Dienstag, 7. März 2017

From now until forever

Hallo ihr Lieben :) 

Viel Spaß mit einen etwas anderem Blogpost! :)

So lange ich denken kann, war ich allein
Ich hab zu früh erfahren, was es heißt, einsam zu sein
einsam und schutzlos zu sein
Und so stolpre ich durch eine wankende Zeit
Nichts auf der Welt ist so sicher
wie die Unsicherheit
Ich habe Angst, meinem Glück zu vertraun
Manchmal fühle ich mich wie ein Staubkorn zwischen den Sternen
Manchmal packt mich die Kälte wie eine gewaltige Macht
Doch dann kommst du und öffnest dein Herz um mich zu wärmen
Du begleitest mich bis ans Ende jeder ausweglosen Nacht

Und du kamst und rettest die Welt für mich
Du allein hast mein Rufen gehört
Was wäre mein Leben nur ohne dich
Weil es dich gibt
ist mir diese Welt deine Liebe wert
Du rettest die Welt für mich

Du glaubst an die Kraft, die dein Schicksal bestimmt
Du ruhst auf der Strömung des Lebens wie ein Falke im Wind
Weil dich die Zuversicht treibt
Dir einfach zuzusehn macht mich stark
Und Stück für Stück traun sich die Farben zurück in den Tag
Ich spüre wie gut du mir tust
Und ich fühle den sicheren Halt an deiner Seite
Ich komme zur Ruhe weil ich weiß, dass du über mich wachst
Und ich lasse mich falln in deine endlose Weite
In deinem weichen Herz versinkt jede Last

Und du kamst und rettest die Welt für mich
Du allein hast mein Rufen gehört
Was wäre mein Leben nur ohne dich
Weil es dich gibt
ist mir diese Welt deine Liebe wert
Du rettest die Welt für mich

Nur du allein
Komm und rette mich
Rette die Welt für mich

Und du kamst und rettest die Welt für mich
Du allein hast mein Rufen gehört
Was wäre mein Leben nur ohne dich
Weil es dich gibt
ist diese Welt deine Liebe wert       ( Legende einer Heilige - Musical)



Es gibt einen Menschen mit dem ich dieses Lied wirklich verbinde und jedes Wort aus diesem Lied spricht mir aus der Seele, wenn es um diesen einen besonderen Menschen geht. Es war ( glaube ich) der 29.Dezember 2012 als ich meine erste Nachricht an dich abgeschickt habe und auch ziemlich schnell kam schon eine wirklich süße und liebe Antwort von dir. So fing es an und wir schrieben uns mehrmals täglich. Am 13.April 2013 haben wir uns das erste Mal getroffen und es hat von Anfang an einfach gepasst. Heute nach fast 4 Jahren möchte ich dir mit diesem Post danken. 
Na wisst ihr, um wen es geht? ;) Schnell weiter lesen ... :)

Liebe 
Aufmerksamkeit
Unterstützung
Regenbogen(familie)
Ankommen

Liebe Laura <3

Ich möchte dir danken, dass du mir deine Liebe schenkst und mich damit heilen lässt. Du bist mein Halt, meine Stütze, meine Liebe, mein Leben, mein Glück und meine Hoffnung. Du bestärkst mich und  schätzt mich wert. Du gibst mir so viel, ich kann mich bei dir fallen lassen und einfach ich selbst sein. Du nimmst mich an mit all meinen Fehlern und Schwächen und dafür danke ich dir! 
Du schätzt mich wert und gibst mir deine Aufmerksamkeit. Sei es liebevolle Gespräche, Zärtlichkeiten oder auch kleine Überraschungen, die mir das Leben versüßen. Ich weiß, du würdest alles für mich tun ( und ich auch für dich ) und dafür danke ich dir!
Deine bedingungslose Unterstützung und dein Rückhalt haben mich in so vielen schwierigen Situationen gerettet und mich Dinge überstehen und machen lassen, die ich ohne dich nicht geschafft hätte. Allein deine riesige Unterstützung während meiner Klinikzeit, macht mich immer noch sprachlos und überwältigt mich. Du bist immer für mich da, unterstützt mich und hälst zu mir, egal was da kommt. Auf dich kann ich mich immer verlassen und mich auch bei dir fallen lassen, denn ich weiß, du fängst mich auf.  Auch wenn es nicht immer einfach ist mit mir, bist du immer an meiner Seite und stützt mich. Ohne dich, wäre ich heute nicht genauso wie ich bin und für das alles, danke ich dir!
Ich träume so oft von unserer gemeinsamen Zukunft und wie es sein wird, Kinder zu haben und gemeinsam alt zu werden. Ich hoffe sehr, dass ich das noch mit dir erleben kann. Du bist für mich meine Familie und ich würde mir so sehr wünschen, dass wir unsere eigene kleine Regenbogenfamilie gründen irgendwann. Du gibst mir Hoffnung auf die Zukunft und dafür danke ich dir! 
Bei dir sein, ist für mich wie zuhause ankommen. Wenn ich bei dir bin, fühle ich mich absolut wohl, sicher und geborgen. Danke dafür!
Ich bin dir so dankbar für die letzten Jahre. Du hast mir gezeigt, wie wichtig ich bin und was es heißt zu leben. Du gibst mir jeden Tag neue Kraft um den Kampf gegen meine psychischen Erkrankungen aufzunehmen und zu überstehen. Wir beide wachsen aneinander, verändern uns und lernen von einander. Wir finden unseren Weg und gehen ihn gemeinsam. Ich liebe dich so sehr und träume davon, dass unser gemeinsamer Weg immer weiter geht! <3 
Vielen dank für alles, was du mir gibst !!!! <3 




In Liebe,
Karo <3  

Samstag, 4. März 2017

Die letzten Wochen in der Klinik oder auch der Entlasstag kommt viel zu schnell näher

Hallo ihr Lieben :)

Die letzten paar Wochen war es ziemlich ruhig hier, weil der Entlasstag immer näher kam und die Therapien zum Schluss hin nochmal ganz schön anstrengend wurden, schliesslich musste ja auch die Traumatherapie halbwegs abgeschlossen werden. 
Am 02.03, also am Donnerstag wurde ich entlassen und heute möchte ich euch noch ein bisschen von meinen letzten paar Wochen in der Klinik erzählen, bevor es dann auch bald das Fazit des 3 monatigen stationären Aufenthalt gibt :)
Also los geht's !

Ich habe noch sehr viel in den letzten Wochen an meinen Ängsten und dem Vermeidungsmodus gearbeitet. Einerseits bekamen wir viele neue Mitpatienten und ich bekam als Aufgabe von meiner Therapeutin auf diese zu zu gehen und nicht zu warten, bis diese den ersten Schritt machten. Ich war auch ganz oft alleine unterwegs gewesen, sei es in die Innenstadt fahren, spazieren gehen oder einkaufen gehen. Auch habe ich mich ganz oft mit A. ( ganz liebe ehemalige Mitpatientin) in der Stadt getroffen und wir gingen gezielt in Cafes, in denen ich übte selbst zu bestellen, sogar auch mehr als nur einen Latte Machiato :D . Ich habe in den letzten Wochen auch geübt viel mehr in den Gruppentherapien am Stück zu sprechen als nur ein bis zwei Sätze. Außerdem kam ich auch in der Einzeltherapie voran und wir haben gemeinsam einen Abschluss gefunden für den Traumabericht, sodass ich weitestgehend stabil bin, der aber in der ambulanten Therapie weiter gemacht werden soll. Ich habe die letzten Wochen sehr intensiv genutzt um einfach noch vieles für mich mitnehmen zu können. Zum Ausgleich zu den Therapien haben wir abends immer Spieleabende veranstaltet, bei denen wir sehr oft zum Beispiel Tabu gespielt haben ( wobei Tabu spielen für mich auch eine riesen Überwindung ist und so gesehen auch Therapie :D ), was immer mega lustig war :). Generell haben wir ziemlich viel als Gruppe auch zusammen gemacht, was wirklich total schön war. Da jede Woche vom Therapieplan her gleich ist, gibt es da auch nicht mehr so viel zu erzählen ;) 
Am Montag fing meine letzte Woche in der Klinik an und ich musste mich schon von den ersten Pflegern verabschieden. Generell war es ein komisches Gefühl in  den Therpien zu sitzen und zu wissen, dass ist jetzt das letzte Mal. Da es mir nicht so gut ging, haben die Mitpatienten sich für abends immer schöne und lustige Aktionen ausgedacht, um mich aufzumuntern und meine letzte Woche hier noch zu "feiern". Die ganze Woche war ziemlich emotional, weil ich habe da schliesslich 3 Monate gelebt und mich so sehr an alles gewöhnt. Auch die Abschiede waren für mich ziemlich schwierig, wobei es noch viele Überraschungen am Entlasstag selbst gab ( dafür gibt's vielleicht noch einen eigenen Post :) ). Ich habe mich wirklch gefreut nach Hause zu gehen, aber wollte gleichzeitig auch so sehr noch da bleiben. Ich hatte sehr starke Ängste, wie es ist jetzt komplett alleine zu sein, weil einfach niemand mehr da ist und mir hilft (natürlich habe ich noch ambulante Therapie, sogar nächste Woche zweimal, aber es ist ein riesen Unterschied, ob zwei Stunden die Woche jemand da ist oder 24h am Tag ;)). Die Umstellung zwischen Klinik und Zuhause ist einfach ziemlich etxrem, auch wenn ich während der Klinikzeit auch 4 mal SEV ( Eine Übernachtung Zuhause) hatte. Mal sehen, wie es wird. Was ich aufjedenfall sagen kann ist, dass die 3 Monate Klinik wirklich mir sooooooo viel gebracht haben, mich definitiv gestärkt haben und weiter gebracht haben. 

Liebe Grüße, Karo :)