Samstag, 28. Mai 2016

Blogideekasten 48. Schwarz ..... Trauer

Hallo ihr Lieben,

heute Abend läuft die Frist für das Thema "Schwarz" vom Blogideekasten ab und ich wollte unbedingt auch noch etwas dazu schreiben, gerade weil mein erster Gedanke zu dem Thema im Moment aktuell ist, sozusagen... Wer mit dem Thema Tod und Trauer etc nicht klar kommt oder das nicht lesen kann, sollte hier jetzt besser aufhören zu lesen.

Schwarz.

Mein erster Gedanke dazu war Tod und Trauer. 
Ich mag die Farbe Schwarz eigentlich garnicht. Ich habe nicht viele Kleidungsstücke oder andere Dinge in schwarz. Spätestens nach dem Tod von meinem Opa verbinde ich schwarze Dinge mit Beerdigung und Tod. Bei uns ist es so, dass man am Tag der Beerdigung ( und teilweise bis zur Beerdigung) nur schwarze Kleidung trägt. Außerdem ist Schwarz für mich die Farbe irgendwie, die ich mit Trauer und Tod verbinde. Genau deswegen mag ich die Farbe nicht. 
Heute musste ich wieder schwarze Kleidung anziehen, weil genau vor drei Jahren mein Opa gestorben ist und man bei uns deswegen in die Kirche geht zum Jahrgedächtnis. Ich hasse diesen Tag. 
Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen und habe ein richtig enge Bindung an sie. Ich habe so viel für meine Großeltern und insbesondere meinen Opa getan aus Liebe und ich hänge sehr an ihnen. Der Tod von meinem Opa kam plötzlich, auch wenn er irgendwann absehbar war. Mein Opa war krank und das schon jahrelang eigentlich. Er wurde krank als ich ungefähr 12 Jahre alt war und es wurde einfach immer schlimmer. Er war im letzten Jahr bettlägerig gewesen und konnte sich die Jahre vorher auch nicht mehr wirklich selbst versorgen. Ich war immer da, habe ihn auch gepflegt ( d.h. gewaschen und umgezogen, Essen gekocht/gemacht, Medikamente verabreicht, Insulin mehrmals täglich gespritzt, ins Bett gebracht, etc), weil meine Oma auch krank und eingeschränkt war zu der Zeit durch zwei Schlaganfälle und das ging jahrelang so. Ich war da und das trotz Schule und meinem Alter und ich habe das so gerne getan, auch wenn ich vieles nicht verkraftet habe. Ich konnte nicht damit umgehen, wie viel schlechter es ihm immer weiter ging. Als ich 12 war fing alles mit zwei Gehirnblutungen an und ab dann kamen noch mehr Krankheiten dazu. Doch an einem Tag war er noch mein Opa, der immer für mich da war und alles für mich getan hat, und am nächsten Tag war er verändert. Auch wenn er mich später noch nicht mal mehr kannte, war ich da für ihn, habe alles mögliche für ihn getan und habe ihn begleitet. Diese Zeit war schwer für mich. Teilweise wusste man nicht, ob er den näcjsten Tag noch überlebt, aber er hat sich immer wieder gefangen. Doch dann im April 2013 musste er wieder ins Krankenhaus, aber er kam wieder nach Hause nach zwei Wochen Anfang Mai und es ging ihm besser, viel besser. In der letzten Woche seines Lebens blühte er regelrecht wieder auf und einmal erkannte er mich sogar wieder. Es war alles so viel besser. Ich war Mittwochs noch den ganzen Tag bei ihm gewesen und er war top fit gewesen, doch am nächsten morgen lag er im Sterben. Ich konnte das einfach nicht verstehen und kann es heute auch noch nicht wirklich. Ich habe nie richtig getrauert, aber fange solangsam jetzt damit an. Auch noch nach drei Jahren vermisse ich ihn einfach sehr und es tut einfach sooo weh :(  
Genau 3 Jahre sind jetzt vergangen und er fehlt mir einfach so sehr. Ich bin einfach unendlich traurig, weil er einfach weg ist. Ich kann nicht in Worte fassen, was dieser Verlust für mich bedeutet. Es ist einfach unerträglich. Besonders wenn es auf den Jahrestag zu geht, denke ich sehr oft an ihn, weil ich ihn einfach bräuchte und ihn vermisse. 
Schwarz erinnert mich einfach an seinen Tod, obwohl bestimmt sowas nicht bei dem Thema gedacht war, aber ich wollte es trotzdem schreiben.

Liebe Grüße,
Karo
 

Donnerstag, 26. Mai 2016

Köln Rheinufer

Hallo ihr Lieben,

ich war vor ein paar Wochen für 2 Tage in Köln gewesen und habe am Rheinufer ein paar Bilder gemacht, die ich mit euch noch teilen möchte.
Viel Spaß! :)

























Liebe Grüße,
Karo :) 

Sonntag, 15. Mai 2016

13. Wie siehst du dich selbst? - Blogideekasten ,

Hallo ihr Lieben,

Das wird mein Nachtrag für das letzte Thema des Blogideenkastens. Für mich ist es ein sehr schweres Thema, über das ich nie gerne rede oder schreibe und ich habe auch lange überlegt, ob ich wirklich bloggen soll. Aber ich wollte schon seit Längerem einen Post über dieses Thema machen, also bietet es sich ja jetzt auch an ;)

Also hier kommt mein Beitrag zu dem Thema "Wie siehst du dich selbst?":
Also wie sehe ich mich selbst? 
Negativ. Sehr negativ. Reiner Selbsthass.
Ich hasse mich selbst.
Und das ist für Andere nur schwer bis garnicht nachvollziehbar. Aber für mich ist es so, denn so fühle ich. 

Es ist schwierig für mich mit mir selbst um zu gehen, denn ich möchte mir nichts gutes tun und ich bin fest der Meinung ich habe nichts Gutes verdient. Ich habe nicht verdient, dass jemand nett zu mir ist oder sogar mir was Gutes tut. 
Ich habe Gedanken wie zum Beispiel  "Ich bin nicht liebenswert. Ich bin nicht wertvoll. Ich habe nichts Gutes verdient. Ich mache alles falsch. Ich bin an allem Schuld. Mich kann man nicht mögen. Ich bin dumm. Ich bin fett und hässlich." ständig im Kopf und bin auch fest der Meinung, dass das stimmt. Natürlich wird von vielen wie zum Beispiel meinen Freunden, meiner Therapeutin oder Laura gesagt, dass das nicht stimmt, aber ich kann es nicht glauben. Durch die Therapien kann ich das auch ein bisschen jetzt trennen und in gewissen kleinen Aspekten kann ich auch einsehen, dass meine Gedanken falsch sind, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass ich so fühle und eben genau das ist das Schlimme. Man kann mir sagen, dass ich Gutes verdient habe, dass es nicht meine Schuld ist, dass Menschen mich mögen oder gar lieben, aber das kommt nicht bei meinen Gefühlen an. Es hilft manchmal sogar das gesagt zu bekommen und manchmal tut es auch gut, aber es kommt einfach nicht bei mir wirklich an, weil ich einfach so fest davon überzeugt bin und all meine Gefühle und alles in mir sagt "Du bist nichts wert und ich hasse dich".  Ich bin jetzt 20 Jahre alt und habe in meinem Leben schon so viel Schlimmes mit gemacht, was diese Gedanken einfach noch verstärkt und sie bestätigt. Jede kleine Situation im Alltag kann diese Gefühle und Gedanken noch verstärken und bestärken. Ich mache einen Fehler und natürlich war es mir vorher schon klar, dass ich immer alles falsch mache. Es passiert etwas und natürlich ist es meine Schuld. Eben weil ich alles so falsch mache und es immer meine Schuld ist, hasse ich mich. Ich kann nichts und werde auch nie was erreichen. Ich bin dumm, mache ständig alles falsch und kann nicht mal wirklich mit anderen Menschen umgehen. Ich kann einfach garnichts. Deswegen hasse ich mich und es kommt mir so vor, als würde niemand das verstehen und deswegen fühle ich mich ein stück weit einsam und alleine. 
Ich habe in meinem Leben noch nichts wirklich erreicht. Ich habe meine Schule nicht fertig gemacht und habe da schlicht weg versagt. Fast alle aus meinem Jahrgang haben das Abitur letztes Jahr geschafft und da waren viele drunter die nichts dafür getan und schlicht weg faul waren. Ich habe mich abgeschuftet um es zu schaffen und habe es nicht geschafft, also bin ich zu dumm dafür. So denke und fühle ich. Ich bekomm es nicht auf die Reihe eine Maßnahme zu machen oder gar eine Ausbildung. Ich kann einfach nichts und das verstärkt den Hass auf mich noch mehr. 
Mein Selbstbewusstsein und mein Selbstwert ist im Dauerurlaub und nicht vorhanden. Alles was früher war, sei es die familiäre Situation, die Traumata oder auch das jahrelange Mobbing in der Schule, hat mein Selbstbewusstsein und meinen Selbstwert komplett zerstört und machte mich zu einem unsicheren und sich selbst hassenden Menschen, der rein garnichts von sich hält.
So sehe ich mich selbst, aber so möchte ich irgendwie nicht sein, aber ich weiß nicht, wie ich das ändern soll. Es macht mich fertig so zu denken und zu fühlen, aber so ist es nun mal und so ist es schon seit vielen Jahren. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mich jemals gemocht habe oder Teile von mir, oder gar halbswegs akeptiert hätte. Ich kann nicht verstehen, warum andere mich mögen oder es mit mir aushalten. Selbsthass und Selbstzweifel nagen so sehr an mir und machen mich immer mehr kaputt. 

Um es kurz zu machen: Also Karo, wie siehst du dich selbst? - Ich hasse mich und bin es nicht wert. 

Dieser Post ist für mich sehr persönlich und schwer gewesen, sodass ich mir lange nicht sicher war, ob ich ihn schreiben und online stellen soll. Aber da ihr ihn jetzt lest....

Liebe Grüße,
eure Karo  


Montag, 2. Mai 2016

Monatsrückblick April :)

Hallo ihr Lieben,

Heute kommt mein  Monatsrückblick  von dem Monat April.
Viel Spaß ! :)

  • Laura war ja noch bis zum 6.April bei mir und es war so schön noch ein paar "freie" Tage miteinander zu verbringen. 
  •  Und Laura und ich waren das erste Mal an einem Geburtstag von uns Beiden zusammen. Laura hatte am 03. April Geburtstag und es war so schön, sie ein bisschen überraschen zu können. Außerdem waren wir gemeinsam essen und abends noch ins Kino gewesen und haben uns "Das Tagebuch der Anne Frank" angesehen. 
  • Ich hatte anfang April meine erste Theoriestunde in der Fahrschule. Mittlerweile hatte ich schon 9 Theoriestunden und fühle mich mit jeder Weiteren immer wohler dort und habe immer weniger Angst. 
  • Ich habe nach über einer Woche auch den doofen Gips abbekommen und habe im Moment immer noch eine Schiene dran, aber laufe schon seit 2 Wochen ohne Krücken.
  • Ich hatte einen Termin im Jobcenter, der leider richtig schlecht gelaufen ist wegen meiner Betreuerin ( aber mehr davon nicht, weil hier geht es nur um das Positive ;) ).  Aber es geht ein wenig voran und vorallem wird mir das Geld nicht gestrichten in dieser Übergangsphase.
  • Meine Oma hatte Geburtstag und hat dies in einem kleinen Kreis aus Familie und Freunden gefeiert. 
  • Ich war 3 mal ehrenamtlich im Seniorenheim arbeiten ( 2x normaler Tag, 1x Frühlingsfest) und es war sehr anstrengend, aber hat mir auch viel gegeben und mir auch viel Spaß gemacht.
  •  Ich habe mich mit einer Freundin aus meiner Schulzeit getroffen und wir waren gemeinsam Frühstücken gewesen.
  • Am 17. April hatten Laura und ich unseren 3. Jahrestag, den wir leider nicht zusammen verbracht haben, aber doch irgendwie zusammen waren . ;)
  • Ich hatte einen schönen Mutter-Tochter-Tag, was wir schon lange nicht mehr gemacht haben. Wir waren zusammen Frühstücken, dann lange Spazieren, ein wenig Shoppen und zum Abschluss noch Eis essen.
  • Ich war endlich wieder draußen unterwegs und habe schöne neue Bilder für den Blog gemacht.
  • Ich hab die 10.000 Seitenaufrufe geknackt und freue mich immer noch so sehr darüber!
  • Ich wurde am Anfang immer von Jemanden zur Theorie in der Fahrschule begleitet. Als ich das erste Mal alleine dorthin war, hat mein Papa mich zur Belohnung danach zum essen eingeladen, was mich richtig gefreut hat.
  • Ich habe endlich nach über einem halben Jahr wieder Kontaktlinsen bekommen.
  •  Meine Cousine hatte am 29. April Geburtstag und das wurde groß gefeiert. Ich musste mir zwar oft kleine Auszeiten nehmen, aber es war trotzdem sehr schön gewesen.
  • Und zum Schluss das Beste: Ich hatte am 30. April meine aller erste Fahrstunde! Mehr dazu, kommt bald ;) 

So das war mein kleiner Monatsrückblick und ich hoffe, es hat euch ein wenig gefallen.

Ganz liebe Grüße,
eure Karo :)