Mittwoch, 30. November 2016

Aufnahmetermin Klinik

Hallo ihr Lieben,

 Heute gibt es mal wieder einen "Tagebucheintrag" von mir mit einem speziellem Thema.  
Ich wurde am Freitag von der Klinik angerufen, bei der ich auf der Warteliste stehe und sie haben mir den Aufnahmetermin mitgeteilt : 8. Dezember!
Es ist nur noch eine Woche... 
Seit dem Anruf bin ich sehr unruhig und auch total durcheinander irgendwie. Einerseits möchte ich da ja aufjedenfall hin ( habe mir das ja auch ausgesucht ), andererseits habe ich so viel Angst, sodass mein Gefühl sagt "Ich will da nicht hin!". Ich weiß, dass es für mich besser ist und bestimmt mir auch ganz viel bringen wird, aber mein vorherrschendes Gefühl ist einfach nur Angst und Panik. Mir schwirren so viele Dinge im Kopf herum und machen mir einfach Angst. Über manche Dinge würde sich jeder Gedanken machen vor so einem Aufenthalt, aber es gibt auch Dinge über die sich bestimmt fast niemand Gedanken machen würde und die mich komplett "verrückt" machen.
 Ich finde die Gegebenheiten in der Klinik nicht ganz so toll, wie zum Beispiel, dass es nur Zweibett-, bzw Dreibettzimmer gibt. Ich habe Angst, dass ich mit den Menschen in meinem Zimmer nicht klar kommen werde und das das Ganze dann irgendwie komisch wird. Auch werden die Therapien sehr anstrengend sein und ich weiß jetzt schon, dass ich mich auch gerne mal zurückziehen möchte, aber das das ja bei der Zimmerkonstellation nicht so einfach möglich ist alleine mal zu sein. Ich habe auch jetzt schon Angst, wo ich meine Sachen hinmachen soll im Zimmer, ohne das ich die Mitpatienten damit störe und einfach wie ich mich auch verhalten soll da, damit ich die Anderen nicht nerve mit meiner Anwesenheit und so. Meine Station ist in einem Gebäude, welches zur Uniklinik gehört und in der ganzen Uniklinik gibt es Internetzugang ( Wlan), außer in meinem Gebäude. Ich bin aber ein Mensch, der Internet braucht, zum Beispiel für's Bloggen und auch mal um Serien oder Filme zu schauen zum Abschalten und Ablenken. Ich habe noch keinen Plan, wie ich das lösen werde, weil das Bloggen möchte ich nicht aufgeben für die Zeit, weil ich das so liebe und auch brauche. Mal sehen, was ich da noch machen kann. Falls jemand Ideen dazu hat, gerne her damit ;). Die Station ist schon sehr alt und deswegen gibt es auch keine Toiletten oder Badezimmer in den Zimmern selbst, sondern nur auf dem Flur für alle. Ich mache mir da jetzt schon Gedanken, wie ich das machen werde. Ich kann ja mein Kosmetikzeug und alles da ja nicht stehen lassen, also muss ich immer alles in der Tasche mitnehmen und ach keine Ahnung. Ich weiß auch nicht, wie die Anderen es machen und will da auch nicht raus fallen oder etwas falsch machen.  Soweit ich weiß, hat die Station ca 18 Plätze, also werden dort 17 fremde Menschen sein, die sich untereinander kennen und ich komme dort neu hinzu. Ich kann nicht gut auf Menschen zu gehen und wirke auch manchmal sehr kühl und unfreundlich, wenn ich Angst habe, sodass manche Menschen sich garnicht trauen mich überhaupt anzusprechen ( war in der Tagesklinik am anfang auch so).  So viele fremde Menschen machen mir einfach Angst und ich habe Angst, was falsch zu machen sobald ich mit ihnen reden soll. Der erste Eindruck zählt und ich möchte mich natürlich nicht schon direkt am anfang dumm anstellen. Auch der ganze Ablauf ist mir unbekannt. Ich habe einen Mustertherapieplan zu geschickt bekommen um schon mal zu sehen, wie ein Tag ablaufen könnte. Nur ich habe keine Ahnung, wo all die Räume sein werden und wo ich dann hin muss. Ich habe Angst, einfach da hingestellt zu werden nach dem Motto " So jetzt schau mal selbst, wie du zurecht kommst". Ich kann nicht gut Menschen ansprechen und dementsprechend nicht gut nach Hilfe fragen und bekomme in solchen Momenten richtig Panik. Ich habe einfach Angst, dass ich nicht weiß, wo ich hin muss und wo alles ist. Ich möchte ja auch nicht zu spät zu den Therapien kommen, weil dann ja jeder mich anstarrt. Seit mal ehrlich ist doch so, wenn jemand zu spät zu irgendwas kommt, schaut jeder dann denjenigen an der rein kommt. Ich weiß jetzt schon, werde ich etwas nicht finden, werde ich nicht zu spät reingehen aus Angst, sondern es einfach lassen...  Ich mache mir auch jetzt schon Gedanken darüber, wie das mit dem Essen sein wird. Alleine schon, wo bekomme ich mein Essen her und wie bringe ich es wieder zurück. Wie läuft das alles ab? Es gibt ja auch den Gemeinschaftsraum mit Tischen, wo alle immer sitzen, wie zum Beispiel zum Essen. Jeder hat dort doch seinen Sitzplatz und ich mache mir Gedanken, wo ich mich dann hinsetzen soll. Ich habe Angst, weil ich ja auch niemanden den Platz wegnehmen will und natürlich auch alles richtig machen will. Ich will einfach auch nicht unangenehm auffallen und das jemand schlecht von mir denkt, ohne überhaupt mal mit mir geredet zu haben. Manche Menschen urteilen einfach sehr schnell und das macht mir Angst. Ich habe Angst vor dem Aufnahmegespräch und weiß nicht, was dort alles von mir verlangt wird und was ich machen soll. Ich habe schon schlechte Erfahrungen in der Tagesklinik mit Therapeuten gemacht, die mir nicht geglaubt haben, wenn ich etwas erzählt habe und das ist einfach ein sch*** Gefühl. Ich habe Angst, dass das wieder passieren wird. Ich habe Angst, dass ich keinen Anschluss finden werde, dass alle mich doof finden werden, dass niemand mir helfen wird und dass ich dann dort ganz alleine bin. Und dann noch die Sache mit dem Gepäck. Ich mache mir Gedanken, wie viel ich mitnehmen soll und ob die Menge an Zeug auch angemessen ist oder dass dann die Anderen denken, dass ich zu viel dabei hab und mich verurteilen oder so. 
Es gibt noch ein paar kleine Dinge, aber das sind die zentralen Sachen, die mir hauptsächlich im Kopf rum gehen. Eigentlich dreht sich fast die ganze Angst darum nichts falsches machen zu wollen ( wie man vielleicht merkt ;) ). 
Es wird einfach alles so neu sein, ich werde dort neu sein und das macht mir sehr viel Angst. 

 Falls jemand Erfahrungen hat mit solchen Klinikaufenthalten, dann immer gerne her damit ! ;)

 Ich hoffe einfach sehr, dass es gut wird.

Liebe Grüße,
Karo :)

Dienstag, 29. November 2016

Monatsrückblick November 2016

Hallo ihr Lieben,

Es ist mal wieder Zeit für einen Monatsrückblick von mir :). Irgendwie ging dieser Monat für mich sehr schnell um und es sind auch viele tolle Dinge passiert.
Wie immer, nur das Positive ;)

Viel Spaß mit meinem November! :)
  
November 2016:

  •  Ich war diesen Monat zweimal bei meiner besten Freundin T. gewesen, nachdem ich sie ein paar Monate nicht gesehen hatte! Es war so schön gewesen endlich wieder ausführlich reden zu können und einfach zu entspannen. T. ist ja im Juli umgezogen und seitdem fahre ich mit dem Auto ca. 70 Kilometer bis ich bei ihr bin. Deswegen sehen wir uns nicht mehr so oft, aber ich bin froh, dass ich diesen Monat wie gesagt zweimal bei ihr war :). Sie hat vor ein paar Monaten einen kleinen Welpen bekommen und sie ist sooooooo süß!!! *__*                                                                                     
  • Ich habe einen schon sehr lange geplanten Blogpost endlich umgesetzt, auf den ich sehr stolz bin. Für mich ist er sehr emotional und auch sehr privat. Der Post war ein klein bisschen Therapie für mich gewesen und hat mir auch gut getan. Wer mag kann "Brief an meinen verstorbenen Opa" hier nachlesen. 
  • Außerdem hatte ich Geburstag und wurde 21 Jahre alt. Nochmals vielen lieben Dank an alle, die an diesem Tag an mich gedacht haben! <3 Ich habe zusammen mit meiner ziemlich großen Familie gefeiert und es war wirklich total schön gewesen. Wer mir auf Twitter folgt, hat schon mitbekommen, dass ich ein riesen großer Minion Fan bin :D Extra für mich hat eine Freundin mir einen Minion Kuchen gebacken *__*.                   
  • Von meiner Patentante habe ich mir einen ganz tollen Teamaker gewünscht und auch bekommen ;).  Das Ganze ist ein Set von shu yao gewesen ( vielleicht sagt das jemandem was) mit dem Teamaker und zwei verschiedenen Sorten von losem Tee. Die Tees sind relativ teuer, aber das Praktische und Gute an denen ist, dass man wenig Tee braucht und eine Portion Tee in dem Teamaker bis zu 5 Mal aufgegossen werden kann ( ohne das man ihn wechselt) und ohne, dass er den Geschmack verliert oder bitter wird. Ich liebe Tees einfach und für mich ist das Ganze sehr praktisch und mitnehmen kann man ihn auch noch, weil er komplett dicht ist und nichts ausläuft. Ich liebe ihn sehr  und dachte, ich stelle euch das Ganze mal vor *__*.                                                                                             

  • Bei uns in der Nähe  gibt es einen Baumwipfelpfad, den ich mit meiner Familie besucht habe. Die Aussicht dort war total schön gewesen und an dem Tag war auch noch richtig schönes Wetter gewesen. Lohnt sich aufjedenfall mal dort hin zu fahren, falls jemand aus der Nähe kommt ;).                                                                              


  • Ich war 4 Tage bei meiner Freundin Laura gewesen und es war sooo toll gewesen! <3 Wir haben viel geredet, gelacht, ich war mit ihr an der Uni in Vorlesungen gewesen ( was mir sooo viel Spaß gemacht hat! ), wir waren essen gewesen und ihre Freundinnen kamen noch an meinem letzten Tag vorbei. Es war total schön gewesen ihre Freundinnen wieder zu sehen, weil ich sie bis jetzt erst einmal gesehen hatte und falls das hier jemand von euch liest: Ganz liebe Grüße! <3 :). Laura hat mir das allerbeste Geburtstagsgeschenk gemacht! Nämlich eine von ihrer Mama selbstgenähte Minion-Hose !!!! *___* Auch hier vielen lieben Dank liebste Schwiegermutter ;) <3                                                                       
  • Im November gab es auch noch was zu feiern: 2 Jahre Karo's Tagebuch!!! Wer mag, kann hier meinen Jubiläumspost nachlesen :).
  • Ich habe mit Laura Tickets für das Musical Rebecca nächstes Jahr bestellt!!!!!! Ich freu mich soooooo sehr darauf!!!! *_______*
  • Meine Patentante lag im Krankenhaus für 6 Tage und ich war jeden Tag bei ihr gewesen und hab sie besucht, was total schön war :).
  •  Ich habe meine Patentante auch an ihrem Entlasstag abgeholt und nach Hause gefahren. Während der Fahrt hatten wir ein sooo tolles und emotionales Gespräch. Ich hab einfach die beste Patentante der Welt! <3 Aber warum, erfahrt ihr in einem späterem Blogpost ;).
  • Auch ganz emotional für mich war das Treffen mit meinem Cousin, den ich über 2 Jahre nicht mehr gesehen hatte. Ich hatte echt Angst davor und es war wirklich toll gewesen ihn wieder zu sehen. Wer meinen Blog länger verfolgt weiß, dass mein Cousin, meine Cousine und ich wie Geschwister aufgewachsen sind und beide mir sehr wichtig sind. Deswegen war das Wiedersehen richtig toll gewesen! :)
  • Ich war lange unzufrieden mit meinem Blog Design gewesen und habe alles komplett geändert. Aber das seht ihr ja gerade, wenn hier lest :D . 
  • Die neuen Gilmore Girls folgen wurden auf Netflix veröffentlicht! Das sind einfach Kindheitserinnerungen und ich liebe sie sehr :).
  • Ich habe von der Klinik einen Aufnahmetermin bekommen : 8.Dezember .
  • Ich war auf einem Musical Konzert gewesen. Musical Magics war total schön und es wurden richtig tolle Lieder gesungen und der Abend ging sehr lange, was aber total angenehm war. Mit dabei waren meine Mutter, meine Cousine, meine Tante und drei ihrer Freundinnen. Danach waren wir noch was Trinken gewesen und es war ein echt schöner Abend gewesen :).                                                                                                            
  • Außerdem war ich in diesem Monat auf zwei Gospelkonzerten gewesen und beide waren echt gut! :)                                                                                                                                       
  • Zum Abschluss des Monats war ich heute mit meiner Mutter, ihrer Freundin und Tochter in meinem Lieblingscafe frühstücken gewesen. War total lecker und auch schön :).             

So ich hoffe mein Monatsrückblick hat euch gefallen! ;)

Liebe Grüße,
Karo :) 












Sonntag, 13. November 2016

2 Jahre Karo's Tagebuch

Hallo ihr Lieben :)

Am 9. November gab es ein kleines Jubiläum - 2 Jahre Karo's Tagebuch!!! :)

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen an genau diesem Tag einen kleinen Post zu bloggen, aber habe es irgendwie "verpennt" :D. Also dann jetzt: 

Ich kann es nicht glauben, dass es schon zwei Jahre her ist, dass ich meinen Blog aus einer kleinen Idee heraus erstellt habe und bin auch stolz, dass ich trotz allen Problemen mit dem Blog und meinen eigenen Problemen es geschafft habe durch zu halten. Ich habe meinen Blog lieben gelernt, was ich damals echt nicht gedacht hätte. Es ist einfach mein kleines Baby, was jetzt schon zwei Jahre alt wird und es macht mich so stolz! :) Mein Blog hat sich dermaßen weiter entwickelt, vom Inhalt und auch vom Äußerlichen, sodass ich im Moment genau dahinter stehe, es ist einfach Ich und mein Leben, genauso wie es am Anfang gedacht war.  Nach einer kurzen Abweichung von meiner Idee ( hier könnt ihr es nachlesen ) ,  habe ich nun meinen Grundgedanken zum Blog wieder gefunden und bin einfach mehr als glücklich, wie es im Moment ist. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, hat auch eine große Veränderung von mir miterlebt: Im Laufe der 2 Jahre bin ich viel reflektierter und ehrlicher ( also mir treuer ) geworden und das macht meinen Blog aus. Ich bin auch viel offener geworden, stehe viel mehr zu mir und meinen Problemen und meinem Leben. Ich habe das Bloggen lieben gelernt und es ist ein ganz wichtiger Teil meines Lebens geworden, der mir auch sehr gut tut und mich auch "stützt". Es steckt sehr viel Arbeit und auch Herzblut im Blog <3.  Ich hätte nie gedacht, dass überhaupt wer sich mein Geschreibsel "antut" und bin sehr glücklich, dass liebe Menschen meinen Blog mögen.  Durch meinen Blog und Twitter habe ich auch ganz viele tolle Menschen kennen gelernt und bin so froh, ein bisschen ein Teil davon zu sehen. 

Vielen lieben Dank an alle meine Leser! <3
Vielen lieben Dank an alle, die sich die Zeit nehmen und auch mal Kommentare schreiben! <3   
Vielen lieben Dank an alle, die mich so treu unterstützen! <3
Einen ganz besonders lieben Dank an Alex und Georg vom Blog Beziehungstat , die mich so treu lesen, teilen und einfach unterstützen! <3 
Vielen lieben Dank an alle die seit der Anfangszeit dabei sind und solange "durchgehalten" haben ;) ! <3 

Vielen lieben Dank einfach an alle!!! <3

 Wow, es sind wirklich schon zwei Jahre her *__* . 

Auf noch ganz viele weitere Jahre mit Karo's Tagebuch! :) 

Liebe Grüße,
Karo :)
 

Donnerstag, 3. November 2016

Brief an meinen verstorbenen Opa

Hallo ihr Lieben,

Wer Probleme mit dem Tod und dem Verlust lieber Menschen hat, sollte jetzt bitte nicht mehr weiter lesen!

Mein Opa verstarb am 30.05.2013 und es gibt viele Dinge und Momente, in denen er einfach fehlt und ich vermisse ihn sehr. Ich habe nie wirklich um ihn richtig getrauert und möchte irgendwann mit der Trauer abschließen. Es gibt vieles, was ich ihm noch sagen möchte und was ich ihm erzählen möchte. Der nachfolgende Brief soll mir helfen, ihn zu erinnern und diese offenen Dinge aufzuschreiben und vielleicht wird er mir auch helfen, damit es mir mit dem Tod von ihm ein wenig besser geht. Ich habe viel geweint beim Schreiben dieser Zeilen und versuche mit dem Ganzen meinen Verlust besser zu bewältigen.

Lieber Opa,

Seit 3 Jahren und 157 Tagen, oder auch 1253 Tagen fehlst du mir sehr. Ich bin mit dir aufgewachsen und du warst immer für mich da. Dein Tod kam viel zu plötzlich und du hast eine ganz große Lücke hinterlassen, die sich niemals ganz schließen wird. Du und Oma wart meine Stützen an manch schweren Tagen und ich konnte mich immer auf dich/euch verlassen. Da du im Haus wohntest, warst du immer nah und auch nach 3 Jahren, mache ich mich manchmal auf den Weg nach unten, und stelle erst im Flur vor eurer Wohnzimmertür fest, dass du nicht mehr da bist. Mein erster Weg morgens und wenn ich nach Hause kam, führte zu dir und Oma um nach euch zu sehen. Ich verbrachte viele wunderschöne Stunden mit dir und besonders als du krank wurdest, war es mir sehr wichtig bei dir zu sein und für dich da zu sein, genau wie du es für mich warst. Ich habe tolle Erinnerungen an dich, die im Moment leider sehr schmerzen, weil du einfach nicht mehr da bist. Manche Dinge werde ich niemals vergessen. Ich weiß noch genau als ich mir den Finger gebrochen hatte in der Grundschule, kamst du mich abholen und wir sind ins Krankenhaus gefahren. Weil ich so tapfer war, sind wir danach noch Eis essen gegangen, wobei ich mir da nicht ganz sicher bin, ob das nur wegen mir war ;). Du liebtest Eis und vorallem Schokoeis. Du kamst zu jeder meiner Tanzaufführungen und warst immer der Erste der applaudiert hat. Jeden Dienstag und Donnerstag, wenn du von deiner Sportgruppe kamst, durfte ich länger aufbleiben bis du da bist und du hast dann mit mir dein Abendessen geteilt. Du hast immer nach meinem Tag gefragt und warst immer sehr interessiert, was ich so mache. Du hast mir ein Kartenspiel beigebracht und hast immer geschummelt beim Spielen. Als Kind fand ich das immer sehr gemein, aber war dir nie böse. Du hast immer so offensichtlich geschummelt und dabei gelacht. In der Weihnachtszeit habe ich dir immer Schoko Plätzchen gebacken, weil du die am liebsten mochtest. Eigentlich liebtest du alles mit Schokolade. Als du erkrankt warst, konntest du nicht mehr so unauffällig Schokolade essen, weil Oma es verboten hatte, aber ich hab dir ab und zu etwas zu gesteckt und dann warst du immer so glücklich. Wir waren immer viel spazieren gewesen und hatten wirklich tolle Gespräche. Auch als du krank warst, habe ich dich immer mit spazieren genommen, auch wenn es schwierig war und in den letzten beiden Jahren ohne Rollstuhl nicht ging. Ich vermisse unsere gemeinsamen Momente sehr und bin traurig, dass wir nicht mehr Zeit hatten. Nachdem du fest im Rollstuhl saßest und mich durch die Demenz fast nicht mehr erkannt hast, war ich trotzdem täglich bei dir und habe viel mit dir geredet und auch bei deiner Pflege geholfen. Es war schwer für mich, dass du mich nicht mehr oft erkannt hast, aber es war schön, trotzdem in deiner Nähe zu sein und etwas für dich zu tun. Du warst so liebevoll, herzlich, humorvoll und hattest immer einen lustigen Spruch auf den Lippen. Ich bin mit dir aufgewachsen und bin so froh, dass du mich ein Stück meines Lebens begleitet und geprägt hast. Ich habe seit 2 Jahren eine Katze und du hättest deinen Spaß mit ihr gehabt. Am Samstag ist mein Geburtstag und auch Weihnachten steht vor der Tür. Besonders an solchen Tagen vermisse ich dich noch mehr und es tut mir weh, dass du nicht dabei bist. Es tut mir auch weh, dass du mich nicht mehr begleitest und du so viel von mir verpasst. Ich habe zum Beispiel meinen Führerschein gemacht und mich auch sonst sehr weiter entwickelt. Ich denke, du wärest so stolz auf mich, was ich alles erreicht habe und wie ich jetzt bin. Du warst immer stolz auf mich und ich war stolz auf dich. Es tut mir so leid, dass ich in den letzten Stunden deines Lebens nicht bei dir war als du im Sterben lagst, doch ich war noch jung und wusste nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich hätte bei dir sein sollen und bereue das heute sehr, aber ich weiß, du bist mir nicht böse deswegen. Viele Tage sind vergangen, aber es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an dich denke. Ich besuche oft dein Grab um dir noch irgendwie nahe zu sein. Es macht mich so traurig, dass ich nie wieder mit dir reden kann, dich nie wieder umarmen kann und du nie wieder bei mir sein wirst. Es gibt so viele Dinge, die ich dir noch hätte sagen wollen und es jetzt nicht mehr richtig kann. Du warst ein wundervoller Mensch und Opa. Ich habe dich so lieb! Ich bin so froh über unsere gemeinsame Zeit und werde dich immer in Erinnerung behalten. Meine Therapeutin meinte heute, ein Mensch ist erst richtig tod, wenn niemand sich mehr an ihn erinnert. Ich bin dankbar, dass ich dich hatte und für die schöne gemeinsame Zeit. Du bist zwar fort, aber meine Erinnerungen an dich werden für immer in meinem Herzen sein und somit, wird auch immer ein Teil von dir bei mir sein. Ich vermisse dich so sehr und es tut so weh, ich kann es garnicht in Worte fassen. Ich hoffe, dort wo du jetzt bist, geht es dir gut und die Vorstellung, dass du über mich wachst und auf mich aufpasst, gibt mir Kraft und Hoffnung. Danke, dass du mein Opa warst. Ich liebe dich von ganzem Herzen!

In liebe deine kleine Enkeltochter. 

 

Dienstag, 1. November 2016

Monatsrückblick Oktober 2016

Hallo ihr Lieben,

Heute gibt es von mir auch endlich ( nach 2 Monaten *hust*) mal wieder einen Monatsrückblick! :) Also viel Spaß ! 
Wie immer, nur das Positive ;)

Oktober 2016: 

  •  Die ersten 2 Tage im Oktober war Laura noch bei mir gewesen und es war wunderschön gewesen!
  • Mein Opa hat die ganze Familie zusammen getrommelt und wir waren gemeinsam Eis essen gewesen, was auch total toll war.
  •  Einmal im Jahr ist in der nächstgrößten Stadt von meinem Heimatort ein Bauernmarkt, der total interessant ist und dort war ich mit meiner Mutter gewesen. Zusätzlich gab es dieses Jahr noch einen Mädchenflohmarkt :) Auf dem Martk habe ich mir selbstgemachten Likör (Maracuja und Schoko *_* )  und einen Schoko-Minze Kakao ( also zum daheim selber machen ;) ) gekauft ! :) Alle drei Sachen sind suuuper lecker *__*
  •  Laura und ich haben ganz tolle #Kaura - Post an zwei ganz liebe Menschen geschickt und ich , beziehungsweise wir, haben uns sooooo darüber gefreut, dass die Überraschung so gut an kam und auch den lieben Menschen total gefallen hat. Die Freude der Beiden zu sehen ( lesen ;) ) war wirklich toll und hat mich total glücklich gemacht! :) 
  • Mit großer Vorfreude habe ich auf das Erscheinen des Gedichtbandes "Beziehungstat - Gedichte aus zehn gemeinsamen Jahren" von Alexandra und Georg Dichtler gewartet. Ich hatte das große Glück und durfte den Gedichtband rezensieren und danke den beiden dafür so sehr! :) Die Gedichte sind wunderschön und hier könnt ihr gerne meine Rezension nachlesen, falls ihr Interesse habt. Schaut doch auch gerne mal auf ihrem Blog vorbei ( Link hier ) , denn es sind zwei super liebe und tolle Menschen :)  
  • Ich habe dringend eine neue Handyhülle gebraucht und eine Wunderschöne gefunden *_* Die Worte und alles bedeuten mir auch sehr viel. :)
  •  Ich war 6 Tage bei meinen Großeltern gewesen. Dort wohnen auch meine Tante und meine Patentante im selben Haus und meine Patentante hatte ihren Stiefsohn ( sozusagen ;)  dabei gehabt. Der Junge ist 10 Jahre alt und es war total toll gewesen, wieder ein mal so viel Zeit mit einem Kind zu verbringen, dass an dir hängt, mit die spielen will und einfach darauf aufzupassen. Seit unsere Familie keinen Kontakt mehr zu meinem kleinen Cousin haben darf, vermisse ich das ganze sehr ( und ihn natürlich auch..). Meine Patentante, der Junge und ich waren zusammen auf einem großen Indoorspielplatz gewesen, waren 4 Stunden schwimmen gewesen, waren im Tierpark gewesen, etc. Es war total schön und auch lustig gewesen :). Mein Patenhund war auch die ganze Zeit da gewesen und um sie musste ich mich auch kümmern. Wir waren oft lange spazieren gewesen, was mir sehr gut getan hat. An einem Abend war ich mit meiner Cousine essen und Cocktails trinken gewesen, einfach unser Cousinchen-Abend, an dem wir nur wir zwei etwas machen und auch ganz viel reden. :) Als Abschluss gab es Sonntags ein großes Familienessen mit allen. Es war wirklich eine tolle, aber auch anstrengende Woche, die mir sehr gut getan hat! :)
  • Ich habe ja jetzt seit 1.Juli den Führerschein und immer wenn jemand mit mir fährt, der noch nie mit mir gefahren ist, bin ich immer total nervös und habe Angst, dass ich was falsch mache und mich blamiere. Ich kann sehr gut Autofahren, besser als normale Fahranfänger ( hatten meine drei Fahrschullehrer und auch sonst bis jetzt jeder gesagt, der mit mir gefahren ist ), aber trotzdem habe ich da immer total Angst. Mein Opa und meine Tante sind diesen Monat mit mir gefahren und beide meinten, ich mach das super und das freut mich sehr! :)
  • Ich war ganz alleine zum Jobcenter gewesen, was für manche nichts ist, aber für mich total schwer und kaum möglich erscheint. Ich habe es trotzdem geschafft und bin sehr stolz auf mich. Außerdem war ich ganz alleine zur Post gewesen und alleine in die Apotheke gegangen. Alles Dinge, die mir schwer fallen und mit viel Angst und Panik begleitet werden.  Ich bin stolz auf mich. 
  • Vom 28.10 bis 31.10 war ich für einen Kurzurlaub in Holland gewesen und es war toll :). Es war sehr erholsam und wir haben auch viele Dinge unternommen, wie zum Beispiel Glow Golf , Schwimmen und Weert ( eine große Stadt) besichtigt. Es war wunderschön und ich habe euch auch ein paar Bilder mitgebracht, die ihr hier finden könnt.  
  • Ich habe ein wunderschönes Lied für mich entdeckt, dass ständig bei mir rauf und runter läuft. Es ist "Seite an Seite " von Christina Stürmer und ich liebe es sehr. Hier findet hier das Lied auf Youtube. :) 
  • Außerdem hatte ich diesen Monat ein paar wirklich gute Tage, an denen es mir gut ging und an denen, ich sogar mit mir selbst halbwegs zufrieden war. Ich war einfach positver und ausgeglichener und mit mir im reinen. Passiert nicht oft und ist deswegen absolut kostbar und nennenswert hier.

Ich hoffe der Monatsrückblick hat euch gefallen! :)

Liebe Grüße,
Karo :)