Samstag, 31. Dezember 2016

Jahresrückblick 2016

Hallo ihr Lieben :)

Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu und damit wird es heute auch Zeit für den Jahresrückblick :).

In 2016 gab es für mich viele Höhen und Tiefen, viele anstrengende und schwere Momente, aber auch ganz viele schöne Momente, die es wert sind, hier noch einmal zusammen gefasst zu werden. Wie gewohnt, nur das Positive.
 Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit meinem Jahresrückblick!

  • Im März kam meine Freundin Laura für einen ganzen Monat zu mir , weil sie dort ein Praktikum gemacht hat. So konnten wir einen ganzen Monat lang  zusammen leben und auch mal den Alltag zusammen gestalten. Es war einfach eine ganz tolle Zeit :)
  • Ich habe in diesem Jahr ganz viel Kontakt zu lieben Twttermenschen gehabt, die mir sehr wichtig geworden sind und ich finde es immer schön, von einander zu hören oder zu lesen :)
  • Ich habe mehrere "Cousinchenabende" mit meiner Cousine verbracht. Diese Zeit mit ihr ist mir immer sehr wichtig und bedeutet mir sehr viel. Ich bin so froh, dass ich sie habe und freue mich auch im nächsten Jahr wieder auf unserere gemeinsame Zeit.
  • Über Ostern war ich mit Laura und ihrer Familie in einem Selbstversorgerhaus, in dem auch andere Familien waren, und es war so schön dort gewesen :). Gerne würde ich auch 2017 wieder dabei sein.
  • Ich habe auch im März die ersten Schritte in Richtung Führerschein unternommen. Ich habe den Erste Hilfe Kurs gemacht, Unterlagen beim Amt eingereicht und mich in der besten Fahrschule überhaupt angemeldet *_*
  • Auch ein Highlight in 2016 war meine erste Fahrstunde, die super gut gelaufen war. ´
  • Am 1.Juli habe ich dann Führerscheinprüfung gemacht und bestanden. Es war so anstrengend und emotional gewesen und ich kann sehr stolz auf mich sein, dass ich das alles in 2,5 Monaten durchgezogen habe.Zuerst wollte ich es nicht machen, aber jetzt bin ich umso glücklicher Auto fahren zu können :).
  • Ich habe mir auch den Fuss gebrochen gehabt, was ich damals nicht so lustig fand. Aber heute kann ich super drüber lachen, weil wer bricht sich schon den Fuß im Zug? :D
  • Ich war auch oft ehrenamtlich im Seniorenheim gewesen, was mir sehr viel Spaß gemacht hat.
  • Ich habe die 10.000 Seitenaufrufe geknackt und auch schon über 100 Posts hier veröffentlicht :)
  • Ich hatte ganz viele schöne Stunden mit der lieben T. verbracht, was mir immer so gut getan hat und mir ganz viel Kraft gegeben hat. 
  • Ich war mit Laura 2 Tage in Köln gewesen und das Wetter war ein mega schön gewesen und wir hatten eine tolle Zeit dort :)
  • In diesem Jahr habe ich so viele Bücher gelesen, wie schon lange nicht mehr und das freut mich sehr.
  • Es gab auch viele Geburtstage, die mit der gesamten Familie gefeiert wurden, was auch sehr toll war.
  • Im Sommer war ich eine Woche bei Laura und ihrer Familie gewesen und es war eine so tolle Zeit. Falls ihr das lest: Danke, dass ich bei euch sein durfte und ich freue mich auf das nächste Mal! Liebe Grüße <3
  • Außerdem durfte ich den ganz tollen Gedichtband" Beziehungstat - Gedichte aus zehn gemeinsamen Jahren"von Alexandra und Georg Dichtler rezensieren. Vielen lieben Dank ihr Zwei <3
  • Ich bin bei fast meiner kompletten Familie jetzt geoutet und hatte so ein wunderbares Gespräch mit meiner Patentate darüber <3 Dazu kommt bald aber noch ein etxra post :)
  • Ich war für 4 Tage in Holland gewesen und hatte dort eine richtig tolle Zeit :)
  • ich konnte dieses Jahr auch wieder viele schöne Fotos für den Blog machen und diese mit euch teilen .
  • Ich hatte im November Geburtstag gehabt und habe ganz tolle Geschenke bekommen, wie zum Beispiel meine Minionhose *_* Aber viel wichtiger ist, dass ich einen wunderschönen Tag mit meiner Familie verbracht habe, für den ich sehr dankbar bin.
  • Ich habe mit meiner Oma ein Erinnerungsalbum  angfangen, indem sie viel von sich erzählen kann. Es macht mir großen Spaß mit ihr daran zu arbeiten und sie noch besser kennen zu lernen.
  • Ein kleines Jubiläum gab's auch noch: Karo's Tagebuch wurde 2 Jahre alt! :) Ich freue mich auf noch viele weitere Jahre :)
  • Ich habe auch seit über 2 Jahren meinen Cousin wieder gesehen und es war wirklich tol und emotional gewesen <3
  •  Ich habe Rocky-das Musical in Stuttgart gesehen *_*
  • Ich hatte einen wunderschönen Nachmittag meinen guten Freunden S, T. und Se. in der Stadt. Dieser Tag wird mir in Erinnerung bleiben, da T. wenige Wochen danach verstorben ist. Es tut mir immer so so weh und ich bin unsetzlich traurig darüber....
  • Die größte Entscheidung und Veränderung in diesem Jahr war, als ich mich dazu entschieden hatte in die Klinik zu gehen. Ich bin jetzt 3 Wochen hier und kann einfach nur sagen, dass es wirklich eine sehr gute Entscheidung war. Ich fühle mich sehr wohl hier und die Therapien gefallen mir auch sehr gut und ich mache schon kleine Fortschritte. Bald kommt noch einer neuer Post darüber :)

So das war mein Jahresrückblick :)
Ich möchte mich bei allen herzlich bedanken, die mich so fleißig lesen, kommentieren und unterstützen. Vielen lieben Dank! <3
Ich wünsche euch allen ein Frohes neues Jahr und alles erdenklich Liebe und Gute!
Liebe Grüße,
Karo :)

Mittwoch, 21. Dezember 2016

Schlimme Nachrichten...

Hallo ihr Lieben,
Ich weiß nicht so genau, wie ich anfangen soll und was ich überhaupt schreiben möchte... Gestern Abend bekam ich einen Anruf, der mich komplett aus der Bahn geworfen hat.
Ich hatte gestern einen sehr anstrengenden Tag hier in der Klinik und sollte von meiner Therapeutin aus mir abends was Gutes tun und Zeit für mich nehmen. Ich hatte mir auch schon was überlegt, war gemütlich Duschen gewesen und wollte dann die neue Staffel Fuller House auf Netflix schauen und mir meine Nägel lackieren. Ich hatte schon alles vorbereitet gehabt und wollte gerade anfangen, da klingelte mein Handy. Ich sah, dass eine gute Freundin von mir anrief und bekam sofort Angst, was passiert ist, weil sie mich nie anrufen würde ohne Grund, weil ich ja nicht telefoniere. Ich hatte schon eine Vorahnung und war wie gelähmt vor Schock und hab nicht direkt reagiert. Ich hab sie dann zurück gerufen und sie weinte so sehr am Telefon, dass ich sie kaum verstanden habe. Ich habe nur die Worte T. und tot richtig verstanden. T. ist ein sehr guter Freund von uns und ist gestern gestorben. Ich stand so unter Schock gestern abend ( und heute immer noch), dass ich gestern starke Medikamente zur Beruhigung und zum Schlafen bekommen habe, sodass ich auch relativ schnell "weg" war. Ich bekomme auch heute starke Beruhigungsmittel, weil ich sonst überhaut nicht klar kommen würde.
Da ich noch unter Schock stehe und durch die Medikamente benebelt bin, fühlt alles sich so unwirklich an und als wäre es nie passiert. Ständig denke ich, dass ich ihm schreiben könnte und dann fällt mir ein, dass er nicht mehr da ist. Ich bin unendlich traurig, angespannt und fertig, aber erlebe alles im Moment so, als passiere es mir nicht, sondern jemand anderem. Meine ganzen Gefühle sind total abgedämpft und alles ist einfach so unwirklich. Ich habe noch kein einziges Mal geweint und doch bin ich so unendlich fertig. T. war für mich ein ganz besoderer und lieber Mensch, der mich unterstützt hat und immer für mich da war. Wir kannten uns zwar "erst" 3 Jahre, aber er ist so wichtig für mich geworden und wertvoll. 4 Tage bevor ich in die Klinik gegangen bin, waren wir noch einen ganzen Tag zusammen unterwegs und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich ihn nie wieder sehen werde. Ich mache mir selbst auch sehr starke Schuldgefühle, dass ich nicht mehr für ihn da war und das Ganze nicht irgendwie verhindert habe. Wäre ich vielleicht mehr da gewesen, hätte er sich vielleicht nicht umgebracht.... Ich kann und will es nicht wahr haben :(.
Wie man vielleicht auch an dem Geschriebenen sieht, bin ich nicht ganz bei mir und stehe immer noch so unter Schock, dass garnichts geht....
Karo

Sonntag, 18. Dezember 2016

Meine erste Woche in der Klinik

Hallo ihr Lieben,
So meine erste Woche in der Klinik ist nun rum und ich wollte euch einen kleinen Rückblick geben, wie es mir so ergangen ist hier :).
Es war aufjedenfall eine sehr anstrengende und emotionale Woche gewesen mit vielen Up's und Down's. In den ersten paar Tagen fühlte ich mich absolut nicht wohl hier und hatte ständig den Gedanken, dass ich nach Hause möchte. Ich war ja dann auch am Wochenende hier geblieben ( bekam aber Besuch) und ich fand es sehr gut, dass viele Mitpatienten nicht da waren, weil sie im SEV ( Heimurlaub) waren. So konnte ich in Ruhe erstmal ein paar wenige Menschen kennen lernen und hab direkt zwei ganz Liebe kennen gelernt. AR kam direkt auf mich zu und hat mich immer ein wenig mitgenommen und geschaut, dass ich mich integriert fühle. AR ist einfach soooo eine Liebe und ich bin sooo froh, dass wir uns so gut verstehen! Am Samstag kam dann auch AB neu in mein Zimmer und wir haben uns auf Anhieb super verstanden und uns gegen die anderen Zwei in unserem Zimmer sozusagen verbündet ;). Sie ist auch Raucherin und so gehen wir immer zusammen eine rauchen und es passt enfach gut zwischen uns. Nach ein paar Tagen hatte ich auch alle Namen endlich drauf gehabt und ich muss sagen, dass fast alle hier wirklich sehr lieb sind und auch sehr hilfsbereit. Natürlich gibt es auch Menschen hier, mit denen ich nicht so klar komme, aber man kann sich ja auch arrangieren und wie eine Mitpatientin gesagt hat " Man muss sie ja nicht gleich heiraten" :D. Ich habe jetzt auch mal eine komplette Woche mit allen Therapien hinter mir und muss sagen, dass es ziemlich gut war. Manches war sehr anstrengend und auch aufwühlend, aber auch ziemlich toll. Zum Beispiel in der Körpertherapie hatten AR und ich viel Spaß und haben sehr viel gelacht :D. Wir sollten dort uns Kampfstöcke zu werfen in Paaren und wir haben uns tot gelacht, weil wir es beide nicht immer so gut konnten :D. Ich hatte auch meine erste Einzeltherapie und meine Therapeutin steht jetzt auch endlich fest. Es ist eine junge Frau, die mir sehr sympathisch ist und auch sehr nett ist, wie es mir scheint. Ich denke, dass könnte passen und das ich mit ihr arbeiten kann. Solangsam "taue" ich auch auf im Umgang mit den Anderen hier und traue mich auch mehr zu reden. Außerdem fühle ich mich hier nicht mehr wie ein Eindringling ( abgesehen von meinem Zimmer...) und setze mich auch öfters mal gerne dazu, wenn Mitpatienten zusammen sitzen und reden.  Oftmals ziehe ich mich aber auch lieber zurück, weil ich einfach zu viel Angst habe i  Umgang mit den Anderen oder weil es mir nicht so gut geht. Aber ich habe ein kleines Abkommen mit der pflege, dass ich mich öfters hier draußen aufhalte, weil ich dazu neige mich zu isolieren, aber mit diesen lieben Menschen hier fällt mir das auch leichter. Die Gruppentherapien und Morgenrunde etc fällt mir immer noch sehr sehr schwer, da ich ja da vor allen Anderen reden muss. Ich habe auch noch Probleme damit, mich bei der Pflege zu melden, wenn etwas ist, weil ich sie einfach nicht nerven möchte. Die Stimmung war diese Woche auch sehr unterschiedlich und es gab auch mehrere Phasen, in denen es mir sehr schlecht ging und ich hab auch öfters mein Notfallmedikament gebraucht habe und auch Skills angewendet habe. In einer Situation, in der ich sehr angespannt war hat eine Krankenschwester mir vorgeschlagen, einen Verband mit Finalgon Salbe zu machen und das habe ich so noch nicht gekannt. Die Salbe wird großzügig aufgetragen und fängt dann an auf der Haut stark zu brennen. Das benutzt man auch als Skill und ich finde das echt super, weil es mir total hilft und deswegen habe ich mir diese Woche den Verband öfters machen gelassen. Ich neige ja dazu mich selbst zu verletzen und auch zu Dissoziationen und beides fällt hier in die 24 Stundenregel, was für mich sehr schwer ist. 24 Stundenregel heißt, dass man 24 Stunden lang keine Gespräche mehr bekommt mit Ärzten, Therapeuten, Pflegern etc, auch wenn zum Beispiel ein Einzel angedacht war, fällt dieses aus. Ich kann natürlich verstehen warum das so ist, aber für mich ist es ziemlich schwer. Bis jetzt konnte ich alles gut regulieren, auch wenn es manchmal sehr knapp war. Die Pfleger(innen) sind auch fast alle sehr lieb und auch zuvorkommend und machen es mir somit auch leichter zu ihnen zu kommen, wenn etwas ist. Wenn ich mich mal nicht traue alleine hin zu gehen, haben mir ein paar Mitpatienten angeboten, dass sie mich begleiten, was sooo lieb von ihnen ist. Am Mittwoch kamen auch wieder zwei Neue Mädchen hier an und mit beiden verstehe ich mich auch gut. Auf die eine (M) bin ich auch zu gegangen und habe mich meinen Mut zusammen genommen und ein Gespräch mit ihr angefangen. Wir zwei haben in den letzten Tagen viel zusammen gemacht und auch viel geredet. Wir beide sind uns einfach so ähnlich und es hat direkt gepasst. Ich könnte mir vorstellen, dass M und ich noch gute Freunde werden und das meinte sie auch schon zu mir ;). M und ich, und manchmal auch AB gehen mehrmals am Tag runter ins Erdgeschoss Kaffee trinken, weil der Kaffee hier auch Station einfach ungenießbar ist :D. Außerdem waren wir auch gestern Basketball spielen draußen und haben uns gegenseitig die Nägel lackiert. Wir verstehen einander einfach so gut, weil wir von unseren Problemem so ähnlich sind und müssen uns meistens nur anschauen um zu wissen, was der andere denkt :). Eine kleine Gruppe hier geht abends öfters Kicker spielen und ich schließe mich da auch öfters mit an, obwohl ich nicht gut Kicker spielen kann :D. Aber es macht Spaß und lenkt ab, dass ist die Hauptsache. Mit meinen Zimmernachbarinnen ist es immer noch etwas schwierig, aber ich habe ja jetzt auch AB im Zimmer und das geht dann schon ;).
Zusammengefasst war meine erste Woche hier relativ gut und ich bin auch gut angekommen. Ich habe solangsam auch das Gefühl, dass ich ein Teil der Gruppe bin und habe hier auch tolle Kontakte schon geschlossen und bin auch sehr froh darüber. Ich bin sehr gespannt, was die neue Woche bringt und bin mir sicher, dass es noch anstrengender wird, weil ich jetzt erst richtig in die Therapien einsteige. Ich versuche einfach mal Positiv zu bleiben und wenn es nicht gut laufen sollte, sind hier ja liebe Menschen um mich
Ich wünsche euch eine schöne Woche!
Ganz liebe Grüße,
Karo :)

Samstag, 10. Dezember 2016

Meine ersten 3 Tage in der Klinik

Hallo ihr Lieben,
Wie ich vor kurzem in meinen Monatsrückblick und auf Twitter geschrieben habe, bin ich seit vorgestern in der psychiatrischen Klinik. Gestern morgen bin ich hier um 9 Uhr angekommen und war direkt schon beschäftigt. Ich hatte zuerst ein Gespräch mit einer Krankenschwester, in dem es um meine Medikamente und so weiter ging. Mir wurde dann auch kurz die Station gezeigt und ich musste dann noch warten, weil mein Zimmer noch nicht fertig war. Irgendwann kam dann eine Psychologin, die mich mitnahm zu meinem Aufnahmegespräch, was sage und schreibe 1,5 Stunden ging :D. Danach war ich einfach soooo fertig und erschöpft gewesen, dass nichts mehr ging. Ich hab dann auch mein Zimmer gezeigt bekommen, was ich mir mit zwei Mädchen teile und morgen kommt noch eine Dritte dazu. Vierbettzimmer... Juhuu ;) :D. Ich musste danach noch zur Blutentnahme und hatte dann auch mal etwas Ruhe um auszupacken und anzukommen. Wenn ich dann mal draußen war zum Rauchen ( die Station hat eine eigene Terasse ) habe ich auch ein paar meiner Mitpatienten kennen gelernt, die alle sehr lieb, freundlich und zuvorkommend waren( " Wenn du Hilfe brauchst, frag mich ruhig"). Nachmittags zum Schichtwechsel kam dann auch die Stationsleitende Krankenschwester, mit der ich schon sehr liebe Mails geschrieben habe und hat mich noch ausführlich begrüßt( "Ich freue mich so sehr, dass Sie hier sind!"). Für mich war das ja jemand relativ "Bekanntes" und darüber habe ich mich auch sehr gefreut. Abends gab's einen blöden Zwischenfall mit meinen Zimmernachbarinnen, die draußen mit anderen auf dem Flur gesessen haben und sich etwas blöd über mich geäußert haben ("Schon WIEDER ne Neue. Die wollen mir nicht im Zimmer..."). Ich habe das gehört, weil die Zimmertür auf war und war dann auch total verzweifelt gewesen und hab sehr viel geweint. Da die Schwestern mehrmals gesagt haben, dass ich jederzeit zu ihnen kommen kann und auch gerade wenn es mir schlecht geht kommen soll, war ich dann auch dort hin und habe mit einer ein sehr liebes Gespräch gehabt, wo sie mir auch klar gemacht hat, dass ich absolut nichts dafür kann und das ein blödes Verhalten von den beiden ist. Danach ging's mir auch etwas besser und ich konnte mich auch wieder beruhigen. Die beiden hatten am nächsten Tag jeweils ein Gespräch mit den ihren Psychologen. Aber das ganze Drama hat sich schon erledigt jetzt, weil beide auf mich zu gekommen sind und sich auch aufrichtig entschuldigt haben. Es ging garnicht um mich selbst als Person, sondern beide haben Probleme mit Veränderungen und in den letzten zwei bis drei Wochen waren 8 (!) verschiedene Menschen in ihrem Zimmer gewesen, was ihnen einfach zu viel war. Wie gesagt ist jetzt alles gut und beide sind sehr nett zu mir und wir kommen klar :) . An meinem ersten Abend bin ich dann auch ziemlich früh ins Bett gegangen, weil einfach so erschöpft und fertig war. Als ich meine Tabletten abholen war ins Stationszimmer hat sich auch der Nachtpfleger vorgestellt und er war auch totl lieb :). Gestern Morgen hatte ich dann auch mal mehr zu tun, denn es gab die Morgenrunde, die "kleine" Visite ( d.h. es sind nur 2-3  Ärzte, Psychologen oder was auch immer da ;) Montags ist die "große" Visite, bei der dann schon mal bis zu 8 Leute dabei), ich hatte ein Gespräch mit dem Ergotherapeut, indem es darum ging, was ich in der Ergo erreichen möchte ( Entspannung und Konzentration habe ich mir ausgesucht) und danach hatte ich auch schon meine erste Ergostunde. Der Ergotherapeut hat mir ein paar Dinge vorgeschlagen, die ich machen könnte und jetzt dürft ihr ( die mich schon seit der Tagesklinikzeit verfolgen) dreimal raten, was ich mache ;D 1...2...3 ... Ein Seidentuch!!! *___* Ich liebe es Seidentücher zu bemalen und habe das schon so gerne in der Tagesklinik gemacht. Es bringt mir aber auch sehr viel, den ich muss mich dabei stark konzentrieren und kann mich auch dabei entspannen. Also genau meine Ziele der Ergo :). Nach dem Mittagessen war dann komplett frei und jeder konnte machen, was er wollte. Ich habe mich dann ein wenig zurück gezogen und gelesen. Nachmittags hat sich eine kleine Gruppe zum Backen getroffen und ich wurde gefragt, ob ich mit machen wollte und es war total schön gewesen. Danach saßen wir noch mit den zwei Krankenschwestern zusammen und haben geredet und auch viel gelacht :D. Das war auch total angenehmen gewesen. Abends wurden dann noch ein Filmabend zusammen gemacht und irgendwann bin ich dann auch tot müde ins Bett gefallen. Das Wochenende ist komplett frei und auch viele sind heute nach Hause gefahren, sodass wir bis morgen Abend nur noch ganz Wenige auf Station sind. Ich bekam heute Besuch von meinen Eltern und durfte in Begleitung von ihnen ein paar Stunden in die Stadt gehen, was auch sehr schön war. Ich hab einfach auch irgendwie viel Heimweh und deswegen war es total schön, dass sie hier waren. Heute morgen hab ich noch mit ein paar Anderen zusammen gesessen und eine Mitpatientin hat mir sogar die Haare gemacht ( sie ist nämlich Frisörin ;) ).
Obwohl der Start hier etwas schwierig und blöd war, bin ich doch recht gut angekommen und fühl mich immer wohler hier. Ich habe auch schon ein wenig Anschluss gefunden, sodass ich auch nicht so alleine bin. Zusammen gefasst bin ich sehr glücklich darüber, wie es bis jetzt gelaufen sind und meine Ängste, die ich in meinem letzten Post beschrieben habe sind fast komplett weg.
Irgendwann schreibe ich auch noch einen Post dazu, was meine Ängste waren und wie es dann wirklich gelaufen ist :).
Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende! :)
Ganz liebe Grüße,
Karo :)

Mittwoch, 30. November 2016

Aufnahmetermin Klinik

Hallo ihr Lieben,

 Heute gibt es mal wieder einen "Tagebucheintrag" von mir mit einem speziellem Thema.  
Ich wurde am Freitag von der Klinik angerufen, bei der ich auf der Warteliste stehe und sie haben mir den Aufnahmetermin mitgeteilt : 8. Dezember!
Es ist nur noch eine Woche... 
Seit dem Anruf bin ich sehr unruhig und auch total durcheinander irgendwie. Einerseits möchte ich da ja aufjedenfall hin ( habe mir das ja auch ausgesucht ), andererseits habe ich so viel Angst, sodass mein Gefühl sagt "Ich will da nicht hin!". Ich weiß, dass es für mich besser ist und bestimmt mir auch ganz viel bringen wird, aber mein vorherrschendes Gefühl ist einfach nur Angst und Panik. Mir schwirren so viele Dinge im Kopf herum und machen mir einfach Angst. Über manche Dinge würde sich jeder Gedanken machen vor so einem Aufenthalt, aber es gibt auch Dinge über die sich bestimmt fast niemand Gedanken machen würde und die mich komplett "verrückt" machen.
 Ich finde die Gegebenheiten in der Klinik nicht ganz so toll, wie zum Beispiel, dass es nur Zweibett-, bzw Dreibettzimmer gibt. Ich habe Angst, dass ich mit den Menschen in meinem Zimmer nicht klar kommen werde und das das Ganze dann irgendwie komisch wird. Auch werden die Therapien sehr anstrengend sein und ich weiß jetzt schon, dass ich mich auch gerne mal zurückziehen möchte, aber das das ja bei der Zimmerkonstellation nicht so einfach möglich ist alleine mal zu sein. Ich habe auch jetzt schon Angst, wo ich meine Sachen hinmachen soll im Zimmer, ohne das ich die Mitpatienten damit störe und einfach wie ich mich auch verhalten soll da, damit ich die Anderen nicht nerve mit meiner Anwesenheit und so. Meine Station ist in einem Gebäude, welches zur Uniklinik gehört und in der ganzen Uniklinik gibt es Internetzugang ( Wlan), außer in meinem Gebäude. Ich bin aber ein Mensch, der Internet braucht, zum Beispiel für's Bloggen und auch mal um Serien oder Filme zu schauen zum Abschalten und Ablenken. Ich habe noch keinen Plan, wie ich das lösen werde, weil das Bloggen möchte ich nicht aufgeben für die Zeit, weil ich das so liebe und auch brauche. Mal sehen, was ich da noch machen kann. Falls jemand Ideen dazu hat, gerne her damit ;). Die Station ist schon sehr alt und deswegen gibt es auch keine Toiletten oder Badezimmer in den Zimmern selbst, sondern nur auf dem Flur für alle. Ich mache mir da jetzt schon Gedanken, wie ich das machen werde. Ich kann ja mein Kosmetikzeug und alles da ja nicht stehen lassen, also muss ich immer alles in der Tasche mitnehmen und ach keine Ahnung. Ich weiß auch nicht, wie die Anderen es machen und will da auch nicht raus fallen oder etwas falsch machen.  Soweit ich weiß, hat die Station ca 18 Plätze, also werden dort 17 fremde Menschen sein, die sich untereinander kennen und ich komme dort neu hinzu. Ich kann nicht gut auf Menschen zu gehen und wirke auch manchmal sehr kühl und unfreundlich, wenn ich Angst habe, sodass manche Menschen sich garnicht trauen mich überhaupt anzusprechen ( war in der Tagesklinik am anfang auch so).  So viele fremde Menschen machen mir einfach Angst und ich habe Angst, was falsch zu machen sobald ich mit ihnen reden soll. Der erste Eindruck zählt und ich möchte mich natürlich nicht schon direkt am anfang dumm anstellen. Auch der ganze Ablauf ist mir unbekannt. Ich habe einen Mustertherapieplan zu geschickt bekommen um schon mal zu sehen, wie ein Tag ablaufen könnte. Nur ich habe keine Ahnung, wo all die Räume sein werden und wo ich dann hin muss. Ich habe Angst, einfach da hingestellt zu werden nach dem Motto " So jetzt schau mal selbst, wie du zurecht kommst". Ich kann nicht gut Menschen ansprechen und dementsprechend nicht gut nach Hilfe fragen und bekomme in solchen Momenten richtig Panik. Ich habe einfach Angst, dass ich nicht weiß, wo ich hin muss und wo alles ist. Ich möchte ja auch nicht zu spät zu den Therapien kommen, weil dann ja jeder mich anstarrt. Seit mal ehrlich ist doch so, wenn jemand zu spät zu irgendwas kommt, schaut jeder dann denjenigen an der rein kommt. Ich weiß jetzt schon, werde ich etwas nicht finden, werde ich nicht zu spät reingehen aus Angst, sondern es einfach lassen...  Ich mache mir auch jetzt schon Gedanken darüber, wie das mit dem Essen sein wird. Alleine schon, wo bekomme ich mein Essen her und wie bringe ich es wieder zurück. Wie läuft das alles ab? Es gibt ja auch den Gemeinschaftsraum mit Tischen, wo alle immer sitzen, wie zum Beispiel zum Essen. Jeder hat dort doch seinen Sitzplatz und ich mache mir Gedanken, wo ich mich dann hinsetzen soll. Ich habe Angst, weil ich ja auch niemanden den Platz wegnehmen will und natürlich auch alles richtig machen will. Ich will einfach auch nicht unangenehm auffallen und das jemand schlecht von mir denkt, ohne überhaupt mal mit mir geredet zu haben. Manche Menschen urteilen einfach sehr schnell und das macht mir Angst. Ich habe Angst vor dem Aufnahmegespräch und weiß nicht, was dort alles von mir verlangt wird und was ich machen soll. Ich habe schon schlechte Erfahrungen in der Tagesklinik mit Therapeuten gemacht, die mir nicht geglaubt haben, wenn ich etwas erzählt habe und das ist einfach ein sch*** Gefühl. Ich habe Angst, dass das wieder passieren wird. Ich habe Angst, dass ich keinen Anschluss finden werde, dass alle mich doof finden werden, dass niemand mir helfen wird und dass ich dann dort ganz alleine bin. Und dann noch die Sache mit dem Gepäck. Ich mache mir Gedanken, wie viel ich mitnehmen soll und ob die Menge an Zeug auch angemessen ist oder dass dann die Anderen denken, dass ich zu viel dabei hab und mich verurteilen oder so. 
Es gibt noch ein paar kleine Dinge, aber das sind die zentralen Sachen, die mir hauptsächlich im Kopf rum gehen. Eigentlich dreht sich fast die ganze Angst darum nichts falsches machen zu wollen ( wie man vielleicht merkt ;) ). 
Es wird einfach alles so neu sein, ich werde dort neu sein und das macht mir sehr viel Angst. 

 Falls jemand Erfahrungen hat mit solchen Klinikaufenthalten, dann immer gerne her damit ! ;)

 Ich hoffe einfach sehr, dass es gut wird.

Liebe Grüße,
Karo :)

Dienstag, 29. November 2016

Monatsrückblick November 2016

Hallo ihr Lieben,

Es ist mal wieder Zeit für einen Monatsrückblick von mir :). Irgendwie ging dieser Monat für mich sehr schnell um und es sind auch viele tolle Dinge passiert.
Wie immer, nur das Positive ;)

Viel Spaß mit meinem November! :)
  
November 2016:

  •  Ich war diesen Monat zweimal bei meiner besten Freundin T. gewesen, nachdem ich sie ein paar Monate nicht gesehen hatte! Es war so schön gewesen endlich wieder ausführlich reden zu können und einfach zu entspannen. T. ist ja im Juli umgezogen und seitdem fahre ich mit dem Auto ca. 70 Kilometer bis ich bei ihr bin. Deswegen sehen wir uns nicht mehr so oft, aber ich bin froh, dass ich diesen Monat wie gesagt zweimal bei ihr war :). Sie hat vor ein paar Monaten einen kleinen Welpen bekommen und sie ist sooooooo süß!!! *__*                                                                                     
  • Ich habe einen schon sehr lange geplanten Blogpost endlich umgesetzt, auf den ich sehr stolz bin. Für mich ist er sehr emotional und auch sehr privat. Der Post war ein klein bisschen Therapie für mich gewesen und hat mir auch gut getan. Wer mag kann "Brief an meinen verstorbenen Opa" hier nachlesen. 
  • Außerdem hatte ich Geburstag und wurde 21 Jahre alt. Nochmals vielen lieben Dank an alle, die an diesem Tag an mich gedacht haben! <3 Ich habe zusammen mit meiner ziemlich großen Familie gefeiert und es war wirklich total schön gewesen. Wer mir auf Twitter folgt, hat schon mitbekommen, dass ich ein riesen großer Minion Fan bin :D Extra für mich hat eine Freundin mir einen Minion Kuchen gebacken *__*.                   
  • Von meiner Patentante habe ich mir einen ganz tollen Teamaker gewünscht und auch bekommen ;).  Das Ganze ist ein Set von shu yao gewesen ( vielleicht sagt das jemandem was) mit dem Teamaker und zwei verschiedenen Sorten von losem Tee. Die Tees sind relativ teuer, aber das Praktische und Gute an denen ist, dass man wenig Tee braucht und eine Portion Tee in dem Teamaker bis zu 5 Mal aufgegossen werden kann ( ohne das man ihn wechselt) und ohne, dass er den Geschmack verliert oder bitter wird. Ich liebe Tees einfach und für mich ist das Ganze sehr praktisch und mitnehmen kann man ihn auch noch, weil er komplett dicht ist und nichts ausläuft. Ich liebe ihn sehr  und dachte, ich stelle euch das Ganze mal vor *__*.                                                                                             

  • Bei uns in der Nähe  gibt es einen Baumwipfelpfad, den ich mit meiner Familie besucht habe. Die Aussicht dort war total schön gewesen und an dem Tag war auch noch richtig schönes Wetter gewesen. Lohnt sich aufjedenfall mal dort hin zu fahren, falls jemand aus der Nähe kommt ;).                                                                              


  • Ich war 4 Tage bei meiner Freundin Laura gewesen und es war sooo toll gewesen! <3 Wir haben viel geredet, gelacht, ich war mit ihr an der Uni in Vorlesungen gewesen ( was mir sooo viel Spaß gemacht hat! ), wir waren essen gewesen und ihre Freundinnen kamen noch an meinem letzten Tag vorbei. Es war total schön gewesen ihre Freundinnen wieder zu sehen, weil ich sie bis jetzt erst einmal gesehen hatte und falls das hier jemand von euch liest: Ganz liebe Grüße! <3 :). Laura hat mir das allerbeste Geburtstagsgeschenk gemacht! Nämlich eine von ihrer Mama selbstgenähte Minion-Hose !!!! *___* Auch hier vielen lieben Dank liebste Schwiegermutter ;) <3                                                                       
  • Im November gab es auch noch was zu feiern: 2 Jahre Karo's Tagebuch!!! Wer mag, kann hier meinen Jubiläumspost nachlesen :).
  • Ich habe mit Laura Tickets für das Musical Rebecca nächstes Jahr bestellt!!!!!! Ich freu mich soooooo sehr darauf!!!! *_______*
  • Meine Patentante lag im Krankenhaus für 6 Tage und ich war jeden Tag bei ihr gewesen und hab sie besucht, was total schön war :).
  •  Ich habe meine Patentante auch an ihrem Entlasstag abgeholt und nach Hause gefahren. Während der Fahrt hatten wir ein sooo tolles und emotionales Gespräch. Ich hab einfach die beste Patentante der Welt! <3 Aber warum, erfahrt ihr in einem späterem Blogpost ;).
  • Auch ganz emotional für mich war das Treffen mit meinem Cousin, den ich über 2 Jahre nicht mehr gesehen hatte. Ich hatte echt Angst davor und es war wirklich toll gewesen ihn wieder zu sehen. Wer meinen Blog länger verfolgt weiß, dass mein Cousin, meine Cousine und ich wie Geschwister aufgewachsen sind und beide mir sehr wichtig sind. Deswegen war das Wiedersehen richtig toll gewesen! :)
  • Ich war lange unzufrieden mit meinem Blog Design gewesen und habe alles komplett geändert. Aber das seht ihr ja gerade, wenn hier lest :D . 
  • Die neuen Gilmore Girls folgen wurden auf Netflix veröffentlicht! Das sind einfach Kindheitserinnerungen und ich liebe sie sehr :).
  • Ich habe von der Klinik einen Aufnahmetermin bekommen : 8.Dezember .
  • Ich war auf einem Musical Konzert gewesen. Musical Magics war total schön und es wurden richtig tolle Lieder gesungen und der Abend ging sehr lange, was aber total angenehm war. Mit dabei waren meine Mutter, meine Cousine, meine Tante und drei ihrer Freundinnen. Danach waren wir noch was Trinken gewesen und es war ein echt schöner Abend gewesen :).                                                                                                            
  • Außerdem war ich in diesem Monat auf zwei Gospelkonzerten gewesen und beide waren echt gut! :)                                                                                                                                       
  • Zum Abschluss des Monats war ich heute mit meiner Mutter, ihrer Freundin und Tochter in meinem Lieblingscafe frühstücken gewesen. War total lecker und auch schön :).             

So ich hoffe mein Monatsrückblick hat euch gefallen! ;)

Liebe Grüße,
Karo :) 












Sonntag, 13. November 2016

2 Jahre Karo's Tagebuch

Hallo ihr Lieben :)

Am 9. November gab es ein kleines Jubiläum - 2 Jahre Karo's Tagebuch!!! :)

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen an genau diesem Tag einen kleinen Post zu bloggen, aber habe es irgendwie "verpennt" :D. Also dann jetzt: 

Ich kann es nicht glauben, dass es schon zwei Jahre her ist, dass ich meinen Blog aus einer kleinen Idee heraus erstellt habe und bin auch stolz, dass ich trotz allen Problemen mit dem Blog und meinen eigenen Problemen es geschafft habe durch zu halten. Ich habe meinen Blog lieben gelernt, was ich damals echt nicht gedacht hätte. Es ist einfach mein kleines Baby, was jetzt schon zwei Jahre alt wird und es macht mich so stolz! :) Mein Blog hat sich dermaßen weiter entwickelt, vom Inhalt und auch vom Äußerlichen, sodass ich im Moment genau dahinter stehe, es ist einfach Ich und mein Leben, genauso wie es am Anfang gedacht war.  Nach einer kurzen Abweichung von meiner Idee ( hier könnt ihr es nachlesen ) ,  habe ich nun meinen Grundgedanken zum Blog wieder gefunden und bin einfach mehr als glücklich, wie es im Moment ist. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, hat auch eine große Veränderung von mir miterlebt: Im Laufe der 2 Jahre bin ich viel reflektierter und ehrlicher ( also mir treuer ) geworden und das macht meinen Blog aus. Ich bin auch viel offener geworden, stehe viel mehr zu mir und meinen Problemen und meinem Leben. Ich habe das Bloggen lieben gelernt und es ist ein ganz wichtiger Teil meines Lebens geworden, der mir auch sehr gut tut und mich auch "stützt". Es steckt sehr viel Arbeit und auch Herzblut im Blog <3.  Ich hätte nie gedacht, dass überhaupt wer sich mein Geschreibsel "antut" und bin sehr glücklich, dass liebe Menschen meinen Blog mögen.  Durch meinen Blog und Twitter habe ich auch ganz viele tolle Menschen kennen gelernt und bin so froh, ein bisschen ein Teil davon zu sehen. 

Vielen lieben Dank an alle meine Leser! <3
Vielen lieben Dank an alle, die sich die Zeit nehmen und auch mal Kommentare schreiben! <3   
Vielen lieben Dank an alle, die mich so treu unterstützen! <3
Einen ganz besonders lieben Dank an Alex und Georg vom Blog Beziehungstat , die mich so treu lesen, teilen und einfach unterstützen! <3 
Vielen lieben Dank an alle die seit der Anfangszeit dabei sind und solange "durchgehalten" haben ;) ! <3 

Vielen lieben Dank einfach an alle!!! <3

 Wow, es sind wirklich schon zwei Jahre her *__* . 

Auf noch ganz viele weitere Jahre mit Karo's Tagebuch! :) 

Liebe Grüße,
Karo :)
 

Donnerstag, 3. November 2016

Brief an meinen verstorbenen Opa

Hallo ihr Lieben,

Wer Probleme mit dem Tod und dem Verlust lieber Menschen hat, sollte jetzt bitte nicht mehr weiter lesen!

Mein Opa verstarb am 30.05.2013 und es gibt viele Dinge und Momente, in denen er einfach fehlt und ich vermisse ihn sehr. Ich habe nie wirklich um ihn richtig getrauert und möchte irgendwann mit der Trauer abschließen. Es gibt vieles, was ich ihm noch sagen möchte und was ich ihm erzählen möchte. Der nachfolgende Brief soll mir helfen, ihn zu erinnern und diese offenen Dinge aufzuschreiben und vielleicht wird er mir auch helfen, damit es mir mit dem Tod von ihm ein wenig besser geht. Ich habe viel geweint beim Schreiben dieser Zeilen und versuche mit dem Ganzen meinen Verlust besser zu bewältigen.

Lieber Opa,

Seit 3 Jahren und 157 Tagen, oder auch 1253 Tagen fehlst du mir sehr. Ich bin mit dir aufgewachsen und du warst immer für mich da. Dein Tod kam viel zu plötzlich und du hast eine ganz große Lücke hinterlassen, die sich niemals ganz schließen wird. Du und Oma wart meine Stützen an manch schweren Tagen und ich konnte mich immer auf dich/euch verlassen. Da du im Haus wohntest, warst du immer nah und auch nach 3 Jahren, mache ich mich manchmal auf den Weg nach unten, und stelle erst im Flur vor eurer Wohnzimmertür fest, dass du nicht mehr da bist. Mein erster Weg morgens und wenn ich nach Hause kam, führte zu dir und Oma um nach euch zu sehen. Ich verbrachte viele wunderschöne Stunden mit dir und besonders als du krank wurdest, war es mir sehr wichtig bei dir zu sein und für dich da zu sein, genau wie du es für mich warst. Ich habe tolle Erinnerungen an dich, die im Moment leider sehr schmerzen, weil du einfach nicht mehr da bist. Manche Dinge werde ich niemals vergessen. Ich weiß noch genau als ich mir den Finger gebrochen hatte in der Grundschule, kamst du mich abholen und wir sind ins Krankenhaus gefahren. Weil ich so tapfer war, sind wir danach noch Eis essen gegangen, wobei ich mir da nicht ganz sicher bin, ob das nur wegen mir war ;). Du liebtest Eis und vorallem Schokoeis. Du kamst zu jeder meiner Tanzaufführungen und warst immer der Erste der applaudiert hat. Jeden Dienstag und Donnerstag, wenn du von deiner Sportgruppe kamst, durfte ich länger aufbleiben bis du da bist und du hast dann mit mir dein Abendessen geteilt. Du hast immer nach meinem Tag gefragt und warst immer sehr interessiert, was ich so mache. Du hast mir ein Kartenspiel beigebracht und hast immer geschummelt beim Spielen. Als Kind fand ich das immer sehr gemein, aber war dir nie böse. Du hast immer so offensichtlich geschummelt und dabei gelacht. In der Weihnachtszeit habe ich dir immer Schoko Plätzchen gebacken, weil du die am liebsten mochtest. Eigentlich liebtest du alles mit Schokolade. Als du erkrankt warst, konntest du nicht mehr so unauffällig Schokolade essen, weil Oma es verboten hatte, aber ich hab dir ab und zu etwas zu gesteckt und dann warst du immer so glücklich. Wir waren immer viel spazieren gewesen und hatten wirklich tolle Gespräche. Auch als du krank warst, habe ich dich immer mit spazieren genommen, auch wenn es schwierig war und in den letzten beiden Jahren ohne Rollstuhl nicht ging. Ich vermisse unsere gemeinsamen Momente sehr und bin traurig, dass wir nicht mehr Zeit hatten. Nachdem du fest im Rollstuhl saßest und mich durch die Demenz fast nicht mehr erkannt hast, war ich trotzdem täglich bei dir und habe viel mit dir geredet und auch bei deiner Pflege geholfen. Es war schwer für mich, dass du mich nicht mehr oft erkannt hast, aber es war schön, trotzdem in deiner Nähe zu sein und etwas für dich zu tun. Du warst so liebevoll, herzlich, humorvoll und hattest immer einen lustigen Spruch auf den Lippen. Ich bin mit dir aufgewachsen und bin so froh, dass du mich ein Stück meines Lebens begleitet und geprägt hast. Ich habe seit 2 Jahren eine Katze und du hättest deinen Spaß mit ihr gehabt. Am Samstag ist mein Geburtstag und auch Weihnachten steht vor der Tür. Besonders an solchen Tagen vermisse ich dich noch mehr und es tut mir weh, dass du nicht dabei bist. Es tut mir auch weh, dass du mich nicht mehr begleitest und du so viel von mir verpasst. Ich habe zum Beispiel meinen Führerschein gemacht und mich auch sonst sehr weiter entwickelt. Ich denke, du wärest so stolz auf mich, was ich alles erreicht habe und wie ich jetzt bin. Du warst immer stolz auf mich und ich war stolz auf dich. Es tut mir so leid, dass ich in den letzten Stunden deines Lebens nicht bei dir war als du im Sterben lagst, doch ich war noch jung und wusste nicht, wie ich damit umgehen soll. Ich hätte bei dir sein sollen und bereue das heute sehr, aber ich weiß, du bist mir nicht böse deswegen. Viele Tage sind vergangen, aber es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an dich denke. Ich besuche oft dein Grab um dir noch irgendwie nahe zu sein. Es macht mich so traurig, dass ich nie wieder mit dir reden kann, dich nie wieder umarmen kann und du nie wieder bei mir sein wirst. Es gibt so viele Dinge, die ich dir noch hätte sagen wollen und es jetzt nicht mehr richtig kann. Du warst ein wundervoller Mensch und Opa. Ich habe dich so lieb! Ich bin so froh über unsere gemeinsame Zeit und werde dich immer in Erinnerung behalten. Meine Therapeutin meinte heute, ein Mensch ist erst richtig tod, wenn niemand sich mehr an ihn erinnert. Ich bin dankbar, dass ich dich hatte und für die schöne gemeinsame Zeit. Du bist zwar fort, aber meine Erinnerungen an dich werden für immer in meinem Herzen sein und somit, wird auch immer ein Teil von dir bei mir sein. Ich vermisse dich so sehr und es tut so weh, ich kann es garnicht in Worte fassen. Ich hoffe, dort wo du jetzt bist, geht es dir gut und die Vorstellung, dass du über mich wachst und auf mich aufpasst, gibt mir Kraft und Hoffnung. Danke, dass du mein Opa warst. Ich liebe dich von ganzem Herzen!

In liebe deine kleine Enkeltochter. 

 

Dienstag, 1. November 2016

Monatsrückblick Oktober 2016

Hallo ihr Lieben,

Heute gibt es von mir auch endlich ( nach 2 Monaten *hust*) mal wieder einen Monatsrückblick! :) Also viel Spaß ! 
Wie immer, nur das Positive ;)

Oktober 2016: 

  •  Die ersten 2 Tage im Oktober war Laura noch bei mir gewesen und es war wunderschön gewesen!
  • Mein Opa hat die ganze Familie zusammen getrommelt und wir waren gemeinsam Eis essen gewesen, was auch total toll war.
  •  Einmal im Jahr ist in der nächstgrößten Stadt von meinem Heimatort ein Bauernmarkt, der total interessant ist und dort war ich mit meiner Mutter gewesen. Zusätzlich gab es dieses Jahr noch einen Mädchenflohmarkt :) Auf dem Martk habe ich mir selbstgemachten Likör (Maracuja und Schoko *_* )  und einen Schoko-Minze Kakao ( also zum daheim selber machen ;) ) gekauft ! :) Alle drei Sachen sind suuuper lecker *__*
  •  Laura und ich haben ganz tolle #Kaura - Post an zwei ganz liebe Menschen geschickt und ich , beziehungsweise wir, haben uns sooooo darüber gefreut, dass die Überraschung so gut an kam und auch den lieben Menschen total gefallen hat. Die Freude der Beiden zu sehen ( lesen ;) ) war wirklich toll und hat mich total glücklich gemacht! :) 
  • Mit großer Vorfreude habe ich auf das Erscheinen des Gedichtbandes "Beziehungstat - Gedichte aus zehn gemeinsamen Jahren" von Alexandra und Georg Dichtler gewartet. Ich hatte das große Glück und durfte den Gedichtband rezensieren und danke den beiden dafür so sehr! :) Die Gedichte sind wunderschön und hier könnt ihr gerne meine Rezension nachlesen, falls ihr Interesse habt. Schaut doch auch gerne mal auf ihrem Blog vorbei ( Link hier ) , denn es sind zwei super liebe und tolle Menschen :)  
  • Ich habe dringend eine neue Handyhülle gebraucht und eine Wunderschöne gefunden *_* Die Worte und alles bedeuten mir auch sehr viel. :)
  •  Ich war 6 Tage bei meinen Großeltern gewesen. Dort wohnen auch meine Tante und meine Patentante im selben Haus und meine Patentante hatte ihren Stiefsohn ( sozusagen ;)  dabei gehabt. Der Junge ist 10 Jahre alt und es war total toll gewesen, wieder ein mal so viel Zeit mit einem Kind zu verbringen, dass an dir hängt, mit die spielen will und einfach darauf aufzupassen. Seit unsere Familie keinen Kontakt mehr zu meinem kleinen Cousin haben darf, vermisse ich das ganze sehr ( und ihn natürlich auch..). Meine Patentante, der Junge und ich waren zusammen auf einem großen Indoorspielplatz gewesen, waren 4 Stunden schwimmen gewesen, waren im Tierpark gewesen, etc. Es war total schön und auch lustig gewesen :). Mein Patenhund war auch die ganze Zeit da gewesen und um sie musste ich mich auch kümmern. Wir waren oft lange spazieren gewesen, was mir sehr gut getan hat. An einem Abend war ich mit meiner Cousine essen und Cocktails trinken gewesen, einfach unser Cousinchen-Abend, an dem wir nur wir zwei etwas machen und auch ganz viel reden. :) Als Abschluss gab es Sonntags ein großes Familienessen mit allen. Es war wirklich eine tolle, aber auch anstrengende Woche, die mir sehr gut getan hat! :)
  • Ich habe ja jetzt seit 1.Juli den Führerschein und immer wenn jemand mit mir fährt, der noch nie mit mir gefahren ist, bin ich immer total nervös und habe Angst, dass ich was falsch mache und mich blamiere. Ich kann sehr gut Autofahren, besser als normale Fahranfänger ( hatten meine drei Fahrschullehrer und auch sonst bis jetzt jeder gesagt, der mit mir gefahren ist ), aber trotzdem habe ich da immer total Angst. Mein Opa und meine Tante sind diesen Monat mit mir gefahren und beide meinten, ich mach das super und das freut mich sehr! :)
  • Ich war ganz alleine zum Jobcenter gewesen, was für manche nichts ist, aber für mich total schwer und kaum möglich erscheint. Ich habe es trotzdem geschafft und bin sehr stolz auf mich. Außerdem war ich ganz alleine zur Post gewesen und alleine in die Apotheke gegangen. Alles Dinge, die mir schwer fallen und mit viel Angst und Panik begleitet werden.  Ich bin stolz auf mich. 
  • Vom 28.10 bis 31.10 war ich für einen Kurzurlaub in Holland gewesen und es war toll :). Es war sehr erholsam und wir haben auch viele Dinge unternommen, wie zum Beispiel Glow Golf , Schwimmen und Weert ( eine große Stadt) besichtigt. Es war wunderschön und ich habe euch auch ein paar Bilder mitgebracht, die ihr hier finden könnt.  
  • Ich habe ein wunderschönes Lied für mich entdeckt, dass ständig bei mir rauf und runter läuft. Es ist "Seite an Seite " von Christina Stürmer und ich liebe es sehr. Hier findet hier das Lied auf Youtube. :) 
  • Außerdem hatte ich diesen Monat ein paar wirklich gute Tage, an denen es mir gut ging und an denen, ich sogar mit mir selbst halbwegs zufrieden war. Ich war einfach positver und ausgeglichener und mit mir im reinen. Passiert nicht oft und ist deswegen absolut kostbar und nennenswert hier.

Ich hoffe der Monatsrückblick hat euch gefallen! :)

Liebe Grüße,
Karo :)

Sonntag, 30. Oktober 2016

Impressionen im Herbst - Niederlande, Weert

Hallo ihr Lieben,

ich bin seit Freitag für ein paar Tage in den Niederlanden und habe ein paar schöne Herbstbilder für euch! :) 
Ich wohne in einem autofreien Ferienpark, der im Wald liegt und einen wunderschönen See hat und mehrere kleine Flüsse/Bäche ( wie auch immer ;) ), die die Häuser und Straßen umgeben. 

Viel Spaß! :)





































































































  











Liebe Grüße,
Karo :)


 

Freitag, 14. Oktober 2016

69 Portale - Blogideekasten

Hallo ihr Lieben,

Pünktlich zum Fristende gibt es heute noch einen Beitrag von mir zum aktuellen Blogideekasten Thema "Portale". 

Da ich nicht genau wusste, was mit Portalen alles gemeint ist, lege ich mir das ganze zu dem Thema "Internetportale" aus. :)

Für mich als Sozial Phobiker ist sind Internetportale, wie zum Beispiel Facebook und Whatsapp sehr, sehr wichtig. Da ich selbst nicht telefonieren kann und damit nicht kommunizieren kann, nutze ich Whatsapp und Facebook-Messenger um mit Familie, Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben und mich auszutauschen. Das ist die einzige Form für mich ( außer persönlich ) mit Menschen in Kontakt zu bleiben, gerade besonders, wenn sie weiter weg wohnen und man sich nicht ständig sieht, wie es mit eigentlich allen meiner Freunde ist. 
Als Jugendliche liebte ich Internetportale um mit meinen Freunden zu chatten und mich auszutauschen, besonders in den Ferien, wenn man sich nicht täglich sah und ich schon seit Jahren nicht telefonieren kann ;) . In meiner Teenagerzeit war bei uns in der Schule "Wer-kennt-wen" total beliebt und angesagt. Diese Seite gibt es ja schon seit längerer Zeit nicht mehr und irgendwie rückblickend, war es auch sehr langweilig, aber wir liebten es :D . Irgendwann wechselten wir zu Facebook, weil es einfach interessanter war und auch heute bin ich noch bei Facebook, wobei es mir überhaupt nicht mehr gefällt dort und ich auch irgendwann meinen Account löschen werde. Die Art von Facebook und auch diese "Öffentlichkeit" stören mich sehr und auch, dass noch viele Menschen aus meiner Schulzeit dort sind, die mich einfach nur noch nerven. 

Ich habe aber vor 3 Jahren Twitter für mich entdeckt und nach ca 1,5 Jahren inaktiver Zeit, auch meinen Account wieder belebt und liebe es einfach dort zu sein. Ich habe durch Twitter viele tolle Menschen kennen gelernt und fühle mich dort einfach wohl. Ich habe auch durch Twitter festgestellt, dass ich so sein kann, wie ich bin und mich trotzdem Menschen mögen und das tut mir gut. Es gefällt mir sehr, mit Menschen Dinge zu teilen und auch am Leben anderer "teilzuhaben". Durch Twitter sind auch Freundschaften enstanden, die ich nicht mehr missen möchte.  Durch Twitter habe ich auch viele tolle Blogs kennen gelernt und auch die Menschen, die "dahinter" stehen. Auf Twitter ist man irgendwie nie alleine, zumindest habe ich so das Gefühl. Natürlich gibt es auch blöde Menschen dort, aber ich habe umso mehr Liebe kennen gelernt und manchmal fühle ich mich, wie ein Teil einer großen Familie. Okay genug Kitsch für heute :D . Ich Twitter einfach sehr! :)

Durch ein Internetportal für LGBT+ Menschen habe ich auch meine Freundin Laura kennen gelernt und bin so glücklich darüber! <3

Zusammengefasst sind Internetportale für mich ein tolles Medium, um mit Menschen zu kommunizieren, in Kontakt zu bleiben und neue liebe und interessante Menschen kennen zu lernen. 

So das war mein kleiner Beitrag und ich freue mich schon, auf das neue Stichwort des Blogideekastens!

Ganz liebe Grüße,
Karo :)

Dienstag, 11. Oktober 2016

Rezension "Beziehungstat - Gedichte aus zehn gemeinsamen Jahren"

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder eine Rezension für und zwar kein Buch, sondern von einem wirklich tollem Gedichtband. 

Viel Spaß! :)



Ich möchte euch hiermit den Gedichtband „Beziehungstat – Gedichte aus zehn gemeinsamen Jahren“ von Alexandra und Georg Dichtler vorstellen. Erstmals vielen Dank an die beiden Autoren, dass ich dieses Buch zu geschickt bekommen habe und es rezensieren darf! Ich bin kein Lyrikexperte, sondern berichte euch einfach, wie ich die Gedichte wahrgenommen habe und so auch lieben lernte.
Ich habe schon mehrere Bücher von Alexandra Dichtler gelesen und war mehr als gespannt auf die Gedichte von ihr und ihrem Mann. Die beiden feiern gleich zwei Jubiläen diesen Herbst 2016, nämlich die zehn gemeinsamen Jahre ihres Lebensweges und das vierjährige Jubiläum ihres Blogs Beziehungstat und nahmen dies zum Anlass, ihre gesammelten Werke aus zehn Jahren Beziehung in diesem Gedichtband zu verewigen. In 3 Abschnitten ( „Im Keller brennt noch Licht, 2006-2012 Alexandra Dichtler“, „Im Zeichen der Sanduhr, 2006-2016 Georg Dichtler“, „Unter dem Geisterkleid, 2013-2016 Alexandra Dichtler“) werden die Gedichte jeweils unter verschiedenen Titeln präsentiert.
Es ist eine vielfältige und beeindruckende Sammlung an Gedichten, von denen ich restlos begeistert bin. Alexandra und Georg Dichtler haben beide einen etwas unterschiedlichen Schreibstil, somit sind auch ihre Gedichte unterschiedlich, aber eines haben beide gemeinsam: Sie verfassen wunderschöne, tief berührende und emotionale Gedichte! Die Themen sind vielfältig, wie die Beiden auch. Jedes einzelne Gedicht spricht für sich und man merkt auch die Liebe der Beiden, zu ihren eigenen Worten und auch, dass sie wissen, von was sie erzählen und schreiben. Meiner Meinung nach, ist für Jeden etwas dabei. Sei es nun naturverbundene Gedichte, wie zum Beispiel „Wenn wir nach den Schatten greifen (AD)“ und „Gold für Eis (GD)“ , melancholische Zeilen wie „Am Ende (AD)“ und „Gebrannte Existenz (GD)" , berührende Worte wie „Der Tänzer im Schatten (AD) und „Nichts am Firmament (AD)“, auch Gedichte, die von dem Tod und Krankheiten handeln, wie „Reality Show (AD)“ und „Nahtod (GD)", kleine Lebensweisheiten, die zum Nachdenken anregen wie „Hamsterrad (AD)", aber auch Zeilen, die von der Liebe zueinander geprägt sind wie zum Beispiel „Tumor (GD)“. Das sind nur einige der wunderschönen und gefühlvollen Texte, die es in diesem Gedichtband zu bestaunen gibt. Meine beiden absoluten Lieblingsgedichte sind „Phönix, gescheitert" von Alexandra und „Uns allein“ von Georg.
Lange und kurze , „schwere und leichte“ Gedichte geben sich die Hand und wechseln sich ab, sodass es nie zu langatmig wird. Die Gedichte nehmen einen mit auf eine kleine Reise und bringen einen auch mal zum nachdenken. Beim Lesen kamen in mir Gefühle hoch und das macht für mich ein gutes Gedicht aus, oder hier in dem Fall, einen wirklich großartigen Gedichtband zweier tollen Autoren! Ich konnte lachen, träumen und auch mal weinen, weil es wirklich tiefgreifende, emotionale und auch hoffnungsvolle Zeilen sind. Alexandra und Georg Dichtler haben ein kleines, besonderes Meisterwerk kreiert, das formvollendet, wunderschön, wohlgestaltet, traumhaft, vollkommen, wohltuend, unvergleichlich, geschmackvoll, passend, wundervoll, empfehlenswert, bereichernd, berührend und emotional ist. Ich kann „Beziehungstat – Gedichte aus zehn gemeinsamen Jahren“ wirklich nur empfehlen!

Liebe Grüße,
Karo :)  

Donnerstag, 6. Oktober 2016

(Selbst-) Kritik und daraus resultierend Selbsthass

Hallo ihr Lieben,




Es gab jetzt schon länger keinen Post mehr von mir und das ändere ich heute mal ;).
Es geht um Selbstkritik ( und ich hab keine Ahnung, ob es dieses Wort überhaupt gibt :D ) und ich denke viele können damit was anfangen. 

Ich übertreibe es mit der Kritik an mir selbst, aber kann es auch im Moment nicht ändern. Kleinste Fehler führen zu einem inneren Streit mit mir selbst, in dem ich mich selbst immer dafür runter mache und schlecht über mich denke. Zum Beispiel ist mir eben eine Tasse runter gefallen, was eigentlich kein Problem ist ( sie ist noch nicht mal kaputt ), aber wenn mir so etwas passiert, bin ich so über kritisch mit mir. Ich möchte perfekt sein und dann darf mir kein Fehler passieren. Ich weiß, dass das eine viel zu hohe, ungesunde und auch nicht zu erreichende Einstellung ist ( denn hey, niemand ist perfekt und das ist auch gut so! ) , aber ich möchte so sein, weil ich schon als Kind gelernt habe "Ich darf keine Fehler machen". 

Manche würden jetzt sagen, aber du weißt doch was das Problem ist, dann ändere es! Doch so einfach ist das nicht. Ich bin ein sehr reflektierter Mensch und weiß deswegen auch, dass es falsch ist so zu denken, aber in diesen Momenten schaltet mein Verstand sozusagen ab und die (bösen) Gedanken und Gefühle haben die Oberhand. 
Ich habe den Satz "Ich darf keine Fehler machen" so fest in mir verankert, dass mein ganzes Handeln danach ausgerichtet ist und ich so kritisch mit mir bin. Als mir die Tasse runter gefallen ist, hatte ich nur im Kopf "Das darf dir nicht passieren!", "Du bist noch zu dumm für solche kleinen Dinge"und vieles mehr. Gerade wenn man auch bei solchen Kleinigkeiten sich so fertig macht, ist das nicht gesund.

Die Kritik an mir selbst bestimmt auch sehr mein Leben. Nach jeder Handlung überlege ich sofort, ob das gut genug war, ob ich mehr hätte tun sollen, ob ich Fehler gemacht habe und so weiter. Sogar wenn ich mit jemanden spreche oder schreibe, überlege ich sofort, ob ich damit was falsch mache, ob es eine dumme Antwort ist oder ob es überhaupt wichtig genug ist, um es auszusprechen. Ich darf mich auch nicht mal versprechen, denn dann fangen sofort die schlechten Gedanken an.  Egal was ich tue oder was ich sage, es muss perfekt sein und vorallem ohne Fehler!  Mit meinen viel zu hohen Erwartungen setze ich mich selbst auch viel zu sehr unter Druck.
Mache ich dennoch mal einen Fehler kommen, bin ich so kritisch mit mir und verurteile mich selbst dafür. Oftmals habe ich dann Gedanken im Kopf wie zum Beispiel " Du bist zu dumm dafür!", "Du kannst doch eh nichts und bekommst nichts hin" oder "Jeder ist einfach besser als du!". 
Das Einzige, in dem ich "perfekt" bin ist, mich selbst für meine Fehler fertig zu machen. Das Schlimme dabei ist, dass ich mit solchen Gedanken mich selbst fertig mache und somit einen noch größeren Selbsthass auf mich entwickel. Ich habe mal vor kurzem einen Beitrag zum Thema "Wie siehst du dich selbst?" für den Blogideekasten geschrieben und dort habe ich genauer mal über Selbsthass geschrieben. Falls jemand den Beitrag noch(-mal) lesen möchten: Hier.  
Jeder kleine Fehler vertärkt den Selbsthass und zieht einen noch mehr runter. Dieser Teufelskreis ist gefährlich. 
Wenn man nur versucht perfekt zu sein, vergisst man den Moment, vergisst zu leben und verliert sich selbst immer mehr. 

Ich bin zu kritisch mit mir und das schadet mir sehr. Es ist gut ein wenig kritisch mit sich selbst zu sein, aber man sollte immer vor Augen haben und auch verstehen, dass man nicht perfekt sein kann. Jeder Mensch hat seine kleinen Fehler und das macht einen einzigartig. Wenn man Fehler macht, lernt man auch daraus. 

Ich habe viel zu hohe und unrealistische Erwartungen an mich, die ich und auch niemand sonst halten könnte. Das "lustige" an der ganzen Sache ist, dass ich bei niemanden sonst, solche Erwartungen habe und ich würde niemals jemanden fertig machen, wenn er einen Fehler macht. 

Niemand muss perfekt sein, aber warum muss ich es sein?
Diese Frage muss ich mir noch verinnerlichen und das wird ein schwieriger Weg.

Liebe Grüße,
Karo :)
 
 

Freitag, 23. September 2016

Ein bisschen Blumen und See - Bilder

 Hallo ihr Lieben,

ich war heute mit meiner Oma unterwegs gewesen. Wir gingen spazieren an einem See und ich habe euch ein paar Bilder davon mit gebracht. 

Viel Spaß! :)























 



















Liebe Grüße,
Karo :)