Samstag, 31. Oktober 2015

161 - Teufelskreis Blogideekasten

Hallo ihr Lieben, 

Pünktlich zum Fristende heute gibt es meinen Beitrag zum Blogideekasten. Teufelskreis ist das Thema. 
Teufelskreise können vieles sein. Ich habe mir heute ein Thema überlegt, dass nicht sehr oft angesprochen wird. Selbstverletzendes Verhalten.
Wie ich schon auf meinem Blog gesagt habe, mache ich das ja auch selbst und deswegen betrifft es mich auch. 
Viele Menschen, die erstmal davon hören finden es eklig, dumm, bescheuert, abstoßend und können die Menschen einfach nicht verstehen. Das ist eine Erkrankung und auch in gewisserweise eine Sucht, aber leider auch ein Teufelskreis. Man verletzt sich selbst um Druck abzubauen, sich zu bestrafen, sich wieder zu spüren und vieles mehr. Ich kann nur aus meiner persönlichen Sicht sprechen und nicht für Andere, aber für mich ist dieses Verhalten eine Art Teufelskreis. Ich weiß grade nicht so genau, wie ich euch das alles irgendwie begreiflich machen soll, da Menschen, die das nicht tun, alles nur schwer nachvollziehen können oder auch garnicht verstehen. Aber ich versuche es mal. 
Meistens verletze ich mich als Druckabbau und versuche immer alles Mögliche zu tun um es zu vermeiden, wie zum Beispiel mit Skills. Doch wenn es garnicht mehr geht, verletze ich mich selbst. In dieser Situation geht es mir sehr, sehr schlecht und nach dem Verletzen kommt eine Art Erleichterung und es geht mir kurzzeitig besser. Doch wie gesagt nur kurzzeitig. Danach geht es mir doch wieder schlechter, weil ich mich selbst dafür hasse, dass ich es doch wieder nicht geschafft habe. Das zieht mich dann immer sehr runter und hält auch lange an. Meistens endet das Ganze dann wieder in einer Selbstverletzung, weil es mir wieder sehr schlecht geht oder der Hass auf mich zu groß ist. Das meinte ich mit einem Teufelskreis. Das Ganze wiederholt sich also immer wieder.
Ich hoffe das niemand, der das jetzt liest, mich verurteilt oder sonst etwas. Für mich ist das Ganze ein sehr persönlicher Beitrag, weil ich nicht gerne darüber rede und so etwas über mich preisgebe, weil man macht sich doch angreifbar damit.

Liebe Grüße,
eure Karo :)
 

Montag, 5. Oktober 2015

36 - Erwartungen :) Blogideekasten :)

Hallo ihr Lieben :)

Das nächste Stichwort ist gezogen und es ist : Erwartungen.

Zuerst mal, Erwartungen hat jeder. 
Erwartungen an sich selbst, an Andere, an seine Umgebung und an die Umwelt. Man kann fast garnicht garnix erwarten.  Doch man kann ein wenig steuern, was man erwartet und ob es realistisch ist oder nicht. Mir fällt dazu ein Thema meiner Skillsgruppe ein: Erwartungshaltungen. 
Man erwartet oft viel zu viel oder viel zu wenig und wird dann enttäuscht. Besonders hat man oft viel zu hohe Erwartungen an sich selbst. Ich, für meinen Teil, erwarte von mir immer, dass ich perfekt sein muss und alles ohne Fehler schaffen muss. Totaler Blödsinn ehrlich gesagt. Logischerweise mache ich wie jeder Mensch Fehler und bin natürlich nicht perfekt. Das fördert dann immer den Hass auf mich selbst. Ich habe einfach viel zu hohe Erwartungen an mich, die überhaupt nicht realistisch sind und die mir schaden. Doch vielen Menschen geht es so. Viele streben nach Perfektion, aber werden es nie erreichen, denn wie gesagt: niemand ist perfekt, und das ist auch gut so! 
Realistische Erwartungen ist das Schlüsselwort. Ich erwarte ja auch nicht von anderen, dass sie perfekt sind, sondern finde es auch schön, dass sie es nicht sind. Aber von mir erwarte ich das. Man muss einfach ein gesundes Maß finden. Man muss einfach an sich selbst glauben und im gesunden Maße Erwartungen an sich stellen.
Was genauso schlimm ist, ist wenn man zu negative Erwartungen hat. Wenn man immer nur schlechtes erwartet, ist es auch nicht verwunderlich, dass mal was schlechtes passiert. Vieles kann man über seine eigene Körpersprache und Gedanken lenken und ein wenig steuern. Wenn ich zum Beispiel schon mit dem Gedanken" ich versage bestimmt" oder "ich bekomme den Job sowieso nicht" in ein Vorstellungsgespräch gehe, wirke ich leider auch so.Wie gesagt, man sollte immer sich selbst realistisch einschätzen. Das fällt mir immer sehr schwer und das muss ich leider noch lernen. Ich bin jemand der immer die Erwartung hat, dass mir nichts gutes gelingen wird oder auch das ich nichts kann und nichts schaffe. Sogar meine eigenen Blogeinträge finde ich total schlecht und ich erwarte sowieso, dass niemand meine Blogpost wirklich liest. Negative Erwartungen über mich und meine Fähigkeiten machen mir das Leben sehr schwer, und ich bin sicher, dass es vielen anderen Menschen auch so geht. Ich versuche in meinen Therapien, meine Erwartungen an mich selbst zu ändern. Mal sehen, ob es was bringt ;)
Ich wünsche mir von jedem, der das liest, dass er seine eigenen Erwartungen an sich selbst nochmals überdenkt und vielleicht auch korrigieren kann. Niemand ist perfekt! :)

Liebe Grüße,
eure Karo :)