Dienstag, 12. Juni 2018

Tag 31,wie geht es weiter? - 31 Days of Self Love Challenge + Fazit

Hallo ihr Lieben :)

Mit großer Verspätung kommt heute der letzte Post der "31 Days of Self Love Challenge". Es tut mir leid, dass so eine große Unterbrechung drin war, aber allerdings lag ich letzte Woche ein paar Tage im Krankenhaus mit einem Hörsturz und konnte deswegen nicht weiter bloggen. Ich habe  mich ziemlich gut wieder erholt und hole deswegen heute den letzten Post nach.
Das letzte Thema der Challenge lautet:
"Wie kannst du dich von jetzt an jeden Tag in Selbstliebe üben?"

Ehrlich gesagt, ich habe keinen Plan :D.
Wobei vielleicht doch ;)

Zu allererst sollte ich meine Therapieaufgabe von der Klinik defintiv weiter machen und mir jeden Tag was Gutes tun. Das ist doch schon mal ein Schritt! :)
Damit ist nicht gemeint, dass ich mir jetzt zum Beispiel jeden Tag was kaufen soll oder so was ( mal ehrlich, das würde mein Geldbeutel nicht mitmachen :D), sondern mir Zeit für mich nehme, zum Beispiel meine Lieblingsserie schauen, ein Buch lesen, einen leckeren Tee oder Kaffee trinken. Auch zu solchen Kleinigkeiten muss ich mich oftmals zwingen, weil ich ganz oft denke, dass ich einfach nichts Gutes verdient habe, auch nicht mir Zeit für mich selbst zu nehmen. Das sollte ich definitiv weiter üben :).

Es gibt noch ein paar Punkte, die ich durch die Challenge gelernt habe und die ich üben könnte´, was ihr gleich lesen könnt ;).

Viel Spaß mit meinem Fazit:

Es war meine Idee gewesen diese Challenge zu machen und ich habe es öfters ein  wenig bereut , aber bin so froh, es doch wirklich durch gezogen zu haben. Mir war von Anfang an klar, dass ich nicht die Beste in Sachen Selbstliebe bin, aber die Challenge war für mich sehr aufschlussreich gewesen und hat mir vieles nochmal richtig vor Augen geführt. Manche Fragen und Themen waren sehr interessant, andere sehr anstrengend für mich und wieder andere unheimlich persönlich und auch angsterfüllt.
Mich hat die Challenge gelehrt, dass ich doch ganz okay bin und einfach viel lieber zu mir sein sollte. Ich habe gelernt, dass ich viel mehr auf mich achten muss, sei es meine Gefühle beachten, Auszeiten schaffen oder einfach alles was dazu gehört. Generell sollte ich auch nachsichtiger mit mir sein, denn niemand ist perfekt und ich muss es erst jetzt NICHT sein.
Der persönlichste, schwerste und emotionalste Post war für mich Tag 6 - Vergebung für sich selbst. Ich kam so schnell auf das Thema dieser Frage und das gab mir zu denken. Ich habe nach dem Veröffentlichen noch sehr lange über diesen Post nach gedacht und habe durch diese Challenge ein Stück weit mit dem Verarbeiten weiter gemacht und kann jetzt auch sagen, dass ich mir dafür vergebe. Ich konnte einfach nichts dafür...
Ich habe gelernt, dass ich viel mehr Dinge machen sollte, die mir gut tun und viel mehr den Fokus auf das Positive in meinem Leben lenken sollte.
Doch das Wichtigste, was die Challenge mich gelernt hat ist: Bevor ich anfangen kann mich selbst zu lieben, muss ich mich erst annehmen.
Und ich denke ich bin durch die Challenge noch mehr auf den richtigen Weg dorthin gekommen! :)

Ich hoffe euch hat die Challenge gefallen und ich kann nur jeden ermutigen, sie auch mal auszuprobieren, denn es lohnt sich :) Mir hat es, egal wie schwierig es war, aufjedenfall großen Spaß gemacht! :)

Bis bald und liebe Grüße,
Karo :)


Mittwoch, 30. Mai 2018

Tag 30, Beschreiben - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Es geht weiter mit dem vorletztem Post der "31 Days of Self Love Challenge" mit dem Thema:
"Mit welchen Worten beschreibst du dich selbst? Positiv und Negativ"

Diese Challenge schafft mich einfach .... :D

Beim  ersten Mal lesen dieser Aufgabe hat mein Strafender Modus schon Luftsprünge gemacht und sich zig negative Worte ausgedacht, denn darin ist der echt gut ;).
Blöd nur, dass da steht negativ UND positiv...

Es gab in dieser Challenge schon mal so eine ähnliche Aufgabe, bei der ich schon geschrieben habe, dass mir sowas einfach total schwer fällt. Ich kann mich einfach nicht gut positiv beschreiben, weil ich ganz oft der Meinung bin, dass ich so nicht bin. Mein erster Gedanke ist nämlich, bei mir gibt es nichts positives, wobei dann irgendwann mein Verstand auch einschaltet, denn irgendwas wird es schon geben ;).

Laura hat mir eine Grenze für meine negativ Liste gesetzt, beziehungsweise meinte sie vor ein paar Wochen zu mir, dass ich bei dieser Aufgabe für jede negative Beschreibung zwei Positive aufschreiben muss, damit das nicht überhand nimmt :D.
Ich versuche es einfach mal ;)

Los geht's! :)

Negativ:


  • wertlos
  • dumm
  • nervig
  • egoistisch
  • unsicher/ängstlich/schüchtern
  • ungeduldig
  • perfektionistisch
(= 7)

Hilfe, was habe ich mir hier angetan.... :D

Positiv:


  • offen/tolerant
  • gerecht/fair
  • humorvoll
  • einfühlsam
  • ordentlich
  • hilfsbereit/fürsorglich
  • zuverlässig
  • empathisch
  • aufmerksam
  • bemüht
  • mutig
  • respektvoll
  • rücksichtsvoll
  • schlagfertig
(=14)

Ich habe es geschafft!!! :)

Liebe Grüße,
Karo ;)


Sonntag, 27. Mai 2018

Tag 29, Glaubensgrundsätze - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Mit ein bisschen Verspätung kommt heute mein Post für den 29. Tag der "31 Days of Self Love Challenge" mit der Frage:
"Nach welchen Worten oder Glaubensgrundsätzen lebst du dein Leben / oder willst du dein Leben leben?"

"Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern Mut ist die Erkenntnis, dass es etwas Wichtigeres gibt als Angst!"

Dieser Spruch stammt aus dem Film "Plötzlich Prinzessin 2" und seit ich den Film gesehen habe, liebe ich ihn. Der Spruch ist wirklich zu meinem Lebensmotto geworden, weil er mir sehr viel bedeutet und mir bei meinen Ängsten hilft, weil es einfach genau das ist: 
Am Anfang wenn man gegen seine Ängste kämpft fühlt es sich eben nicht mutig an, wenn man was angsterfülltes macht, sondern einfach richtig schlimm. Mut bedeutete für mich immer, dass man eben keine Angst mehr hat und einfach selbstbewusst Dinge tut, doch das ist es eben nicht. Durch diesen Spruch habe ich gelernt, dass ich Angst haben darf und trotzdem eben sehr mutig bin, weil ich mich der Angst stelle. 
Mut heißt eben nicht, dass man Angst frei sein muss, sondern auch einfach, dass man Angst haben darf, es aber wichtig ist, sich gegen sie zu wehren und das bedeutet Mut für mich! :)


"Strong & Fearless"

"Strong & Fearless" ( Stark & Mutig/Furchtlos ) habe ich auf meinen Unterarm tätowieren lassen als meine Leitworte. Sie symbolisieren, wie ich sein möchte und erinnern mich jedes Mal daran, was ich alles erreicht habe und erreichen kann, weil ich eben "strong & fearless" bin! :)

Das sind die beiden Glaubensgrundsätze und Worte nach denen ich im Moment lebe, aber es gibt auch noch welche, an denen ich arbeite, bald danach zu leben.

Ein Beispiel dafür ist der Satz "Ich habe es verdient, dass es mir gut geht und ich gut behandelt werde ( sei es von anderen oder, dass ich mich selbst gut behandele). 

Ich habe in meinem Leben so viele negative Grundannahmen und Glaubensgrundsätze erlernt und verinnerlicht, die mir absolut nicht gut tun. Ich arbeite in der Therapie sehr daran, diese zum Positiven zu verändern. Es sind einfach wirklich viele und das würde den Rahmen hier heute sprengen ;). Ich habe dafür aber noch einen extra Blogpost eingeplant, der bald auch kommen wird :).

Ich hoffe, der kleine Einblick hat euch gefallen! :)

Liebe Grüße,
Karo :)

Mittwoch, 23. Mai 2018

Tag 28, Vorbilder - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Heute ist schon der 28. Tag der "31 Days of Self Love Challenge" mit der Frage:
"Wer sind deine Vorbilder und welche Eigenschaften teilst du mit ihnen?"

Ich hatte schon als Kind immer Vorbilder, wobei ich mit diesen nicht unbedingt Eigenschaften geteilt habe, aber ich wollte so sein, wie sie sind.
Mein erstes Vorbild war eine rein fiktive Person nämlich Kim Possible aus der gleichnamigen Serie.

Ich liebte Kim Possible einfach so sehr! :) Ich wollte genauso mutig, stark und unabhängig sein wie sie. Ich wollte auch Abenteuer erleben, mich durchsetzen und einfach alles schaffen können, was ich mir vornehme. Ich habe sooft versucht sie zu imitieren und einfach zu sein wie sie, weil der Gedanke, genauso zu sein wie sie etwas sehr tröstliches hatte. Ich hatte viele Schwierigkeiten als Kind und ich stellte mir oft vor, wie Kim Possible das alles machen würde und das half mir immer ein bisschen :).

Als Jugendliche gab es noch eine Lehrerin, die ich damals als Vorbild sah. Ich habe sie bewundert, zu ihr aufgesehen und sie geliebt ( und nein, ich war nicht verliebt in sie. Sie war eine Art Mutterersatz für mich, weil sie sich um mich gekümmert hat.) Im nach hinein ist mir klar geworden, dass da vieles schief gelaufen ist von ihrer Seite und deswegen hat sich meine Ansicht zu ihr sehr geändert. Ich gehe da jetzt nicht näher drauf ein, aber ich bin ihr trotzdem Dankbar für die Zeit und sie war somit zu dieser Zeit auch ein Vorbild für mich. 

Doch kommen wir jetzt zu meinen heutigen Vorbildern :).

Ich habe zwei Vorbilder und zwar Ellen DeGeneres und Hannah Hart, mit denen ich auch Eigenschaften teile. Es gibt ein paar Überschneidungen in unseren Lebensgeschichten, also Ereignisse, die diese beiden Frauen erlebt haben, was ich auch so ähnlich erlebt habe. Deswegen sind diese Zwei auch so besonders für mich, denn ich kann mich mit ihnen ein Stück weit identifizieren. Ich kann von ihnen lernen, mich an ihnen orientieren, sie inspirieren mich und das macht für mich ein Vorbild aus. 


Fangen wir mal mit Ellen DeGeneres an :).


Als ich so mit 16/17 Jahren klar hatte, dass ich bisexuell bin, war ich auf der Suche nach anderen Menschen, die so lebten, weil es mich einfach faszieniert hat und weil ich es sehr interessant fand. Da ich keine bisexuellen oder homosexuellen Menschen in meinem Umfeld kannte, suchte ich einfach mal nach prominenten Menschen und fand im Internet Ellen und ihre Frau Portia De Rossi. Witzigerweise habe ich aber schon circa ein halbes Jahr vorher angefangen im Interenet Videos von Ellen's Show zu schauen, ohne zu wissen, dass sie lesbisch ist und war da schon total begeistert von ihr:D. Ellen DeGeneres ist eine amerikanische Talkshow Moderatorin, Comedian, Autorin und weiß Gott was noch alles, falls ihr sie nicht kennt ;). 

Was ich an Ellen bewundere ist ihren Mut, ihre Stärke, ihre Liebe, ihren Respekt und ihren Humor. 
Sie war mein Vorbild bei meinem Coming Out, wobei es ziemlich witzig ist, weil ihr öffentliches Coming Out völlig schief ging ;). Sie outete sich in ihrer Serie damals und auch in einem Interview, wobei sie danach ihre Serie verlor und ihre Karriere den Bach runter ging, doch das zählt für mich nicht. Sie hatte den Mut offen zu sich zu stehen und hat trotz dieser negativen Reaktionen und Folgen nicht aufgegeben und sich nicht unterkriegen lassen, und das erfordert viel Mut. Als ich mich damals anfing zu outen, gab mir ihre Geschichte irgendwie Mut, denn auch wenn es schief gehen würde, ich würde es trotzdem schaffen können, so wie Ellen :).
Mut heißt aber auch offen zu sich und auch seiner Geschichte zu stehen. Vor ein paar Jahren las ich ein Interview von Ellen, in dem sie unter anderem von ihrer Kindheit erzählte und damit verbunden, von dem sexuellen Missbrauch den sie durchmachen musste. Eigentlich wollte ich euch das Interview verlinken, aber finde es leider nicht mehr, aber es gibt auch ein Video, indem sie kurz davon erzählt. Wenn ich vorher Ellen als Vorbild sah, dann jetzt erst recht. Mich beeindruckte es umso mehr, wie sie es geschafft hatte so eine tolle und starke Frau zu werden, trotz ihrer Geschichte und das gab mir Hoffnung und Mut für mein Leben :). Vor kurzem habe ich das erste Mal hier im Blogpost "Vergebung für sich selbst" geschrieben, dass ich vergewaltigt wurde und und da liegt die Parallele zwischen uns. 
Ich liebe Ellen's Humor! :) Sie hat wirklich Talent dafür, aber würde niemals sich über jemand anderen lustig machen, was ich toll finde. Ein Statement von ihr ist, dass lustig und nett sein kann, und damit Leute unterhalten kann, ohne jemanden zu verletzen! :) 
Ellen DeGeneres ist ein sehr liebevoller und respektvoller Mensch. Jedem begegnet sie mit Liebe und Respekt und das bewundere ich auch sehr! :)
Was uns verbindet sind genau diese Eigenschaften, die ich oben schon benannt habe: Mut, Stärke, Liebe, Respekt und Humor. Wir beide haben oft genug Mut und Stärke bewiesen und tun es noch heute. Genauso wie ihr, ist es mir wichtig jedem mit Toleranz, Respekt und Offenheit zu begegnen und denjenigen anzunehmen, genauso wie er ist. Humor ist auch eine Eigenschaft von mir, die ich mag. Ich bin sehr humorvoll, was aber oftmals schon sehr in Sarkasmus ausartet :D. Genauso ist es mir aber auch wichtig, niemanden damit zu verletzen. Ich kann aber genauso gut, mich über mich selbst lustig machen, was für mich auch zu Humor zählt:). Ich habe auch absolut kein Problem damit mich zum Beispiel über meine Vergewaltigung lustig zu machen und damit meine ich nicht, die Tatsache an sich oder das das besonders lustig war. Es sind einfach so Sprüche wie "Danke, ich hatte schon 5 auf einmal, muss ich nicht nochmal haben" ;). 

Ellen DeGeneres ist für mich einfach eine wundervolle Frau, von der ich viel gelernt habe und von der jeder etwas lernen kann :). 

"I stand for honesty, equalitiy, kindness, compession, treating people the way you'd want to be treated and helping those in needs. To me those are traditional values. That's what I stand for." ~ Ellen DeGeneres

Weiter geht's mit Hannah Hart :)


Hannah Hart ist eine amerikanische Youtuberin und Autorin mit einem wundervollem Youtube Kanal und Podcast ;). Laura sagte schon vor Ewigkeiten ich sollte mir mal ihre Videos anschauen, was ich aber lange nicht getan hatte ;). Während meinem letzten Klinikaufenthalt fing ich an ihre Videos zu schauen und liebte sie sofort. Auch war ich auf der Suche nach einem neuen Hörbuch und bekam ihr Buch "Buffering" auf Audible vorgeschlagen, was ich mir dann aus Neugier einfach mal kaufte und anhörte. Ich war sofort so begeistert von ihr gewesen und fand auch wieder Parallelen zu mir, in unseren Lebensgeschichten und Eigenschaften, was es für mich noch besser war, sie zu verstehen und mich mit ihr zu identifizieren. 
Hannah ist ein lebensfroher, hilfsbereiter, humorvoller und starker Mensch, genauso wie ich. Außerdem inspiriert Hannah mich immer wieder auf's Neue, sei es mit ihrem Buch, ihren Videos oder ihrem Podcast. Sie hatte auch eine schwierige Kindheit und hat auch viel erlebt, was sie für mich umso bewundernswerter macht. Sie ist ein starker Mensch, genau wie ich, weil sie trotz allem was ihr passiert ist, immer weiter gemacht hat und immer weiter gekämpft hat. Genauso kann sie sich aber auch Schwächen eingestehen und beweist immer wieder ihren Mut. 
Genauo wie ich, ist Hannah ein hilfsbereiter Mensch, sei es nun ihre Intention für ihr erstes Youtube Video ( "My Drunk Kitchen", eine Aufmunterung für ihre beste Freundin), ihre wunderbaren Videos oder ihr tolles Buch, was mir so sehr geholfen hat. Ich liebe auch ihre Selbst Ironie, die sie oftmals in ihren Videos zeigt und sie ist sich auch nicht zu Schade, um sich selbst auf den Arm zu nehmen. Mich inspiriert immer wieder auf's Neue ihre lebensfrohe Art, egal wie blöd es läuft, immer noch das Positive zu sehen und weiter zu machen. Sie zeigt mit, egal was man mit gemacht hat, egal was passiert, es wird weiter gehen. Ich liebe auch ihre Ehrlichkeit und Authenzitität in allem was sie macht. Zu sich selbst stehen und auch sich achten, sind Dinge, die ich auch für mich verinnerlichen möchte, was sie ausstrahlt.
Ich kann einfach so viel von ihr mitnehmen für mein eigenes Leben und deswegen ist sie mein Vorbild :).


Ich hoffe euch hat der Einblick in meine Vorbilder gefallen! :)

Liebe Grüße,
Karo :)



Montag, 21. Mai 2018

Tag 27, Danke vom Zukunfts-Ich - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Heute ist der 27. Tag der "31 Days of Self Love Challenge" mit der Frage:
"Welche Entscheidung kannst du genau jetzt treffen, für die dein Zukunfts-Ich dir danken wird?"

Die Antwort fällt mir dieses Mal wirklich sehr einfach :).

Sport, beziehungsweise Bewegung! :)

Ich habe früher ziemlich viel Sport gemacht, sei es Schwimmen ( DLRG), Tanzen oder auch Teakwondo. Doch seit meiner Knieverletzung kann ich vieles einfach nicht mehr machen, obwohl immer ein toller Ausgleich für mich war. Außerdem konnte ich mich lange Zeit durch meine Erkrankungen nicht aufraffen, irgendwas zu machen. 

Ich habe in der letzten Zeit viele verschiedene Sachen ausprobiert, die ich mit meinem Knie machen kann und habe ein paar Sachen gefunden, die mir auch Spaß machen.
Unabhängig von dem gesundheitlichen Aspekt von Bewegung und Sport, bringt es mir auch so viele weitere Bonuspunkte in Bezug auf meine Psyche.
Der erste Bonuspunkt ist definitiv der Stolz, den ich fühle, wenn ich etwas getan habe. Ich konnte mich aufraffen und habe etwas Gutes für mich getan und das fühlt sich immer toll an! :) Außerdem geht es mir auch so viel besser danach. Ich fühle mich einfach viel entspannter durch das Auspowern und kann einfach überschüßige Energie und Anspannung ein bisschen dadurch los werden. Sport zu machen ist ein Ausgleich für mich, denn es hilft mir auch den Kopf wieder frei zu bekommen und einfach positive Energie zu fühlen. Egal wie anstrengend der Sport ist, es stimmt mich immer etwas positiver und hilft mir auch meine Stimmung ein wenig zu verbessern. 
Es ist einfach eine tolle Art für mich, meine psychische Verfassung zu verbessern :). 
Ich versuche meinen Sport immer regelmäßig zu machen, egal wie es mir geht und wie viel Lust oder Kraft ich habe, denn man kann ja Länge und Art einfach anpassen. Hauptsache ich bewege mich etwas :). 

Ich denke mein Zukunfts-Ich wird mir für die Entscheidung mit Sport und Bewegung an zu fangen danken, denn so komme ich auch besser mit mir selbst zu recht und es gibt natürlich auch den großen Gesundheitspunkt ;).

Liebe Grüße,
Karo :)


Samstag, 19. Mai 2018

Tag 26, mein Schatten-Ich - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Es geht weiter mit dem 26. Tag der " 31 Days of Self Love Challenge" mit der Frage:
"Für welche Teil von dir schämst du dich? Wie sieht dein Schatten-Ich aus? "

Für mich ist diese Frage sehr unangenehm und peinlich. Der erste Reflex war auch gewesen, es einfach nicht zu beantworten, aber ich mache es trotzdem, denn es geht ja schließlich darum, für welche Teile von sich selbst man sich schämt ;):

Eine Sache, wofür ich mich sehr schäme, ist mein Aussehen, weil ich mich sehr hässlich und fett fühle. Ich fand mich noch nie wirklich hübsch und deswegen fühle ich mich ganz oft unsicher, wenn ich unter Menschen bin. Vor allem vergleiche ich mich sehr oft mit anderen Menschen und sehe dann viel einfacher bei mir, was bei mir eben nicht so hübsch ist wie bei anderen.
Ich war nie wirklich sehr dünn, aber habe in den letzten Jahren durch Medikamente sehr viel zugenommen, was es nicht unbedingt einfacher macht, mich selbst anzunehmen. Ich schäme mich einfach sehr für mein Aussehen und denke ständig, dass andere mich danach beurteilen.
Oft fällt es mir sehr schwer, in Gegenwart von anderen Menschen zu essen (natürlich auch wegen der sozialen Phobie, aber auch unter dem Aspekt, was ich gleich schreibe), weil ich immer das Gefühl habe beobachtet zu werden und in der Ansicht von anderen Menschen zu viel zu essen. Deswegen esse ich in Gesellschaft von gerade Fremden oder nicht so bekannten Menschen immer nur sehr wenig und sehr kleine Portionen, obwohl ich vielleicht noch Hunger hätte Heute mache ich das nicht mehr so oft, aber früher war es ziemlich extrem. Zum Beispiel auf Geburtstagen oder Feiern oder auch am Anfang bei Lauras Eltern zuhause, wollte ich eigentlich nie was essen bzw. habe wirklich nur ganz kleine Portionen gegessen, damit ich nicht verurteilt werde.

Ich schäme mich auch dafür, dass man so viel Rücksicht auf mich nehmen muss. Durch meine Angststörung kann ich viele Dinge noch nicht alleine machen wie zum Beispiel in Restaurants bestellen, das müssen dann meine jeweiligen Begleiter für mich übernehmen. Es gibt ganz viele solcher Situationen, die für mich unangenehm sind.
Ich bin auch ganz schnell in manchen Situationen durch meine Erkrankungen überfordert und da wird dann auch auf mich Rücksicht genommen, was mir unangenehm ist.

Wofür ich mich noch schäme, ist, dass ich manchmal sehr gemein werden kann, auch wenn ich es gar nicht will. Ich neige dazu, sehr impulsiv Sachen zu sagen, die ich eigentlich gar nicht so meine aber die sehr verletzend sein können. Das tut mir immer im Nachhinein sehr leid und ich mag diese Seite an mir überhaupt nicht.

So das war schwierig…

Liebe Grüße,

Karo :) (das anonyme Erdhörnchen :D)

Freitag, 18. Mai 2018

Tag 25, worin bist du gut - 31 Days of Self Love Challenge

Hallo ihr Lieben :)

Tut mir leid, dass wir solange nicht mehr gebloggt haben, aber da ich mir den Daumen ausgekugelt hatte und zusätzlich eine Entzündung der Sehnen in der Hand habe, fällt mir das Tippen einfach sehr schwer. Ich darf nämlich die Hand nicht bewegen und mit einer Hand zu schreiben ist echt anstrengend. Laura hat ja deswegen für mich die letzten Blogposts abgetippt, da sie gerade bei mir war. Heute versuche ich es mal mit nur einer Hand ;) 
Also sorry, dass die Posts etwas verzögert kommen :)

Heute geht es weiter mit der " 31 Days of Self Love Challenge" mit dem Thema:
"What things are you really really good at? ~ Worin bist du wirklich gut?"

Schwierige Frage....
Sehr schwierige Frage....

Mein Kopf gibt mir direkt beim Lesen dieser Frage eine Antwort: In nichts.
Doch das stimmt ja nicht und der Strafende Modus soll auch mal die Klappe halten :D.

Laura gab mir den Tipp, die Frage etwas umzuformulieren in Gedanken, damit ich mir nicht mehr so schwer damit tue. Mit der Umformulierung " Was sagen andere worin du wirklich gut bist?" ging es doch viel besser! :)

Worin bin ich gut? :)

Ich bin wirklich sehr gut in Englisch :). Englisch lag mir immer schon sehr und ich war schon sehr früh deutlich besser als manch andere in meiner Klasse in der Schulzeit. Im 8. Schuljahr, also mit ca 14 Jahren belegte ich den zweiten Platz in einem Englischwettbewerb, der eigentlich nur für Oberstufenschüler war und an dem Schüler aus ganz Rheinland Pfalz teilnahmen ( Und nachher deutschlandweit den 16. Platz :) ).  Ich denke schon, dass ich ziemlich gut Englisch kann, sei es nun schriftlich, im verstehen oder im sprechen, wobei manches etwas eingerostet ist :D: 

Ich bin ziemlich gut im Schreiben, sei es Geschichten schreiben oder auch Blogposts ( und ich hoffe sehr, ihr seht das auch so :D).

Ich bin gut darin, mich um Kinder zu kümmern. Ich spiele sehr gerne mit ihnen, passe auf sie auf, hab endlos Geduld und mache auch einfach alles mit :). Ich finde eigentlich immer ziemlich schnell einen Zugang zu Kindern und sie mögen mich auch eigentlich immer :).

Ich bin sehr gut darin Wohnungen einzurichten und zu dekorieren :). Jeder, der in meine Wohnung kommt, ist immer sofort beeindruckt, wie hübsch ich mir alles gemacht habe und ganz oft wollen Freunde und Familie auch Tipps von mir :).

Ich bin auch ziemlich gut im Kochen :)

Ich bin sehr gut im Planen und Organisieren von Sachen :) 

So ich glaube das reicht jetzt mal, denn mehr fällt mir auch nicht ein :D

Liebe Grüße,
Karo :)