würde es sehr sehr schlecht gehen, so dass ich weinen muss. Mein Notfallplan würde jetzt vorsehen, dass ich mir zuallererst mal Skills raussuche, die gegen die Anspannung und die Angst helfen. Gleichzeitig suche ich aber auch die Umgebung visuell ab und sichere mich dadurch ab, dass keine Bedrohung für mich besteht und mache mir auch gleichzeitig klar, welchen Tag wir heute haben, welche Uhrzeit, welches Jahr, um somit mir nochmal verständlich zu machen, dass jetzt nicht der Zeitpunkt und die Situation des Traumas ist. Meistens hilft das schon ziemlich gut, so dass ich dann zum zweiten Schritt übergehen kann. Dadurch, dass die Erinnerungen und die Gefühle von diesem Trauma über mich hereingebrochen sind, bin ich immer sehr durcheinander und auch sehr überfordert und muss jetzt erst mal versuchen, mich halbwegs zu beruhigen, damit ich weitermachen kann in meinem Notfallplan. Meistens bin ich nämlich so aufgewühlt und so viel am weinen, dass ich noch nicht mal mehr reden könnte, um um Hilfe zu bitten. Der nächste Schritt in meinem Hilfssystem wäre dann nämlich zu versuchen, jemanden zu erreichen, sei es schriftlich oder per Anruf, damit ich nicht damit alleine bleibe, was mir aber ehrlich gesagt immer noch sehr sehr schwer fällt. Meistens rufe ich dann Laura an, da es mir bei ihr immer noch am einfachsten fällt, um Hilfe zu bitten und mich beruhigen zu lassen. Wenn ich mich dann soweit wieder beruhigt habe und auch wirklich mich stabil genug fühle, greift dann positive Ablenkung. Weil es mir danach immer noch schlecht geht, muss ich jetzt umso mehr dafür sorgen, dass ich mir etwas gutes tue und mich weiter entspanne.

Das wäre jetzt ein Beispiel für einen Notfallplan, damit ihr mal eine bessere Vorstellung habt. 

Ich könnte mein Hilfssystem definitiv verbessern und stärken, indem ich es wirklich auch mal richtig einsetze ;) . 

Mir fällt es einfach sehr sehr schwer, andere um Hilfe zu bitten, sei es auch nur zum telefonieren wenn es mir schlecht geht, da ich immer den Gedanken im Kopf habe, ich würde die anderen Menschen nerven mit meinen Problemen. Aber auch ganz oft ist es wie eine Blockade, da ich nie wirklich gelernt habe, mich anderen anzuvertrauen und immer alles mit mir selbst ausmachen musste, deswegen fühlt es sich für mich komisch an, andere miteinzubeziehen. 
Wie ich schon oben genannt habe, ist es aber ein wichtiger und essentieller Punkt meines Hilfssystems nicht alleine zu bleiben und daran muss ich definitiv noch arbeiten, um mein System noch besser und effizienter zu machen.

Liebe Grüße,
Karo :)

Dienstag, 8. Mai 2018

Tag 22, schlechte Verhaltensweisen - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Gerade erst ist der Post von gestern online gegangen und schon gibt es den nächsten ;).
Heute ist nämlich der 22. Tag der " 31 Days of Self Love Challenge" mit der Frage:
"Durch welche Verhaltensweisen fühlst du dich schlecht, aber du erwischst dich dabei, sie immer wieder zu tun? ~ What things make you feel bad, but you find yourself doing them anyway?"

Als ich gestern schon mal geschaut habe was heute dran ist, war ich mir nicht sicher, ob ich lachen oder weinen sollte :D. Denn ich hatte gestern eine Therapiestunde und zum Ende der Stunde war das irgendwie Thema gewesen ( wobei ich keinen Plan habe mehr, wie wir dahin gekommen sind...). Ich habe mich am Ende dieser Stunde so sehr über mich selbst aufgeregt wegen einer Verhaltensweise, die ich noch ziemlich oft mache, aber bei der ich mich im Endeffekt richtig schlecht fühle.

Ich verweigere mir ganz oft selbst Hilfe, sei es in dem ich sage, dass es mir gut geht oder einfach gar nichts sage. In meiner Beziehung und bei meinen Freunden habe ich das so gut wie verändert und mache das nicht mehr, aber in der Therapie hindert es mich noch sehr.
Ein Beispiel von meiner letzten Therapiestunde:
"Karo, was möchtest du heute besprechen? Gibt es etwas was dich zur Zeit sehr belastet?"
- "Keine Ahnung. Ist mir egal, was wir besprechen..."
Das Problem an der ganzen Sache ist aber, dass ich etwas hatte worüber ich reden wollte, aber es nicht gesagt habe. Sowas mache ich sehr sehr oft, allerdings aus verschiedenen Gründen. Manchmal habe ich Angst, etwas anzusprechen oder auch, ich sehe es als zu unwichtig an, um es zu erzählen. 
Das schlimme ist, dass ich sogar gerne über vieles sprechen würde, es aber einfach nicht tue und mir so mit Hilfe und Unterstützung verweigere. Ganz oft mache ich das auch nicht bewusst, sondern merke es erst viel später. 
Auch oft, schiebe ich Sachen vor ohne das eigentliche Thema anzusprechen, nur um so zu hoffen, dass meine Therapeutin von alleine in die richtige Richtung fragt und ich somit doch von meiner Belastung erzählen kann, ohne es selbst zu sagen. Nur kann sie natürlich nicht Gedanken lesen und ich bin sehr oft dann wütend auf mich, weil ich doch nicht das gesagt hatte, was ich eigentlich wollte. 
Es gibt noch eine Sache, die ich mache und mit der ich mir richtige Hilfe verweigere, die ich aber hier nicht erzählen möchte, weil es mir zu peinlich ist.

Diese Verhaltensweisen möchte ich aber definitiv ändern, weil es mir dadurch nur immer schlechter geht. Ich arbeite im Moment auch sehr daran und hoffe sehr, dass ich es irgendwann hin bekomme und mir selbst nicht mehr im Weg stehe.

Liebe Grüße,
Karo :)

Jetzt aber Tag 21 ;) , verdient haben - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Da ich gestern durch eine Dissoziation und Flashbacks aussetzen musste, gibt es nun heute den neuen Post für den 21. Tag der "31 Days of Self Love Challenge" mit der Frage:
"Was ist etwas, woran du arbeitest zu glauben, dass du es verdient hast? ~ What's something you are working on to believe that you deserve?"

Ich hatte mir gestern Nachmittag schon so viele Gedanken dazu gemacht, aber ich bekomme sie nicht mehr ganz zusammen, also schreibe ich jetzt einfach mal drauf los ;).

Ich arbeite daran, dass ich es verdient habe glücklich zu sein. 
Hört sich ja erst mal ganz einfach an , oder?
Denn jeder hat es verdient glücklich zu sein! :)

Doch ich war viele Jahre der Ansicht, dass ich es nicht verdient habe. Mein Leben war jahrelang die absolute Hölle. Jeden Tag wurde mir gesagt oder gezeigt, dass ich schlecht bin und das ich alles falsch mache. Ganz einfach, dass ich ein schlechter Mensch bin. Dadurch habe ich mir angelernt, dass ich es nicht verdient habe glücklich zu sein, da ich schlecht bin.


Zusätzlich zu dieser Annahme kam auch noch, dass es mir jahrelang und auch noch bis heute sehr schlecht ging. Ich wurde jahrelang traumatisiert und hatte irgendwann keine Hoffnung mehr auf ein glückliches Leben. Wenn ich eh nur das Schlechte verdient habe und sich mein Leben nie ändern wird, warum sollte ich dann noch weiter leben?. Das waren meine Gedanken damals. 
Meine ehemalige Therapeutin M. hat mit mir sehr hart daran gearbeitet, dass ich es nicht mehr so sehe. Sie hat mir geholfen dabei, dass ich nicht mehr annehme, ich habe es nicht verdient glücklich zu sein. Manchmal, sehr selten allerdings, kommt dieser Gedanke noch durch, aber ich habe Strategien entwickelt, die dagegen wirken. Außerdem habe ich mit Hilfe von Laura und M. auch gelernt, dass mein Leben durch aus lebenswert ist und ich vorallem irgendwann glücklich sein werde. Ich habe eben viel Schwieriges in meinem Leben erlebt, wodurch ich jetzt so sehr kämpfen muss, aber beide haben mir gezeigt, dass sich mein Kämpfen lohnt. Danke euch beiden! :) 
Dadurch sehe ich selbst jetzt auch, dass es irgendwann besser wird und ich vollkommen glücklich sein werde.

ICH HABE ES VERDIENT GLÜCKLICH ZU WERDEN!

Und daran werde ich immer weiter arbeiten:)

Liebe Grüße,
Karo :)

Montag, 7. Mai 2018

Eigentlich Tag 21, aber heute nicht....

Hallo ihr Lieben,

Heute wäre der 21. Tag der "31 Days of Self Love Challenge", allerdings wird es heute keinen Post dazu von mir geben. Es tut mir leid.

Da ich den ganzen Tag beschäftigt war, wollte ich es heute Abend machen. Durch einen Trigger habe ich allerdings die letzten 2 Stunden in einer Dissoziation verbracht und fühle mich deswegen nicht in der Lage heute noch zu bloggen.
Ich hoffe ihr versteht das.
Ich versuche morgen aber den Post noch nach zu holen.

Liebe Grüße,
Karo

Samstag, 5. Mai 2018

Tag 20, Auszeit - 31 Days of Self Love Challeng

Hallo ihr Lieben :)

Heute gibt es einen süßen kleinen Post für den 20. Tag der "31 Days of Self Love Challenge" :).
Das Thema heute ist:
"Wie kannst du dir heute eine Auszeit gönnen? ( Geistig, körperlich oder emotional?) "

Ich mag dieses Thema irgendwie sehr, da ich ja wirklich versuche mir jeden Tag irgendwie eine kleine Auszeit zu gönnen oder mir was gutes zu tun.

Für heute habe ich was ganz Tolles gefunden: Yoga gegen Angst :)
Seit ich jetzt eine Woche bei Laura war, habe ich Yoga für mich entdeckt. Laura wollte mich immer dazu überreden mit ihr mal zusammen Yoga zu machen, aber ich wollte eigentlich nie, weil ich als Kind mal einen Kinder-Yogakurs gemacht hatte und der mir überhaupt nicht gefallen hatte ;). Aber sie konnte mich überzeugen es doch mal mit zu machen und ich liebe es sehr :).
Laura hat einen tollen Kanal auf Youtube gefunden von einer Frau, die Yogavideos macht und anleitet. Ich hatte gestern schon mal ein Yogavideo von ihr ausprobiert zum Thema Ängste und da ich heute schon wieder sehr ängstlich und angespannt war, habe ich mir noch ein Längeres dazu ausgesucht und es gemacht. Das Yoga machen war meine Auszeit heute, die mir wirklich sehr gut getan hat und alle drei Bereiche sogar abgedeckt hat ;).
Geistig hat es mich gefordert, da ich aufpassen musste und auch mich konzentrieren musste, da die Videos auf Englisch sind. Körperlich hat es mich so richtig entspannt und emotional kam ich mit meiner Angst und meinen Gedanken zur Ruhe. 

Ich verlinke euch hier mal den Kanal und das Video, was ich heute gemacht habe.. Vielleicht habt ihr ja mal Interesse rein zu schauen :)

Yoga for Anxiety ( Yoga gegen Ängste )
Yoga with Adriene ( Kanal)

Es war einfach toll! :)

Liebe Grüße,
Karo :)

Freitag, 4. Mai 2018

Tag 19, bessere Welt - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben,

Heute ist der 19. Tag der "31 Days of Self Love Challenge" mit der Frage:
"Wie machst du die Welt zu einem besseren Ort? ~ How are you making the world a better place?"

Ich habe jetzt eine Zeit lang über die Frage nach gedacht, aber komme einfach zu nichts. Mir geht es seit ein paar Stunden auch nicht so gut und mein Denken ist gerade sehr negativ. Meine Einstellung zu dieser Frage wäre nämlich jetzt: Garnicht. Die Welt wäre ohne mich besser dran...
Das das nicht stimmt, ist mir auch soweit bewusst, aber meine Gedanken drehen sich die ganze Zeit in diese Richtung und ich komme einfach auch nichts Positives. Um mich nicht weiter damit zu stressen und sogar noch schlechter über mich zu denken und mich noch schlechter dadurch zu fühlen, lasse ich es sein und setze heute mit dieser Frage aus. 

Für mich gehört es auch zur Selbstliebe, dass ich heute eben nicht darüber blogge, sondern jetzt einfach mich um mich selbst etwas kümmere.

Der Blogpost wird allerdings nicht von mir komplett übersprungen. Ich habe für mich entschieden, dass ich ihn zu einem späteren Zeitpunkt definitiv noch schreiben möchte, da ich die Frage schon interessant finde. Also könnt ihr euch auf einen späteren Post darüber freuen ;).
Ich hoffe, dass ist okay so.

Aber wenn ihr etwas ganz Tolles zu dieser Frage lesen wollt, dann lest Laura's super tollen und richtig guten Blogpost zu diesem Thema. Hier könnt ihr ihn lesen! :)

Liebe Grüße,
Karo :)

Donnerstag, 3. Mai 2018

Tag 18, Glücklichkeit - 31 Days of Self Love Challenge


Hallo ihr Lieben :)

Ich sitze gerade im Zug nach Hause von einer wunderschönen Woche bei Laura und ihrer Familie :) ( wenn ihr das lest: Danke für die schöne Zeit! ).

Da ich jetzt eh erstmal 1,5 Stunden in diesem Zug „ fest sitze“ , kann ich ja auch bloggen ;).

Heute ist der 18. Tag der „31 Days of Self Love Challenge“ mit der Frage:
Was könntest du verändern um deine Glücklichkeit zu steigern? ~ What’s one change you can make to increase your happiness?“

Ausnahmsweise finde ich diese Frage gar nicht so schwer :D. Beziehungsweise schon schwer, aber ich wusste direkt eine Antwort darauf: mehr Dinge machen, die mir gut tun!

Mir fällt es oft sehr schwer, fest zu stellen was ich mag und was mir gut tut, und es dann auch öfter zu machen.  Ganz oft sage ich mir auch, dass ich es nicht verdient habe, dass es mir gut geht und ich glücklich bin, was total hinderlich ist natürlich. Ich verweigere mir dann einfach Sachen, die mir gut tun und mache ganz bewusst noch zusätzlich Sachen, die mich stressen, bei denen es mir absichtlich schlecht geht und gehe ganz bewusst über meine Grenzen. Alles Dinge, die verhindern, dass ich mein Wohlbefinden und meine Glücklichkeit steigere.

Aber ich bin dran dieses Verhalten zu ändern und gerade jetzt beim Nachdenken über den Post stelle ich fest, wie oft ich das in Wirklichkeit noch so handhabe und das macht mich irgendwie auch traurig. Aber genau dafür ist die „Self Love Challenge“ auch gut, denn jetzt habe ich das wieder deutlich bemerkt und kann bewusster daran arbeiten.

Aber jetzt mal zum eigentlichen Thema, nämlich WAS könnte ich verändern :).

Ein ganz großer Punkt ist, dass ich mich viel öfter mit meinen Freunden treffen oder telefonieren sollte. Ich habe mich in den letzten Wochen ganz oft mit An. getroffen und es hat mir immer so gut getan einfach zu reden und Zeit zusammen zu verbringen. Ich merke selbst, wie sehr es mir hilft meine Freunde zu sehen oder von ihnen zu hören, aber ganz oft ziehe ich mich auch zurück ( gerade wenn es mir schlecht geht). Ich nehme mir aufjedenfall vor, dass jetzt doch öfters mal zu machen :).

Die anderen Punkt sind Kleinigkeiten eigentlich. 
Ich sollte zum Beispiel viel mehr Musik hören, singen und tanzen, weil mir das immer so viel Spaß macht :). Generell sollte ich einfach besser auf mein Gefühl hören : Was magst du? Was würde dir gut tun?

Einfach viel mehr Wert auf Selbstliebe legen und auch aufhören noch gegen mich zu arbeiten und mir selbst Glücklichkeit verweigern.
Das werde ich mir jetzt vornehmen :)!

Liebe Grüße,
Karo :)


Dienstag, 1. Mai 2018

Tag 17, Aufmerksamkeiten für sich selbst - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Heute geht es weiter mit der "31 Days of Self Love Challenge" und zwar mit der Frage:
"Wann hast du dir das letzte Mal etwas gegönnt und was?"

Ich habe mir extra für diese Frage mal etwas gegönnt, was ich schon lange wieder haben wollte. :)
Ich bin im Moment bei Laura und ihren Eltern zu Besuch und ihr kleiner Bruder hatte sich von "Mymuesli" ein Müsli selbst zusammen gestellt und bestellt. 
Ich liebe im Moment Müsli und wollte schon seit Ewigkeiten mir auch mal selbst eins zusammen stellen, habe es aber bisher noch nicht gemacht, weil es einfach doch relativ teuer ist und ich mir ganz oft sage, dass ich für sowas kein Geld ausgebe, weil ich so etwas teures nicht verdient habe. Laura hat mich dazu überredet und ich bin richtig glücklich, sodass ich es kaum mehr abwarten kann bis es ankommt :D. 

Was ich durch die Klinikaufenthalte sehr gelernt habe ist, dass ich mir öfters mal was gönnen sollte und mir selbst damit eine Freude machen sollte. Ich bin schon ziemlich gut darin geworden, wobei es fast nie sehr teure Dinge sind, aber es geht ja nicht um den Wert :). Vorallem arbeite ich mit dem Prinzip der Belohnung, zum Beispiel nach schweren Therapiestunden und Angstaufgaben, um mir selbst eine Aufmerksamkeit zu machen. Früher sah ich es nie ein, warum ich mir was gutes tun sollte und mir was gönnen sollte, weil ich hatte ja nichts verdient. Doch heute bin ich sehr froh, dass ich diese Ansicht von mir etwas ändern konnte und mir hin und wieder eine kleine Freude bereiten kann. :)

Liebe Grüße,
Karo :)

Samstag, 28. April 2018

Tag 16, liebenswert sein - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Die heutige Frage lautet:
"Was ist die liebevollste Sache, die du für dich selbst mal getan hast?" ~ What's the most loving thing you've ever done for yourself?"

Ich musste doch schon ein wenig überlegen bei dieser Frage, aber mir ist doch recht schnell klar geworden was es ist: Therapie

Die liebevollste Sache, die ich für mich selbst getan habe ist, in die Klinik zu gehen und mir damit zu erlauben, Hilfe zu bekommen. Auch wenn es sich komisch anhört ;). 
Ich wollte niemals in eine Klinik gehen und habe mich sehr lange Zeit geweigert bis meine damalige Therapeutin M. meinte, dass es nicht mehr anders geht. Ich wurde nicht zwangseingewiesen, aber sollte mir wirklich mal überlegen, ob ein stationärer Aufenthalt in einer Spezialklinik mir nicht doch helfen könnte. Ich hatte mich dann entschieden, es zu veruschen und es war die beste Entscheidung meines Lebens. 
Seit dem Klinikaufenthalt 2016/2017 geht es mir um einiges besser als zu vor. Ich habe so vieles dort gelernt, was ihr hier nochmal lesen könnt, und was mich einfach so viel weiter gebracht hat. Auch bin ich freiwillig wieder in die Klinik gegangen (2017/2018), weil es mir damals so viel gebracht hat und es war wieder so toll und gut für mich! 
Bei beiden Aufenhalten konnte ich sehr viel mitnehmen und wurde auch immer offener, gerade im Bereich Trauma. 
Mit Selbstfürsorge tue ich mir immer sehr schwer, wie wisst ;). Gerade deswegen ist für mich in die Klinik gegangen zu sein und Therapie generell, das Liebevollste, was ich für mich getan habe. Nicht mehr alleine zu bleiben mit meinen Problemen, mir helfen lassen und Stück für Stück immer weiter heilen, ist für mich reine Selbstfürsorge und das zählt zu einem liebevollem Umgang mit sich selbst :)

Liebe Grüße,
Karo :)

Freitag, 27. April 2018

Tag 15, Fragen und Ansprechen - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Heute ist schon der 15. Tag der "31 Days of Self Love Challenge" , also schon fast Halbzeit ;)

Heute gibt es sogar zwei Fragen und die lauten:
"What are you afraid to ask for and what do you need to speak up about?" ~ Was traust du dich nicht zu fragen und was müsstest du ansprechen?"

Ich traue mich einfach nicht, um Hilfe zu fragen, wenn es mir zum Beispiel schlecht geht. Auch wenn ich oft von Freunden und Familie das Angebot bekomme, dass ich mich immer melden kann, wenn es mir nicht gut geht und ich Hilfe brauche, mache ich es ganz oft einfach nicht. Ich weiß theoretisch, dass ich es darf und sich viele auch freuen würden, aber irgendwie legt sich in solchen Momenten ein Schalter in meinem Kopf um und ich mache es einfach nicht. Zu oft bleibe ich lieber alleine mit meinen Gedanken und Gefühlen und das bestärkt natürlich nur noch viel mehr den Gedanken und das Gefühl, dass ich alleine bin. Nicht nur bei Freunden und Familie fällt mir das schwer, sondern auch bei meiner Therapeutin. Zum Beispiel könnte ich mich bei ihr melden, wenn es mir schlecht geht und nach einer zusätzlichen Stunde fragen und so um Hilfe bitten. Mir fällt es einfach so schwer um Hilfe zu bitten, weil ich die Menschen nicht nerven möchte und auch weil, sie bestimmt was besseres zu tun haben, als sich gerade mit mir zu beschäftigen. Auch habe ich ganz oft Angst, dass ich den Leuten zu viel werde, wenn ich mich melde, wenn ich Hilfe brauche oder auch das meine Problem zu unwichtig sind. Manchmal gibt es aber auch den Gedanken "Warum sollte es sie interessieren?", was es auch wieder schwierig macht. 
Was definitiv auch ein Hindernis ist um um Hilfe zu bitten ist, dass ich ganz oft nie meine Gefühle benennen kann und auch oft nicht genau weiß, was das Problem ist. Mir fällt es einfach sehr schwer wahrzunehmen, ob ich jetzt zum Beispiel traurig , wütend, enttäuscht oder sonst was bin. Ganz oft übergehe ich auch einfach meine Gefühle durch den Distanzierten Beschützer   und merke oft erst später, fast schon wie ein dumpfes Gefühl, dass es mir irgendwie schlecht geht. Aber ich bin da auch schon durch die Klinik viel besser geworden. 

Ich mache einfach viel zu viel mit mir alleine aus, was mir definitiv nicht gut tut. Ich war jahrelang mit meinen Probleme alleine, weil es nie jemanden gekümmert und ich auch einfach keine Hilfe hatte und einfach hilfslos und ohnmächtig war, was kein schönes Gefühl ist. Heute hätte ich aber definitv Menschen, die mir helfen und mich unterstützen und um nicht wieder in diesen Zustand der Hilflosigkeit zu geraten, sollte ich mehr um Hilfe fragen. Ich übe das im Moment auch und zum Beispiel bei meiner Partnerin klappt das echt schon ziemlich gut! :)


Ich müsste einfach viel, viel mehr meine Probleme ansprechen und es mich auch trauen. Sei es bei Freunden oder auch vorallem in der Therapie. Ganz oft sitze ich in Therapiestunden und möchte unbedingt ein Thema ansprechen, was mich gerade sehr belastet, aber ich traue mich einfach nicht und dann werde ich wütend auf mich selbst. Manchmal sind es wirklich dringende Themen, die mich stark belasten und es könnte mir so viel besser gehen, wenn ich es ansprechen würde, aber es geht einfach nicht. Gerade wenn es Traumathemen sind ( was im Moment häufig der Fall ist), fällt es mir unheimlich schwer sie anzusprechen, weil da auch natürlich noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Ein Gedanke dabei ist zusätzlich auch noch " Wird es mir geglaubt?". Traumathemen ansprechen und darüber reden hat bei mir auch ganz viel mit Scham zu tun, die mich dann zurück hält. Vieles was mir passiert ist, ist mir einfach unheimlich peinlich, obwohl es dafür keinen Grund gibt. Diese Dinge halten mich dann oftmals zurück und ich sollte einfach mal mehr üben, sie trotzdem anzusprechen, denn darüber reden könnte es besser machen und somit mir helfen! :)

Liebe Grüße,
Karo :)

Donnerstag, 26. April 2018

Tag 14, stolz sein - 31 Days of Self Love Challenge


Hallo ihr Lieben :)

Auf die heutige Frage freue ich mich schon sehr irgendwie, obwohl ich jetzt beim Anfangen noch keinen konkreten Plan habe :D.

Es ist der 14. Tag der „31 Days of Self Love Challenge“ und die Frage lautet:
„What would your younger self be proud of you for today? ~ Auf was wäre dein jüngeres Ich heute auf dich stolz?“

Bei der Frage stelle ich mich so circa mit 14/15 Jahren vor und ich nenne sie einfach mal die „kleine Karo“ (wie in der Schematherapie :D).

Die kleine Karo wäre auf so vieles stolz, denn ich hätte mir in diesem Alter niemals vorstellen können, dass ich so viel erreichen werde und vorallem auch, doch so glücklich werden würde.
Mit 14/15 Jahren war es ziemlich heftig bei mir: Ich hatte Depressionen, eine Angststörung und entwickelte die ersten Anzeichen einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Gerade mit 15 wurde ich ja auch noch vergewaltigt und in der Zeit danach ging es mir richtig schlecht. Ich hatte das Gefühl, dass ich alles nicht mehr aushalten könnte, wollte einfach nicht mehr leben und hatte ja dann auch einen Suizidversuch. Diese Karo hätte sich niemals auch nur ansatzweise vorstellen können, was heute aus mir geworden ist :)
Jetzt aber mal genauer ;)

Sie wäre sicherlich stolz darauf, wie viel ich gegen meine Ängste getan habe und wie hart ich dafür gearbeitet habe. Ich habe mir in den letzten 3 Jahren Stück für Stück wieder mein Leben erobert und lasse mich nicht mehr oder kaum von meinen Ängsten einengen und steuern. Sie wäre stolz darauf, dass ich wieder alleine raus gehen kann, ein bisschen telefonieren kann und sogar beim Bäcker was bestellen kann, weil das konnte sie leider nicht.

Sie wäre auch stolz auf mich, dass ich nie aufgegeben habe und immer weiter gekämpft habe, egal was kam und wie es lief. Sie wäre stolz auf meinen Kampfgeist und meine Beharrlichkeit, mich immer daran fest zu klammern, dass mein Leben irgendwann richtig toll wird und ich glücklich werde.

Die kleine Karo wäre auch stolz darauf, dass ich mir Hilfe gesucht habe und nicht mehr alles für mich behalten habe. Sie würde sich freuen, dass ich in der Klinik war und auch so gute ambulante Therapeutinnen gefunden habe. Sie hätte sich niemals vorstellen können, dass sie jemandem so vertrauen kann, sodass sie über ihre Traumata spricht.
Wenn wir schon bei Vertrauen sind…

Sie wäre auch stolz darauf, dass ich wieder gelernt habe anderen Menschen zu vetrauen und mehr Ich selbst zu sein. Die kleine Karo war eigentlich nie Sie selbst, wenn sie unter Menschen war, weil sie sich immer nur verstellen musste. Sie würde sich freuen, dass es jetzt nicht mehr so ist. Sie wüsste auch, welch großer Weg es war wieder vertrauen zu erlernen und darauf wäre sie sehr stolz.

Sie wäre auch stolz, dass ich wieder meine Zuversicht gefunden habe und ganz klar sagen kann, dass mein Leben lebenswert ist und ich sogar manchmal sehr glücklich damit bin. Eigentlich unvorstellbar für sie ;).

Die kleine Karo wäre auch stolz darauf, dass ich mein Leben so gut im Griff habe. Ich habe eine eigene Wohnung, habe den Führerschein gemacht und arbeite ehrenamtlich.
Auch wäre sie bestimmt stolz, dass ich mehr gelernt habe auf mich zu achten und nur noch Sachen zu machen, die mir gut tun. Sie hat nie auf sich geachtet und wollte es immer nur allen anderen recht machen. Doch in meinem jetzigen Alter weiß ich einfach, wie wichtig es ist, auf sich zu achten, sich nicht zu überfordern und auch freundlich mit sich selbst zu sein. Ihr primäres Gefühl zu sich selbst war starker Selbsthass und sie wollte sich fast immer nur selbst schaden, weil sie nichts besseres verdient hatte ( auch wenn sie sich tief in ihrem Inneren das komplette Gegenteil gewünscht hat). Sie würde es so toll finden, dass ich jeden Tag mir vornehme mir etwas Gutes zu tun und wäre bestimmt sehr stolz.

Ich habe mich so sehr verändert zum Positiven in den letzte Jahren, habe hart gearbeitet an mir und mich weiter entwickelt. Klein Karo wäre defintiv stolz! :)

Liebe Grüße,
Karo :)


Mittwoch, 25. April 2018

Tag 13, Selfie-Liebe - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Es ist Tag 13 der "31 Days of Self Love Challenge", mit dem Thema:

"Take a selfie. Just as you are. Find one thing to love about it. ~ Mache ein Selfie. Genau so wie du bist. Finde eine Sache, die du daran liebst."

Mir fällt absolut nichts ein, was ich auf anhieb auf meinem Selfie liebe...
Ich hasse solche Fragen wirklich sehr, weil sie mir einfach unheimlich schwer fallen und ich direkt zehntausend Dinge finde, die ich nicht mag. Normalerweise schaue ich mir Bilder von mir auch nie solange an und irgendwie fällt es mir auch schwer, das Foto solange zu betrachten um etwas zu finden.

So! Lange genug das Bild angestarrt... 
Ich habe vielleicht doch eine Idee ;).

Ich liebe meine Augen auf dem Bild wirklich sehr. Meine Augen sind braun und auf dem Selfie strahlen sie richtig und leuchten schön braun. 
Meine Augen sind wirklich aber auch das Einzige, was ich meistens immer an mir mag, wie ich auch in der Challenge schon öfter mal erwähnt habe. 
Aber hey, immerhin habe ich doch noch eine Sache gefunden! ;)

Liebe Grüße,
Karo :) 

Dienstag, 24. April 2018

Tag 12, Glück des Leben - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Heute geht's weiter mit dem 12. Tag der "31 Days of Self Love Challenge" mit der Frage:
"What things make you feel happy to be alive? ~  Welche Sachen machen dich glücklich, am Leben zu sein? "


  • die Sonne im Gesicht spüren
  • mit meiner Katze kuscheln und spielen
  • Freunde und Familie treffen und einfach eine schöne Zeit haben
  • Zeit mit meiner Partnerin verbringen
  • tolle Bücher lesen
  • Schwimmen gehen
  • die Gewissheit, dass ich geliebt werde
  • Tiere streicheln
  • An einem See oder am Meer sitzen und am besten noch ins Wasser rein gehen
  • gute Musik, bei der man richtig mit fühlen kann und die einen glücklich macht
  • tolle Gespräche
  • Umarmungen
  • Durch die Wohnung tanzen zu lauter Musik
  • Singen
  • Meine Lieblingsbasketballmanschaft anfeuern und schauen
  • Urlaub - neue Städte entdecken, ans Meer fahren oder einfach kleine Kurztrips
  • durch Wasserpfützen springen
  • Lagerfeuer
  • angelächelt werden
  • kleinen Kindern zu sehen
  • gebraucht werden


Liebe Grüße,
Karo :)


Montag, 23. April 2018

Tag 11, liebevoll beschreiben - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Da es mir gestern schlecht ging, habe ich den Post gestern ausgesetzt. Laura war so lieb und hat mit mir ausgesetzt, damit ich mich nicht so schlecht fühle, weil ich keinen Post hinbekommen habe. Nochmals danke dafür! :)

Bevor es weiter geht mit dem 11. Tag, habe ich noch einen kleinen Nachtrag zu meinem letzten Post "Tag10 - Grenzen". Ich habe heute morgen einen sehr lieben Kommentar dazu bekommen mit einer Frage, die ich noch sehr gerne beantworten möchte in einem Post, da mir selbst auch aufgefallen ist, dass ich das vergessen habe zu schreiben.

Die Frage lautete, ob ich denn auch keine Umarmungen mag und zulassen kann. 
Doch kann ich. Ich mag sogar Umarmungen sehr! :) Eine Umarmung ist für mich nichts bedrohliches in dem Sinne, weil sie ja auch nicht ewig dauert und ich auch irgendwann zurück kann. Sowieso habe ich ja jederzeit die Chance während einer Umarmung mich zurück zu ziehen, was es für mich angenehm macht. Bei Menschen, die ich kenne und mag, ist eine Umarmung absolut kein Problem! :) Egal, ob es eine Frau oder ein Mann ist. Vor meinem letzten Klinikaufenhalt mochte ich es nicht so gerne durch die Vergewaltigung von Männern umarmt zu werden, was sich aber auch geändert hat. Im Prinzip kann man sagen, dass ich Umarmungen mag, solange es keine fremde Person ist ;). Wobei ich denke, dass viele Menschen nicht unbedingt von einem Fremden umarmt werden wollen ;).
So, dass wollte ich einfach noch als Nachtrag schreiben :).

Doch heute geht es weiter mit dem 11. Tag der "31 Days of Self Love Challenge".
Das Thema heute lautet: 
"How would you describe yourself, in a loving way, to a stranger?" ~ Wie würdest du dich selbst liebevoll für eine fremde Person beschreiben?

Solche Aufgaben "liebe" ich ja, da ich ja meine Probleme mit "liebevoll" und "mir selbst" habe :D. 
Aber trotzdem habe ich doch nach langem Überlegen viele Dinge gefunden, wie ich mich liebevoll beschreiben würde :). 

Mein Strafender Modus schreit zwar die ganze Zeit "STOP! So darfst du nicht über dich denken und du bist nicht so!", aber ich versuche es jetzt trotzdem ;).
Man könnte zu einer Beschreibung auch das Äußere zählen, aber da ich da absolut nichts positives finden kann, lasse ich es lieber weg und konzentriere mich nur auf meine Persönlichkeit ( was mir schon schwer genug fällt ;) ).

Ich bin ein sehr offener und toleranter Mensch. Mir ist es sehr wichtig, jedem Menschen mit Toleranz und vorallem auch, mit viel Respekt zu begegnen. Ein respektvoller Umgang ist mir sehr wichtig. Ganz nach dem Motto, so möchte ich auch behandelt werden. :)

Ich habe einen ausgeprägten Hang zu Gerechtigkeit und Fairness, was ich sehr an mir schätze. Ich mag es überhaupt nicht, wenn jemand unfair behandelt wird oder etwas nicht gerecht zu geht. Deswegen setze ich mich auch dafür ein :).

Ich bin sehr ehrlich und auch authentisch. Mir ist es sehr wichtig, immer "Ich" selbst zu sein und mich nicht verstellen zu müssen. 

Ich bin sehr humorvoll und lache viel und gerne :D. Besonders schwarzer Humor hat es mir angetan und ich habe auch absolut kein Problem damit, mich mal selbst auf die Schippe zu nehmen ;). Außerdem bin ich für fast jeden Spaß zu haben.

Mit mir kann man definitiv viel Spaß haben, aber ich kann auch sehr ernst sein. Diese Mischung aus teilweise wirklich schon kindisch und ernst, mag ich sehr an mir. 

Ich bin sehr ordentlich und sorgfältig. Wenn ich etwas mache, muss das zu hundert Prozent in Ordnung sein. Ich mag es nicht, etwas an zu fangen und dann auf zu hören. Außerdem brauche ich auch eine bestimmte Ordnung in meiner Wohnung, sonst fühle ich mich nicht wohl. Da könnt ihr mal Laura fragen :D.

Ich bin sehr mutig. Ich habe in meinem Leben schon so viel mitgemacht und nie aufgegeben. Ich stelle mich seit Jahren täglich meinen Ängsten und Traumata und das erfordert eine große Portion Mut. 

Ich bin sehr ehrgeizig und verfolge meine Ziele, wenn ich mir welche gesetzt habe bis zum Schluss. Für mich gibt es kein Aufhören dazwischen.

Ich bin sehr hilfsbereit und zuverlässig. Meine Freunde und Familie können mich jederzeit auch gerne Nachts um 3 Uhr anrufen und ich wäre für sie da und würde alles machen. Wenn ich jemandem etwas versprochen habe, halte ich auch meine Versprechen. Auf mich kann man sich jederzeit verlassen :).

Zu meiner Hilfsbereitschaft kommt auch noch, dass ich sehr fürsorglich bin. Ich kümmere mich sehr gerne um Andere und mache alles, damit es dem Anderen besser geht.

Ich bin ein sehr vertrauensvoller Mensch. Geheimnisse sind absolut bei mir sicher :).

Ich bin sehr sympathisch :). Oder aufjedenfall wurde mir das sehr oft zurück gemeldet. ;)

So ich hoffe dieser Post hat euch gefallen :)

Liebe Grüße,
Karo :)