Mittwoch, 16. September 2015

Blogideekasten : 28 - Menschen und ihr Einfluss auf dein Leben :)

Hallo ihr Lieben , 

So heute kommt mein Beitrag zum Blogideekasten ! 
Irgendwie finde ich das Thema etwas schwierig, weil es doch sehr komplex ist. Ich habe mir, um das Thema etwas konkreter zu machen, überlegt, dass ich für mich denke, wer hat dein Leben am meisten geprägt.Vorallem aber auch möchte ich nicht einfach die Theorie erzählen, wie Menschen einen beeinflussen, sondern ich möchte genau von mir erzählen, wer diese Menschen für mich sind! 

 Meine Großeltern haben einen großen Einfluss auf mein Leben, da sie im Haus wohnen/wohnten und ich bei ihnen sozusagen aufgewachsen bin. Sie haben mir viel geholfen und mich auch immer unterstützt und auch in schweren Zeiten waren sie immer für mich da! :) 
Einen großen Einfluss auf mein Leben hatten die Therapeuten und die Patienten der Tagesklinik auf mich. Dort habe ich mich so sehr positiv verändert und ich bin sehr dankbar für diese Zeit in meinem Leben. Allen voran danke ich dem Lieblingsmenschen und T. und M., die ich beide dort kennen gelernt habe und welche jetzt zu meinen besten Freunden gehören. Wie gesagt, habe ich dort eine riesen Veränderung durch gemacht, die ohne die Tagesklinik, das Team der PTK und die Mitpatienten nicht möglich gewesen wäre.

Meine beste Freundin Marie hat mich durch die Kindheit/Jugend begleitet und sie hat mein Leben auch zum Positiven beeinflusst. Sie war immer für mich da und ich konnte ihr alles anvertrauen. Es gibt immer diesen einen Menschen im Leben, der einfach perfekt zu einem passt, der einfach genau weiß, was mit einen los ist, der einfach da ist, und das war Marie für mich. Ich bin dankbar für die Zeit, die ich mit ihr hatte. Und ja hatte.. Marie ist vor 4 Jahren gestorben. 

Meine Familie, insbesondere meine Cousine  und mein Cousin , haben mich sicherlich auch beeinflusst. Sie ist 4 Jahre älter als ich und er ist 4 Jahre jünger als ich. Wir sind wie Geschwister aufgewachsen und waren jedes Wochenende und alle Ferien zusammen bei unseren Großeltern. Ich habe mit beiden wunderschöne Erinnerungen an meine Kindheit! Besonders meiner Cousine danke ich, dass sie immer für mich da ist und mich auch öfters auffängt. Das Verhältnis unter uns Dreien ist einfach sehr gut, egal was passiert. Ich habe so viele schöne Zeiten mit den Beiden erlebt, deswegen hatten sie auch einen Einfluss auf mich. 

Ich hatte zusätzlich zu den Problemen zuhause auch große Schwierigkeiten in der Schule mit den Mitschülern und wegen meiner sozialen Phobie. In dieser schweren Zeit hat mich eine Lehrerin sehr unterstützt und hat sehr auf mich geachtet. Sie hat mir geholfen mein Leben zu schaffen und hat mir auch sozusagen das Leben gerettet. Ich sehe sie gerne als ein Vorbild an und bin ihr sehr dankbar für ihre Hilfe und ihren Einfluss auf mein Leben! 

Auch kurz erwähnen hier möchte ich meine jetzige Therapeutin Frau S. Sie unterstützt mich jetzt auf meinem weiteren Lebensweg und somit nimmt sie natürlich auf Einfluss. Ich bin sehr froh bei ihr in Behandlung zu sein, da ich ihr sehr vertraue und wir gut miteinander arbeiten können. Also vielen dank !

Und zum Schluss geht es um einen ganz besonderen Menschen in meinem Leben: meine Freundin Laura <3 Wir sind jetzt seit ca 2,5 Jahren zusammen und sie unterstützt mich bei allem was ich tue. Sie bereichert mein Leben um so vieles und nimmt so auch Einfluss auf mich. Sie ist mein Alles, sie ist mein Leben. Ich liebe sie sehr und freue mich auf viele weitere Jahre zusammen! :)  

Ich hoffe der Beitrag gefällt euch! 
Liebe grüße,
eure Karo :) 

Mittwoch, 2. September 2015

Mal wieder eine kleine Buchvorstellung ;) * Schwester golden, Bruder aus Stein *

Hallo meine Lieben :)

Heute gibt es eine kleine Rezension über "Schwester golden, Bruder aus Stein" von Alexandra Dichtler, welches ich vor kurzem gelesen habe. Ich erzähle auf meinem Blog nur noch von Büchern, die ich liebe und die einfach empfehlenswert sind.   Ich fand das Buch einfach sooo toll, dass ich es euch heute vorstellen möchte!

* Ist Lotta krank, weil sie von einem Mädchen gerufen wird, für dessen Existenz es keinerlei Belege gibt? Krank wie der schizophrene Stas, der ältere Bruder des chaotischen Jurij? Je tiefer die Beziehung zwischen Lotta und Jurij wird, desto mehr scheinen Wahn und Realität zu verschwimmen. Die junge Frau ahnt nicht, dass sie Jurij durch ihre Nähe in Gefahr bringt – und mit ihm alle, die sie lieben. Denn Lottas Leben ist nicht, was es zu sein scheint. *

So viel ich weiß, ist das Buch eine Erstveröffentlichung und ich finde es einfach wunderbar. Die Geschichte startet mit einem Prolog, der ein paar Fragen aufwirft und man weiß nicht so wirklich, was passiert ist oder was gerade passieren wird. Danach, etwas 10 Jahre später, geht es dann weiter und man lernt Lotta kennen, die gerade eine Weiterbildungsmaßnahme macht. Die Protagonistin hat es sehr schwer, da ihre Eltern tot sind und sie bei ihrem Großvater und der Nachbarin aufwächst. Außerdem ist sie kleinwüchsig, hat keinen besonders guten Hauptschulabschluss, ist nun arbeitslos und macht diese Weiterbildung. Was mir ganz besonders an dem Charakter von Lotta beeindruckt ist, egal wie schwer sie es hat oder hatte, sie kämpft sich einfach weiter durch und lebt ihr Leben. In der Maßnahme lernt sie Jurij, einen seltsamen und auf anhieb ziemlich chaotisch wirkenden Jungen kennen, den sie zu anfangs nicht mag und ablehnt, aber dann doch ihre Vorurteile fallen lässt und versucht ihn kennen zu lernen. Sie bekommt mit, dass Jurij mit seiner Schwester Ludmilla, seinem schizophrenen Bruder Stas und seiner Mutter in einer relativ kleinen Wohnung lebt.

Ich finde alle Charaktere in diesem Buch einfach nur sehr gut dargestellt und auch etwas anders als in "normalen" Jugendbüchern. Man kann wirklich mit jedem "mitleben", egal ob das Lotta ist, oder Jurij und seine Familie. Jeder wächst einem beim Lesen ans Herz, sogar auch Stas, der sehr schwierig und etwas anders ist. Man fiebert richtig mit den Charakteren mit und fragt sich immer, was kommt als nächstes. Was mir besonders gut gefällt ist, dass die Protagonisten eine Entwicklung durch machen, zum Beispiel Lotta, die Abstand nimmt von ihrern Vorurteilen und lernt auf andere zu zu gehen, ohne sie direkt zu bewerten oder sogar abzuwerten. Die ganze Geschichte macht einem Mut, da wirklich alle das Beste aus jeder Situation machen und auch die Handlung so strukturiert ist. Was mir auch besonders gut gefällt ist, dass die Autorin nie abwertend über irgendeinen Charater schreibt, sondern einfach ohne Bewertung das Leben schildert, wie es ist und sogar Stas nicht schlecht dargestellt wird wegen seiner Erkrankung. 
Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Realität und Fantasy, mit genau richtigen Anteilen des Jeweiligen. Von der ersten bis zur letzten Seite ist es hoch spannend und sehr interessant geschrieben. Ich könnte hier Romane und Loblieder über das Buch schreiben, aber das würde zu viel spoilern für die Leute, die es selbst lesen möchten ;).
Der Schreibstil ist relativ komplex und sehr ausdrucksstark, was aber nicht heißén soll, dass das Buch schwierig wäre zu lesen... Im gegenteil, es liest sich einfach so gut, dass man nicht wieder aufhören möchte! 
Zusammengefasst erschafft die Autorin eine wundervolle Geschichte, die mit viel Detailiebe glänzt und die man so noch nicht irgendwo gelesen hat. Diese Thematik und Zusammenstellung der Charaktere und der Geschichte ist so einzigartig und großartig, dass jeder dieses Buch lesen sollte. Man lernt sehr viel aus dem Buch und außerdem ist es auch sehr unterhaltsam ;) Die verschiedenen überraschenden Wendungen , die Realitätsverschiebungen und der Einfallsreichtum der Autorin machen das Buch zu einem Muss für jeden, der diese Mischung aus Fantasy und realer Welt mag. 
Ein großes Lob gilt der Autorin Alexandra Dichtler für dieses Meisterwerk! 
"Schwester golden, Bruder aus Stein" zählt aufjedenfall jetzt zu meinen Lieblingsbüchern und ich kann es wirklich nur jedem empfehlen.

Liebe grüße,
eure Karo :)
 


 

Dienstag, 1. September 2015

74 - Süchte/Suchtverhalten - Blogideekasten :) Alkoholsucht und SVV

Hallo meine Lieben :)

Da ich bei der letzten Runde aufgrund meines Umzuges und keinem Internet ausgesetzt habe, gibt's jetzt wieder einen Post für den Blogideekasten! :)

Ich persönlich finde das Thema ja sehr gut und nach langem Überlegen ist mir auch jetzt mal was eingefallen dazu ;)
Zum Thema Sucht fiel mir spontan direkt die Alkoholsucht ein. Ich habe selbst Erfahrung damit, weil mein Vater Alkoholiker war und einen Entzug vor ein paar Jahren gemacht hat. Ich habe selbst mit erlebt, wie schwer es ist, davon los zu kommen und bewundere ihn, dass er es geschafft hat und heute "trocken" ist. So viel dazu ;)
Beim weiteren Nachdenken ist mir ein Suchtverhalten eingefallen, von dem ich auf meinem Blog glaube ich , noch nicht so viel erzählt habe: Selbstverletzendes Verhalten. Ich selber leide darunter seit mehreren Jahren, obwohl es so gesehen keine echte Sucht ist. Aber wenn man einmal damit anfängt, ist es schwer wieder aufzuhören. Deswegen zähle ich es jetzt einfach mal zu Suchtverhalten ;)
Wie gesagt, mache ich das jetzt schon mehrere Jahre, wobei es im Moment dank der Hilfe meiner Therapeutin schon besser ist. Viele Menschen können einfach nicht verstehen, warum man das macht. Ich kann es auch nicht wirklich gut erklären, aber ich versuche es einfach mal.
Bei mir gibt es verschiedene Gründe, warum ich mich selbst verletze : Der eine Grund ist Überforderung oder auch Druckabbau, der andere Selbsthass und "Bestrafung" oder auch sich selbst wieder fühlen zu können. Stellt euch mal vor, dass ihr etwas sehr schlimmes erlebt habt und ihr immer wieder daran denken müsst und es einfach nicht weg geht. Ihr habt immer wieder die Erinnerungen daran und dadurch steigt bei euch die Innere Anspannung so hoch, dass ihr nicht mehr richtig klar denken könnt und einfach einen Ausweg sucht. Manche Menschen neigen dann zu Risikoverhalten um den Druck abzubauen oder andere verletzen sich dann halt selbst. Bildlich gesprochen wirkt so ein Schnitt in der Haut wie ein Ventil, sodass all die angestauten Gefühle und sowas raus gelassen werden können, damit ihr wieder richtig "funktioniert" und leben könnt. Während solchen Anspannungszuständen könnt ihr nichts mehr machen. Ihr sucht einfach vergeblich nach dem Abbau sozusagen und das ganze Gehirn ist abgeschaltet. Das wäre jetzt ein Beispiel für Druckabbau und so. Ein weiteres Beispiel, welches aber etwas schwerer zu begreifen ist... Stellt euch mal vor, dass ihr einfach garnichts mehr fühlen könnt und einfach alles immer leer ist. Ohne jegliche Gefühle verliert man das Gefühl für sich selbst. Also man nimmt sich nicht mehr wahr und es ist alles wie in Watte. Viele Menschen, die so fühlen, verletzen sich dann selbst, um überhaupt noch was zu spüren. Sie schneiden sich zum Beispiel, fühlen den Schmerz und merken, dass sie doch noch leben und existieren und doch noch irgendwas fühlen können. Natürlich kann man mit Skills versuchen zu arbeiten, aber man muss sich im klaren sein, dass das harte Arbeit ist und viel Zeit erfordert.
Ich finde es sehr schade, dass viele Menschen einen für verrückt oder bescheuert halten, wenn sie erfahren, dass man sich selbst verletzt. Natürlich versteh ich auch, dass Außenstehende, dass nicht immer verstehen und nachvollziehen können, jedoch sollte man versuchen, nicht ablehnend zu reagieren, sondern vielleicht sogar ein wenig es verstehen zu wollen. 
Selbstverletzendes Verhalten ist eine Erkrankung genauso wie Husten oder Schnupfen ;) Also verurteilt die Menschen nicht, denn sie können nichts dafür :)

Liebe grüße,
eure Karo :)