Sonntag, 30. Oktober 2016

Impressionen im Herbst - Niederlande, Weert

Hallo ihr Lieben,

ich bin seit Freitag für ein paar Tage in den Niederlanden und habe ein paar schöne Herbstbilder für euch! :) 
Ich wohne in einem autofreien Ferienpark, der im Wald liegt und einen wunderschönen See hat und mehrere kleine Flüsse/Bäche ( wie auch immer ;) ), die die Häuser und Straßen umgeben. 

Viel Spaß! :)





































































































  











Liebe Grüße,
Karo :)


 

Freitag, 14. Oktober 2016

69 Portale - Blogideekasten

Hallo ihr Lieben,

Pünktlich zum Fristende gibt es heute noch einen Beitrag von mir zum aktuellen Blogideekasten Thema "Portale". 

Da ich nicht genau wusste, was mit Portalen alles gemeint ist, lege ich mir das ganze zu dem Thema "Internetportale" aus. :)

Für mich als Sozial Phobiker ist sind Internetportale, wie zum Beispiel Facebook und Whatsapp sehr, sehr wichtig. Da ich selbst nicht telefonieren kann und damit nicht kommunizieren kann, nutze ich Whatsapp und Facebook-Messenger um mit Familie, Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben und mich auszutauschen. Das ist die einzige Form für mich ( außer persönlich ) mit Menschen in Kontakt zu bleiben, gerade besonders, wenn sie weiter weg wohnen und man sich nicht ständig sieht, wie es mit eigentlich allen meiner Freunde ist. 
Als Jugendliche liebte ich Internetportale um mit meinen Freunden zu chatten und mich auszutauschen, besonders in den Ferien, wenn man sich nicht täglich sah und ich schon seit Jahren nicht telefonieren kann ;) . In meiner Teenagerzeit war bei uns in der Schule "Wer-kennt-wen" total beliebt und angesagt. Diese Seite gibt es ja schon seit längerer Zeit nicht mehr und irgendwie rückblickend, war es auch sehr langweilig, aber wir liebten es :D . Irgendwann wechselten wir zu Facebook, weil es einfach interessanter war und auch heute bin ich noch bei Facebook, wobei es mir überhaupt nicht mehr gefällt dort und ich auch irgendwann meinen Account löschen werde. Die Art von Facebook und auch diese "Öffentlichkeit" stören mich sehr und auch, dass noch viele Menschen aus meiner Schulzeit dort sind, die mich einfach nur noch nerven. 

Ich habe aber vor 3 Jahren Twitter für mich entdeckt und nach ca 1,5 Jahren inaktiver Zeit, auch meinen Account wieder belebt und liebe es einfach dort zu sein. Ich habe durch Twitter viele tolle Menschen kennen gelernt und fühle mich dort einfach wohl. Ich habe auch durch Twitter festgestellt, dass ich so sein kann, wie ich bin und mich trotzdem Menschen mögen und das tut mir gut. Es gefällt mir sehr, mit Menschen Dinge zu teilen und auch am Leben anderer "teilzuhaben". Durch Twitter sind auch Freundschaften enstanden, die ich nicht mehr missen möchte.  Durch Twitter habe ich auch viele tolle Blogs kennen gelernt und auch die Menschen, die "dahinter" stehen. Auf Twitter ist man irgendwie nie alleine, zumindest habe ich so das Gefühl. Natürlich gibt es auch blöde Menschen dort, aber ich habe umso mehr Liebe kennen gelernt und manchmal fühle ich mich, wie ein Teil einer großen Familie. Okay genug Kitsch für heute :D . Ich Twitter einfach sehr! :)

Durch ein Internetportal für LGBT+ Menschen habe ich auch meine Freundin Laura kennen gelernt und bin so glücklich darüber! <3

Zusammengefasst sind Internetportale für mich ein tolles Medium, um mit Menschen zu kommunizieren, in Kontakt zu bleiben und neue liebe und interessante Menschen kennen zu lernen. 

So das war mein kleiner Beitrag und ich freue mich schon, auf das neue Stichwort des Blogideekastens!

Ganz liebe Grüße,
Karo :)

Dienstag, 11. Oktober 2016

Rezension "Beziehungstat - Gedichte aus zehn gemeinsamen Jahren"

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder eine Rezension für und zwar kein Buch, sondern von einem wirklich tollem Gedichtband. 

Viel Spaß! :)



Ich möchte euch hiermit den Gedichtband „Beziehungstat – Gedichte aus zehn gemeinsamen Jahren“ von Alexandra und Georg Dichtler vorstellen. Erstmals vielen Dank an die beiden Autoren, dass ich dieses Buch zu geschickt bekommen habe und es rezensieren darf! Ich bin kein Lyrikexperte, sondern berichte euch einfach, wie ich die Gedichte wahrgenommen habe und so auch lieben lernte.
Ich habe schon mehrere Bücher von Alexandra Dichtler gelesen und war mehr als gespannt auf die Gedichte von ihr und ihrem Mann. Die beiden feiern gleich zwei Jubiläen diesen Herbst 2016, nämlich die zehn gemeinsamen Jahre ihres Lebensweges und das vierjährige Jubiläum ihres Blogs Beziehungstat und nahmen dies zum Anlass, ihre gesammelten Werke aus zehn Jahren Beziehung in diesem Gedichtband zu verewigen. In 3 Abschnitten ( „Im Keller brennt noch Licht, 2006-2012 Alexandra Dichtler“, „Im Zeichen der Sanduhr, 2006-2016 Georg Dichtler“, „Unter dem Geisterkleid, 2013-2016 Alexandra Dichtler“) werden die Gedichte jeweils unter verschiedenen Titeln präsentiert.
Es ist eine vielfältige und beeindruckende Sammlung an Gedichten, von denen ich restlos begeistert bin. Alexandra und Georg Dichtler haben beide einen etwas unterschiedlichen Schreibstil, somit sind auch ihre Gedichte unterschiedlich, aber eines haben beide gemeinsam: Sie verfassen wunderschöne, tief berührende und emotionale Gedichte! Die Themen sind vielfältig, wie die Beiden auch. Jedes einzelne Gedicht spricht für sich und man merkt auch die Liebe der Beiden, zu ihren eigenen Worten und auch, dass sie wissen, von was sie erzählen und schreiben. Meiner Meinung nach, ist für Jeden etwas dabei. Sei es nun naturverbundene Gedichte, wie zum Beispiel „Wenn wir nach den Schatten greifen (AD)“ und „Gold für Eis (GD)“ , melancholische Zeilen wie „Am Ende (AD)“ und „Gebrannte Existenz (GD)" , berührende Worte wie „Der Tänzer im Schatten (AD) und „Nichts am Firmament (AD)“, auch Gedichte, die von dem Tod und Krankheiten handeln, wie „Reality Show (AD)“ und „Nahtod (GD)", kleine Lebensweisheiten, die zum Nachdenken anregen wie „Hamsterrad (AD)", aber auch Zeilen, die von der Liebe zueinander geprägt sind wie zum Beispiel „Tumor (GD)“. Das sind nur einige der wunderschönen und gefühlvollen Texte, die es in diesem Gedichtband zu bestaunen gibt. Meine beiden absoluten Lieblingsgedichte sind „Phönix, gescheitert" von Alexandra und „Uns allein“ von Georg.
Lange und kurze , „schwere und leichte“ Gedichte geben sich die Hand und wechseln sich ab, sodass es nie zu langatmig wird. Die Gedichte nehmen einen mit auf eine kleine Reise und bringen einen auch mal zum nachdenken. Beim Lesen kamen in mir Gefühle hoch und das macht für mich ein gutes Gedicht aus, oder hier in dem Fall, einen wirklich großartigen Gedichtband zweier tollen Autoren! Ich konnte lachen, träumen und auch mal weinen, weil es wirklich tiefgreifende, emotionale und auch hoffnungsvolle Zeilen sind. Alexandra und Georg Dichtler haben ein kleines, besonderes Meisterwerk kreiert, das formvollendet, wunderschön, wohlgestaltet, traumhaft, vollkommen, wohltuend, unvergleichlich, geschmackvoll, passend, wundervoll, empfehlenswert, bereichernd, berührend und emotional ist. Ich kann „Beziehungstat – Gedichte aus zehn gemeinsamen Jahren“ wirklich nur empfehlen!

Liebe Grüße,
Karo :)  

Donnerstag, 6. Oktober 2016

(Selbst-) Kritik und daraus resultierend Selbsthass

Hallo ihr Lieben,




Es gab jetzt schon länger keinen Post mehr von mir und das ändere ich heute mal ;).
Es geht um Selbstkritik ( und ich hab keine Ahnung, ob es dieses Wort überhaupt gibt :D ) und ich denke viele können damit was anfangen. 

Ich übertreibe es mit der Kritik an mir selbst, aber kann es auch im Moment nicht ändern. Kleinste Fehler führen zu einem inneren Streit mit mir selbst, in dem ich mich selbst immer dafür runter mache und schlecht über mich denke. Zum Beispiel ist mir eben eine Tasse runter gefallen, was eigentlich kein Problem ist ( sie ist noch nicht mal kaputt ), aber wenn mir so etwas passiert, bin ich so über kritisch mit mir. Ich möchte perfekt sein und dann darf mir kein Fehler passieren. Ich weiß, dass das eine viel zu hohe, ungesunde und auch nicht zu erreichende Einstellung ist ( denn hey, niemand ist perfekt und das ist auch gut so! ) , aber ich möchte so sein, weil ich schon als Kind gelernt habe "Ich darf keine Fehler machen". 

Manche würden jetzt sagen, aber du weißt doch was das Problem ist, dann ändere es! Doch so einfach ist das nicht. Ich bin ein sehr reflektierter Mensch und weiß deswegen auch, dass es falsch ist so zu denken, aber in diesen Momenten schaltet mein Verstand sozusagen ab und die (bösen) Gedanken und Gefühle haben die Oberhand. 
Ich habe den Satz "Ich darf keine Fehler machen" so fest in mir verankert, dass mein ganzes Handeln danach ausgerichtet ist und ich so kritisch mit mir bin. Als mir die Tasse runter gefallen ist, hatte ich nur im Kopf "Das darf dir nicht passieren!", "Du bist noch zu dumm für solche kleinen Dinge"und vieles mehr. Gerade wenn man auch bei solchen Kleinigkeiten sich so fertig macht, ist das nicht gesund.

Die Kritik an mir selbst bestimmt auch sehr mein Leben. Nach jeder Handlung überlege ich sofort, ob das gut genug war, ob ich mehr hätte tun sollen, ob ich Fehler gemacht habe und so weiter. Sogar wenn ich mit jemanden spreche oder schreibe, überlege ich sofort, ob ich damit was falsch mache, ob es eine dumme Antwort ist oder ob es überhaupt wichtig genug ist, um es auszusprechen. Ich darf mich auch nicht mal versprechen, denn dann fangen sofort die schlechten Gedanken an.  Egal was ich tue oder was ich sage, es muss perfekt sein und vorallem ohne Fehler!  Mit meinen viel zu hohen Erwartungen setze ich mich selbst auch viel zu sehr unter Druck.
Mache ich dennoch mal einen Fehler kommen, bin ich so kritisch mit mir und verurteile mich selbst dafür. Oftmals habe ich dann Gedanken im Kopf wie zum Beispiel " Du bist zu dumm dafür!", "Du kannst doch eh nichts und bekommst nichts hin" oder "Jeder ist einfach besser als du!". 
Das Einzige, in dem ich "perfekt" bin ist, mich selbst für meine Fehler fertig zu machen. Das Schlimme dabei ist, dass ich mit solchen Gedanken mich selbst fertig mache und somit einen noch größeren Selbsthass auf mich entwickel. Ich habe mal vor kurzem einen Beitrag zum Thema "Wie siehst du dich selbst?" für den Blogideekasten geschrieben und dort habe ich genauer mal über Selbsthass geschrieben. Falls jemand den Beitrag noch(-mal) lesen möchten: Hier.  
Jeder kleine Fehler vertärkt den Selbsthass und zieht einen noch mehr runter. Dieser Teufelskreis ist gefährlich. 
Wenn man nur versucht perfekt zu sein, vergisst man den Moment, vergisst zu leben und verliert sich selbst immer mehr. 

Ich bin zu kritisch mit mir und das schadet mir sehr. Es ist gut ein wenig kritisch mit sich selbst zu sein, aber man sollte immer vor Augen haben und auch verstehen, dass man nicht perfekt sein kann. Jeder Mensch hat seine kleinen Fehler und das macht einen einzigartig. Wenn man Fehler macht, lernt man auch daraus. 

Ich habe viel zu hohe und unrealistische Erwartungen an mich, die ich und auch niemand sonst halten könnte. Das "lustige" an der ganzen Sache ist, dass ich bei niemanden sonst, solche Erwartungen habe und ich würde niemals jemanden fertig machen, wenn er einen Fehler macht. 

Niemand muss perfekt sein, aber warum muss ich es sein?
Diese Frage muss ich mir noch verinnerlichen und das wird ein schwieriger Weg.

Liebe Grüße,
Karo :)